Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
39_0_3
Kinofeeling_fuer_Zuhause_1505378923.jpg
Kinofeeling für Zuhause Rabatte für das perfekte Heimkino

Die Sessel und Sofas von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis.

>> Mehr erfahren
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Thrax Lyra


Verthraxt und aufgelöst

14229

Es ist später Freitagnachmittag und das Verlagshaus hat sich schon fast vollständig geleert. Während die Kollegen dem wohlverdienten Feierabend frönen, kann ich mich nicht losreißen, schaffe es einfach nicht, mich ins Auto zu setzen, obwohl Amsterdam auf mich wartet. Der Grund: Musik. Aus den Thrax Lyra

Ich gebe es gerne zu, darauf habe ich mich wirklich gefreut – meine ersten Thrax-Lautsprecher im Hörtest. Bis zur High End 2016 kannte ich eigentlich nur die Elektronik-Komponenten der High- End-Manufaktur aus Sofia, und die hatten mich in jeder Abhörsituation, auf jeder Messe und mit jedem Lautsprecher schon mehr als beeindruckt. In München standen dann auch die Thrax Lyra inklusive Subwoofermodulen, und das war, sagen wir mal, eine erhellende Erfahrung. Die Bassboxen sind hier zwar nicht dabei, doch mit beeindruckenden 34 Kilogramm Gewicht pro Kompakt(!)-Lautsprecher sind auch die Lyra alleine schon vor dem Hören wahrlich eindrucksvolle Kisten. Und was die Anfassqualität und Materialauswahl angeht, ist die erste Reaktion ebenfalls „wow“! Im Vergleich zur Sperrholzbox aus der Pappschachtel ist die Thrax Lyra so was wie das ultimative Kontrastprogramm. Allein die Holzkisten, in denen die Lyra angeliefert werden, dürften mehr kosten als so manche Tröte aus dem Elektroniksupermarkt – oder wahlweise auch aus dem Fachhandel, der ja leider davor auch des Öfteren nicht mehr zurückscheut. Da wäre das Gehäuse – wobei ich diesen Begriff eigentlich fast schon unangemessen finde. Massives Metall mit einer seidigen Oberfläche, gut einen Zentimeter dick, und zwar rundum. Haben Sie so was schon mal gesehen? Also ich nicht.

Die Metallplatten sind innen mit Bitumen beklebt, um die letzten Resonanzen zu unterbinden, und ein wenig Dämmmaterial reicht aus, um auch innen für kontrollierte Bedingungen zu sorgen. Der bekannte Seas-Magnesium- Tief-/Mitteltöner, den Thrax hier einsetzt, ist meiner bescheidenen Meinung nach einer der besten jemals gebauten Treiber – der eigentlich nur ein Problem hat: Seine extrem leichte und steife Membran „bricht“ bei höheren Frequenzen auf und verursacht dann unschöne Resonanzen. Nun trennt Thrax den Seas Excel erstens aber steilflankig mit einem Filter dritter Ordnung schon bei niedrigen 1500 Hz, und zweitens setzt man an der spezifischen Stelle ein Kerbfilter ein, so dass die gefürchteten Resonanzen gar nicht erst entstehen können. Diese niedrige Übernahmefrequenz entlastet zwar den Mitteltöner, bereitet aber natürlich dem Hochtöner potenziell Probleme. Denn je tiefer die Frequenz, desto schwerer fällt es einer so kleinen Membran, sauber zu arbeiten und Luft mit dem geforderten Schalldruck zu verschieben. Thrax hat laut eigener Aussage mit so ziemlich jedem Hochtonprinzip experimentiert, das auf dem Markt zu finden ist, allerdings hat man in Sofia eine ganze Weile keinen Tweeter finden können, der auch im oberen Mitteltonbereich den hohen Anforderungen gerecht werden konnte.

Preis: um 16200 Euro

Thrax Lyra


-

Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Michael Bruss
Autor Michael Bruss
Kontakt E-Mail
Datum 14.08.2017, 15:01 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

HiFi Studio Bramfeld