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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Music of Spain (Hi-Q, Warner Classics)
Komponist: Turina, Albéniz, Falla, Interpret: Paris Coservatoire Orchestra, Dirigent: Rafael Frühbeck de Burgos - Music of Spain
Rafael Frühbeck hieß er eigentlich, beide Eltern waren deutsch. Später hat er sich nach seinem spanischen Herkunftsort Burgos benannt, denn er fühlte sich als Spanier und dem dortigen Repertoire verpflichtet, wenn er auch in seinem späteren Leben zahlreiche langfristige Engagements in Deutschland hatte, so zum Beispiel beim Rundfunksymphonieorchester Berlin. In der vorliegenden Aufnahme aus dem Januar 1963 dirigierte er das Orchester des Pariser Konservatoriums mit einem rein spanischen Repertoire aus der Zeit der Spätromantik. Den Beginn macht der „Danza ritual de fuego“ von Manuel de Falla – der Titel zeigt schon, wo es langgeht: Feuriges Temperament, Dynamik und mitreißende Melodik dominieren zumindest die A-Seite des Albums, denn es geht gleich weiter mit den „Danzas Fantasticas“ von Joaquin Turina, der in Sachen Bekanntheitsgrad hinter den Kollegen zurücksteht, nicht aber in Sachen Temperament und Kompositionskunst.

Fazit
Eine schöne Auswahl der spanischen Romantik, dirigiert vom kompetentesten spanischen Dirigenten des 20. JahrhundertsKategorie: Schallplatte
Produkt: Music of Spain (Hi-Q, Warner Classics)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |






