Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Bryston BDP-Pi - Seite 3 / 3


So schließt sich der Kreis

Nach der Wahl des richtigen Albums erscheinen alle ausgewählten Titel in der Warteschlangenanzeige auf der linken Seite, von der aus sich außerdem unkompliziert Playlisten für den späteren Gebrauch speichern lassen. Die Mitte des Wiedergabebildschirms ist hingegen einer großen Abbildung des jeweiligen Albumcovers vorbehalten, ergänzt durch verschiedene Informationen wie Metadaten, Dateiformat, Bitrate und Auflösung. Essenzielle Bedienelemente wie die Fortschrittsanzeige, Play und Pause bleiben bei der Bedienung des BDP-Pi stets an der Oberseite des Bildschirms eingeblendet, egal ob man sich in den verschiedenen Menüs befindet oder im Wiedergabebildschirm selbst. Neben den Titeln aus der eigenen Bibliothek gibt es außerdem die Möglichkeit, Musik über das Internet zu streamen. Dazu gibt es einen Radiodienst, über den verschiedene Sender aus aller Welt gehört werden können, und das On-Demand-Streaming ist mit dem BDP-Pi ebenfalls möglich. Über den Menüpunkt Applications lässt sich nämlich der komplette Katalog von Tidal aufrufen, wobei alle Funktionen des Dienstes in die Webbrowserbedienung integriert wurden. Doch nicht nur das eigens integrierte Manic Moose kann zur Verwendung des Players genutzt werden, denn auch andere Programme und Apps sind in der Lage, den Player zu nutzen.

So können Fans der legendären Squeezbox den kleinen Streamer ebenso als Quelle verwenden wie Nutzer des wesentlich neueren, aber ebenso beliebten Roon. So stellt sich der kompakte BDP-Pi als erstaunlich vielseitig heraus und kann sowohl auf die bereits vorhandene Hardware des Nutzers als auch auf die präferierte Software abgestimmt werden. Ermöglicht wird dies durch die von Bryston verwendete Hardwareplattform, die außerdem für den Namenszusatz des BDP verantwortlich ist. Als zentrale Recheneinheit dient im BDP-Pi nämlich der beliebte Minicomputer Raspberry Pi in Kombination mit der HiFi-Berry-Plattform. Gerade im Audiobereich hat sich der winzige Rechner als ernst zu nehmende Hardware etabliert. Das offene System ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen, wodurch der BDP-Pi bei versierten Nutzern noch zusätzliche Funktionen erfüllen kann, die nicht ab Werk in die Software implementiert wurden. Außerdem bietet das vergleichsweise schlanke System in Kombination mit der fokussierten Hardware wenig Angriffspunkte für Beeinflussungen und Signalstörungen. Auch wenn der Raspberry Pi nicht mit der größten Rechenleistung ausgestattet ist, arbeitet der BDP-Pi doch flüssig und ist natürlich voll HiRes-fähig.

PCM-Signale können mit bis zu 192 kHz bei 24 Bit verarbeitet werden, während das vorliegende Format sogar beinahe völlig egal ist, denn Brystons Player kommt mit verlustbehafteten, verlustfreien und unkomprimierten Formaten verschiedenster Art klar. So arbeitet der BDP-Pi seine Daten für jeden angeschlossenen D/A-Wandler mit S/PDIF-, HDMI- oder USBEingang wunderbar auf. Klanglich wird das Signal vom Player praktisch nicht angetastet, sondern mit tonaler Neutralität, dafür aber mit einer guten Detailtreue und Offenheit ausgegeben. Bryston schafft hier also einen cleveren digitalen Player, der gut mit bereits bestehenden Analgen harmoniert und dank Raspberry Piund HiFi-Berrybasiertem System nicht nur vielseitige Funktionen erfüllen kann, sondern alle HiRes-Audio-Ansprüche erfüllt.

Fazit

Brystons BDP-Pi ist deutlich mehr als ein reiner Digital-Player, denn die vielseitig begabte Hardware ist bei Anschluss, Formaten, Auflösungen, Bedienung und Funktionsumfang voll auf den Nutzer anpassbar. Bei all dem bleiben außerdem die hohen Ansprüche der Kanadier an Verarbeitung und Klang auch bei ihrem kleinsten System gewahrt.

Preis: um 1500 Euro

Bryston BDP-Pi


-

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 1.500 Euro 
Vertrieb AViTech, Wien (AT) 
Telefon +43 1214 78701 
Internet www.avitech.at 
B x H x T (in mm): 145/57/210 
Eingänge 1 x Ethernet, 
Ausgänge 4 x USB-A (auch Eingang), 1 x S/PDIF koaxial, 
Unterstützte Dateiformate: Alle gängigen PCM-Formate 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 192 kHz, 24 Bit 
checksum Brystons BDP-Pi ist deutlich mehr als ein reiner Digital-Player, denn die vielseitig begabte Hardware ist bei Anschluss, Formaten, Auflösungen, Bedienung und Funktionsumfang voll auf den Nutzer anpassbar. Bei all dem bleiben außerdem die hohen Ansprüche der Kanadier an Verarbeitung und Klang auch bei ihrem kleinsten System gewahrt. 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Neuer hifitest.de Chefredakteur

Liebe Leser,
an dieser Stelle möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Denn ab sofort bin ich der neue Chefredakteur von hifitest.de und werde aktiv daran arbeiten, diese Website noch spannender und informativer zu gestalten.
>> Alles lesen

Neu im Shop:

Raumakustik, Schallabsorber: 12 neue Motive

>> Mehr erfahren
143_0_3
Topthema: Scheiben-weise
Scheiben-weise_1568191598.jpg
Anzeige
Blu-ray-Receiver · Audioblock CVR-200

Kombigeräte sind echte Renner, denn ein einziges Gerät vereint die Vorzüge und Funktionen mehrerer Komponenten. Audioblock hat bereits gezeigt, dass Kombigeräte hohen Ansprüchen gerecht werden können. Neu im Programm bei Audioblock: Der CVR-200.

>> Mehr erfahren
kostenloses Probeexemplar Cover Probeexemplar
jetzt laden (PDF, 17.03 MB)
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Vergin Ton Hifi
Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 25.04.2017, 10:01 Uhr