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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Bryston BDP-Pi - Seite 2 / 3


So schließt sich der Kreis

Über die Adresszeile muss dazu nur die IP-Adresse des BDP-Pi eingegeben werden, die nach dem Einschalten des Gerätes auf dem Display angezeigt wird. Von dort aus gelangt man dann auf die Bedienoberfläche des kleinen Digital-Players, die sich Manic Moose, also etwa „Durchgedrehter Elch“ nennt. Hier entfaltet sich die volle Funktionalität des BDP-Pi, der trotz seiner Größe alles kann, was auch vollformatige Streamer beherrschen. Über die NAS-Konfiguration lassen sich Speicherfreigaben, die sich im selben Netzwerk wie Player und Tablet befinden, aufrufen und anschließend zur Bibliothek zusammenfügen. Das bedeutet, dass man nicht zwischen den einzelnen vorhandenen Speichern hin und her wechseln muss, sondern eine zentrale Schnittstelle für sämtliche vorhandene Musik erstellt. Gleichzeitig lässt sich der BDP-Pi aber auch selbst als Network Attached Storage einsetzen, um anderen Quellgeräten Musik zur Verfügung zu stellen. Da das Gerät jedoch nicht über einen eigenen internen Speicher verfügt, müssen dafür Massenspeicher wie USB-Sticks und externe Festplatten an den Player angeschlossen werden. Gleich vier USB-Anschlüsse stellt der BDP-Pi trotz der eingeschränkten Gehäusegröße zur Verfügung, und auch die hier übertragene Musik wird der Bibliothek des Gerätes hinzugefügt.

Dabei können Titel und Alben nachträglich über den Browser bearbeitet werden, so dass fehlende Metadaten oder falsche Beschriftungen korrigiert werden können. Doch die USB-Anschlüsse erfüllen noch einen weiteren Nutzen, denn hier handelt es sich nicht nur um einen Eingang, sondern auch um einen Ausgang, der mit einem passenden D/A-Wandler verbunden werden kann. Dabei kann man beim Anschluss auf die Installation eines Treibers verzichten, denn dank Plug-and-Play reicht es aus, den entsprechenden DAC einfach über die Browsersteuerung als Ausgabegerät auszuwählen. So lässt sich aus dem BDP-Pi, dem optischen Laufwerk BOT-1 und einem passenden DAC wie dem Bryston BDA-3 praktisch ein vollwertiger Musikserver mit Ripping-Funktion zusammenstellen, der dank der geringen Größe des Players und des Laufwerks nur geringfügig größer ist als der D/A-Wandler alleine. Damit erklärt sich auch die ungewöhnliche Entscheidung von Bryston, ein Kompaktsystem zu entwickeln, um so die eigenen Wandler unkompliziert und unauffällig erweitern zu können. Doch natürlich kann der BDP-Pi auch mit jedem anderen Wandler als Quellgerät verwendet werden. Musik in der Bibliothek steht dann, angeordnet nach wählbaren Parametern, im Menü auf der rechten Seite des Wiedergabebildschirms in der Browsersteuerung zur Auswahl bereit.

Preis: um 1500 Euro

Bryston BDP-Pi


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 25.04.2017, 10:01 Uhr