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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Soulines Dostoyevsky DCX - Seite 2 / 3


Punkt vor Strich

Trimmpotis für die beiden Geschwindigkeiten sind von oben mit einem feinen Schraubdreher problemlos erreichbar. Das Pulley ist präzise gefertigt und relativ klein – entsprechend dem recht schnell drehenden Motor. Zum Lieferumfang gehören neben dem Laufwerk die sehr gute Kautschuk-Kork- Matte, eine Einstellschablone mit allen gängigen Geometrien und drei vorgefräste Tonarmbasen nach SME-, Rega- und Jelco-Standard. Zusätzliche, nach Kundenwunsch gefräste Acrylbasen kosten 119 Euro bei Einzelbestellung. Der Aufbau des Soulines erfolgt rasant: Aufstellen, in die Waagerechte bringen, Riemen auflegen, fertig. Die schnell einstellbaren und sehr massiven Aluminiumfüße sorgen für eine rasche Einstellbarkeit und einen sehr soliden Stand. Der neue Edwards-Audio-Einpunkt-Tonarm hat seit seiner Vorstellung auf der letztjährigen High End noch eine ganze Reihe von Verbesserungen erfahren und ist nun ganz kurz vor der Serienauslieferung. Grundsätzlich gibt es Versionen, die fest auf den hauseigenen Laufwerken montiert werden, und die hier gezeigte Variante mit einem fest montierten Phonokabel. Beim Arm handelt es sich um einen klassischen Einpunkter mit einem stehenden Dorn und entsprechender Lagerpfanne. Der Arm ist aber im Lagerpunkt so eng geführt, dass man keine Sorgen um die Nadel haben muss, selbst wenn man wirklich heftig gegen den Plattenspieler stoßen würde.

Ausbalanciert wird der Arm wie üblich durch die Position des Gegengewichts. Das Antiskating wird nicht über Gewicht und Faden, sondern über einen Ausleger mit Stange und Hebel realisiert – bei Bedarf kann man die Stange auch wegklappen und arbeitet ohne Antiskating. In einer Acrylplatte sind Lift und die Klemmung des Arms eingelassen, der an dieser Stelle auch in der Höhe verstellt werden kann. Das Kohlefaser-Armrohr mündet in einem Headshell aus Acryl mit einer Halterung aus Metall für mehr Stabilität. Und in der Headshell ist ein Van den Hul MC One montiert, der das Set so richtig abrundet. Die Summe der Einzelteile unseres „Testaufbaus“ beläuft sich auf knapp 4.800 Euro – im Set kostet das Ganze dann 4.490, wie wir finden, eine faire Sache. In Sachen Klangqualität bringt es das Set auf den Punkt. Das Laufwerk macht einen äußerst stabilen und ruhigen Eindruck und lässt sich auch von dynamischen Attacken nicht aus dem Konzept bringen: Stoisch dreht der Teller des Soulines seine Runden. Ein klanglicher Ansatzpunkt ist an dieser Stelle die Entscheidung für oder gegen die Kork-Kautschuk-Matte – mit klingt es ein bisschen runder und verbindlicher, ohne noch eine Spur knackiger und definierter. Ich enthalte mich hier meiner Stimme – beide „Abstimmungen“ haben ihre Berechtigung, finde ich.

Preis: um 4490 Euro

Soulines Dostoyevsky DCX


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 28.04.2019, 09:59 Uhr