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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: VPI Scout II - Seite 2 / 4


Mit scharfen Augen


Der schlicht Scout II benannte Dreher sieht auf den ersten und auch zweiten Blick nicht sehr aufregend aus – und vor allem nicht großartig anders als sein Vorgänger. Aber die Firma VPI ist nach drei Jahrzehnten erfolgreichen Plattenspielerbaus an einem Punkt angelangt, an dem man weder sich noch anderen etwas beweisen muss und möchte. Ein optisches Zuckerstückchen wie den VPI Classic, ja, aber selbst bei dem hat man auf die bewährten Zutaten zurückgegriffen und nicht gleich alle Komponenten neu aufgebaut. Muss man ja auch nicht – von den zahlreichen VPI-Plattenspielern, mit denen wir bei der LP schon spielen durften, hat uns jedenfalls noch keiner enttäuscht. Der neue Scout kommt übrigens zum Preis von 2.400 Euro zum Kunden – und das inklusive Tonarm! Für das Gebotene ein absoluter Traumpreis, der dem einen oder anderen Mitbewerber zumindest ein Stirnrunzeln entlocken dürfte. Den „alten“ Scout gibt es übrigens weiterhin, jetzt zu einem gesenkten Preis von unter 2.000 Euro, auch immer noch ein interessantes Angebot, wie wir finden. Das Konzept des Scout II (und damit aller VPI-Dreher) ist leicht erläutert: Riemengetriebenes Masselaufwerk mit separater Motordose, Metallteller mit invertiertem Lager und dazu ein Tonarm, fertig. Dieser Kurzsteckbrief trifft natürlich auf die meisten aktuellen Plattenspieler zu, das Geheimnis des guten Klangs steckt – wie immer – im Detail.

Beginnen wir beim Antrieb: Mit einem zweiten Kondensator und einem Extra-Widerstand vor dem Synchronmotor hat man zwar das Drehmoment des Antriebs leicht gesenkt, dessen Laufkultur aber noch einmal gesteigert. Ansonsten hat sich hier nichts geändert: Der Motor sitzt in einer schweren separaten Dose, die Kraft wird über ein Pulley und Rundriemen auf den Teller übertragen. Der Teller ist das augenfälligste Merkmal des neuen Scout: Er ist aus Metall und außerdem deutlich dicker als der alte Kunststoffteller. Um das Aluminium von Resonanzen zu befreien, hat man in die Unterseite des Tellers noch eine dicke Stahlplatte eingearbeitet, die zudem für ordentlich Masse sorgt. Der Teller dreht sich wie gehabt auf einem invertierten Lager mit Messingbuchse auf einem Stahldorn mit Keramikkugel, Geschmiert wird mit einer eigenen Fettmischung. Die Platte wird mit der VPI-Klemme auf dem Teller fixiert und zwar am besten mit dem beigelegten Gummiring unter dem Label, so dass die Platte auf Kosten einer leicht konvexen Verformung auch an den Rändern absolut plan aufliegt. Der leichte Anstieg vom Rand zur Mitte hin lässt sich über die kinderleichte Azimutverstellung des Arms ausgleichen. Bei diesem handelt es sich natürlich um einen VPI-Einpunkter, und zwar um den bekannten Neunzöller in seiner aktuellen Version JMW - 9 T.

Preis: um 2400 Euro

VPI Scout II


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Datum 04.10.2010, 13:33 Uhr