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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Wharfedale Jade-Serie


Happy Birthday

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2012 feiert einer der angesehensten und erfolgreichsten Lautsprecherhersteller, die britische Traditionsmarke Wharfedale, ihren 80. Geburtstag. Was liegt näher, als dieses Jubiläum mit dem Test der neuen Top-End-Serie der Briten zu begehen, die alles Vorherige in den Schatten stellen soll?

Wenn Wharfedale eine neue Lautsprecherlinie ankündigt, werden Musik- und Filmfreunde ebenso wie der Mitbewerb hellhörig. So auch vor einigen Wochen bei der Präsentation der neuen Jade-Serie, auf die wir so neugierig waren, dass wir sie einfach für den weltersten Mehrkanaltest ordern mussten. Das nicht nur aufgrund der vielversprechenden technischen Daten, sondern vor allem, da niemand Geringerer als Entwicklerikone Peter Comeau für die Entstehung verantwortlich zeichnet, aus dessen Feder bereits Boxenlegenden wie beispielsweise einer der weltweit besten Lautsprecher, die Mission Pilastro, stammt. Dieses Mal war die Vorgabe eine andere; die neue Jade-Serie soll die bestmögliche Klangperformance und ein ansprechendes Äußeres in sich vereinen, hervorragend verarbeitet und auch für weniger gut betuchte Heimkinofans und Musikfreunde erschwinglich sein.

Gehäuse


Oftmals unterschätzt, ist die Entwicklung des Gehäuses einer der wichtigsten Punkte beim Bau eines hochwertigen Lautsprechers. Stabil muss es sein, dazu fest verstrebt und zugleich mit möglichst wenigen parallelen Flächen, um stehende Wellen im Inneren zu minimieren. Was so einfach klingt, ist alles andere als trivial, erfordert es doch einen aufwendigen Planungs- und Rechenvorgang, einen nicht zu unterschätzenden Materialaufwand und einen im Vergleich zu herkömmlichen Lautsprecherkisten zeitaufwendigen und kostenintensiven „Veredelungsprozess“. Während die Summe all dieser Anforderungen bei den meisten Herstellern zu einem Schallwandler der obersten Preisklasse führt, erfreut sich das heute zur IAG-Gruppe gehörende Unternehmen einer hauseigenen Holz-, Metall- und Chassisverarbeitung und somit deutlich geringerer Entwicklungs- und Produktionskosten. Kein Wunder, dass Wharfedale beim Gehäusedesign der neuen Jade alle zuvor erwähnten Vorgaben mit höchster Akribie erfüllte, ohne die Kosten ins Unermessliche steigen zu lassen. Jedes Jade-Modell ist mit einem sich nach hinten verjüngenden Mehrschichtkorpus ausgestattet sowie mit einem Netz an Innenverstrebungen bestückt und verfügt außerdem über spezifisch zugeordnete Gehäuseabteile, in denen die eingesetzten Treiber ihre Arbeit verrichten.

Preis: um 5600 Euro

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Wharfedale Jade-Serie

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Datum 29.03.2012, 09:34 Uhr