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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Seta Audio Besa LS


Hoch hinaus

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Weit ragt sie auf, die Seta Audio LS, fast mannshoch. Fast genauso schwer wie ein ausgewachsener Mann ist sie ebenfalls. Kein bescheidener Einstieg also in die große Welt der Lautsprecher, den Florat Seta uns da präsentiert – aber mal ehrlich: So eine richtige Spitzenklasse-Box, die muss schon ein bisschen was hermachen

Peripherie:


Endstufen:

SymAsym

 Vorstufe:


MalValve preamp 3

CD-Player:


Canor CD2 VR


Neben den schieren Dimensionen der Seta LS fällt beim ersten Augenschein noch eine Menge mehr auf an Dingen, die an diesem Lautsprecher sehr speziell sind. Erfreulich ist die sehr hohe Lackierqualität, die sich makellos über die gesamte Oberfläche zieht. Neben der schieren Größe dominieren der rote Metallicton und die großzügig verrundeten Kanten das Aussehen der Zeta. Dem technisch Interessierten fallen die außergewöhnlichen Chassis auf: Die Tiefmitteltöner sehen keineswegs aus wie normale Konuslautsprecher – im Gegenteil, die Membranen sind nach außen gewölbt wie riesige Kalotten. Firmeninhaber Seta plaudert hier ein bisschen aus dem Nähkästchen: Im Prinzip handelt es sich doch um normale Konuslautsprecher, in die eine Art Linse aus einem sehr leichten und dennoch hochfesten Spezialkunststoff eingepasst wurde. Das Resultat ist eine Membran, die bis in die höchsten noch übertragenen Frequenzbereiche sauber schwingt und nicht in unkontrollierbare Resonanzen „aufbricht“. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist die natürlich deutlich gewachsene Dicke der Membran, die es nun nahezu unmöglich macht, dass parasitäre Schwingungen aus dem Gehäuseinneren durch die Membran nach außen dringen. Die angestiegene Masse sorgt für eine niedrigere Resonanzfrequenz und damit für eine profundere Basswiedergabe.

Preis: um 14000 Euro

Seta Audio Besa LS


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 20.04.2010, 10:43 Uhr