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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Reed Muse 1C


Durchzug

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Erst überzeugten sie mit innovativen Tonarmen, mittlerweile auch mit Plattenspielern der feineren Art: Reed aus Litauen ist zu einer festen Größe auf der analogen Spielwiese geworden

Der Muse 3C, der erste Plattenspieler von Reed, war das erste Laufwerk, das zwischen Reibrad- und Riemenantrieb umschaltbar ist und dem Anwender die Qual der Wahl zwischen beiden Optionen lässt. Großartiges Gerät, mit knapp 16.000 Euro aber nicht ganz billig. Nur fürs Laufwerk, ohne Tonarm, versteht sich. Der brandneue Muse 1C kostet 9.100 Euro, das ist zwar auch nichts fürs Wechselgeld nach dem Wochenendeinkauf, aber doch um einiges diesseitiger. In Sachen Formensprache wirkt er deutlich klassischer als der extrem reduzierte Muse 3C, die Basis des Muse 1C bildet ein Rechteck mit großzügig gerundeten Ecken. Mit einer Breite von 555 Millimetern ist das kein kleiner Plattenspieler; der Grund dafür ist in den hauseigenen Tonarmen zu suchen: Es handelt sich um „Off-Center“- Designs, die breiter bauen als klassische Konstruktionen und reichlich Platz benötigen, wenn man einen Zwölfzöller montieren will. Das geht hier, deshalb die ausladende Zarge. Der Muse 1C ist ein riemengetriebener Plattenspieler, allerdings keiner nach dem üblichen Strickmuster. Links hinten auf der Zarge lässt eine Wölbung einen Hohlraum vermuten, unter dem sich der Antriebsmotor verbergen könnte – dem ist aber nicht so. Tatsächlich hat dieses Element keinerlei Funktion und hat nur eine rein optische Bedeutung, möglicherweise möchte man den klassischen Look eines Riementrieblers erhalten.

Sein Geheimnis gibt der Muse 1C beim Blick unter den Teller frei: Ein großer Subteller wird von zwei gegenüber angeordneten Motoren über einen Flachriemen angetrieben. Das Layout erinnert an das des Muse 3C, allerdings fehlt hier die Möglichkeit zur Umrüstung auf Reibradantrieb. Die beiden Motoren sind in Ringen gelagert, die abermals an eine Zentrierspinne aus dem Lautsprecherbau erinnern: Damit ist eine Bewegung in der Vertikalen möglich, ein bisschen Kippen geht auch, aber in radialer Hinsicht herrscht absolute Steifigkeit: So will man das maximal mögliche Drehmoment zum Teller transportiert bekommen, gleichzeitig aber eine definierte Entkopplung schaffen. Tatsächlich sehen wir diese Konstruktion gleich bei drei Plattenspielern in dieser Ausgabe. In Litauen tat man aber noch mehr, um den Antrieb sowohl kräftig als auch ruhig zu bekommen: Die Motoren sind mit unterschiedlich großen Pulleys bestückt und müssen entsprechend unterschiedlich schnell drehen, um gleichmäßig Zug auf dem Riemen zu entwickeln. Das bedarf zweier äußerst präziser und aufwendiger Motorregelungen, streut die Störeinflüsse des Antriebs aber über einen weiten Freuenzbereich.

Preis: um 9100 Euro

Reed Muse 1C


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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Holger Barske
Autor Holger Barske
Kontakt E-Mail
Datum 03.11.2017, 10:02 Uhr
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