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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: EAT E-Flat - Seite 3 / 5


Flachmänner

Das unvermeidliche leichte Ruckeln dieses Motortyps wird somit zeitlich „gestreut“ und erreicht insgesamt ein weniger hohes Maß. Diese Art der Ansteuerung erledigt die elektronische Motorsteuerung ebenso souverän wie das sanfte Hochfahren des Tellers, auf das man auch hier nicht verzichten wollte. „Man“ ist hier übrigens eigentlich „Frau“, denn der Boss bei EAT hieß lange Zeit Jozefina Krahulcova. „Hieß“ deshalb, weil der Nachname der Dame nunmehr „Lichtenegger“ lautet, und wer in Sachen Plattenspieler ein bisschen bewandert ist, der weiß, woher der Wind weht: Gatte Heinz Lichtenegger nämlich ist niemand anders als der Chef von ProJect, des derzeit wohl größten Plattenspielerherstellers überhaupt. Und natürlich greifen beide Unternehmen auf die gleichen technischen Ressourcen zurück, klar gibt’s im Detail hier und da konstruktive Ähnlichkeiten bei den Produkten der beiden in Tschechien produzierenden Unternehmen. Während ProJect sich allerdings in erster Linie mit Plattenspielern der bezahlbaren Art beschäftigt, schaut man bei EAT offensichtlich weniger genau auf den letzten Cent, denn hier steckt schon eine Menge technologischer und qualitativer Aufwand drin. Da macht der knapp 19 Kilo schwere, auf exzellent entkoppelnden und in der Höhe verstellbaren Füßen ruhende E-Flat überhaupt keine Ausnahme.

Das Gerät gibt’s ausschließlich mit dem ungewöhnlichen E-Flat-Tonarm. Der unterscheidet sich von üblichen Konstruktionen dadurch, dass die Führung des Abtasters hier mal kein Rohr übernimmt, sondern ein flacher Streifen aus dem Wunderwerkstoff Kohlefaser. Es hat in der Vergangenheit schon ein paar Ansätze gegeben, flache Tonarme zu bauen; EAT nach zu urteilen erlaubt es jedoch erst die jüngste Kohlefasertechnologie, hinreichend steife Materialien bereitzustellen. Rein statisch nämlich hat ein Rohr gegenüber der flachen Form erhebliche Vorteile. Gründe, warum man trotzdem einen flachen Arm haben möchte, gibt es zwei: optische und praktische. Optisch passt der flache Arm zweifellos gut zu dem flachen Laufwerk, praktisch ist es bei diesem Profil deutlich leichter Abtaster, Lager und Gegengewicht zu montieren. Was beim Umgang mit dem E-Flat sofort auffällt, ist die weitgehende Abwesenheit der Neigung des Arms, um den Lagerpunkt zu taumeln. Was für einen Einpunktarm sehr ungewöhnlich ist, verfügt er prinzipbedingt an der Stelle doch über einen unerwünschten Freiheitsgrad. EAT minimiert das Problem durch zwei Maßnahmen: Erstens ist das Lagergehäuse am Tonarm selbst mächtig schwer und möglichst weit nach unten gezogen. Das gibt einen tiefen Schwerpunkt, der die Lage des Arms stabilisiert.

Preis: um 4000 Euro

EAT E-Flat


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Autor Holger Barske
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Datum 20.03.2012, 19:42 Uhr