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Black Rebel Motorcycle Club – Specter at the Feast
Auch wenn man es bei dem Bandnamen nicht erwartet: Black Rebel Motorcycle Club können beides: Vollgasrock und charismatische Songs im minimalistischen Psychedelic-Gewand. Auch auf ihrem neuen Album sind sie sich da ziemlich treu geblieben, auch wenn es ein paar nachdenkliche Momente mehr gibt als üblicherweise – wohl geschuldet dem tragischen Tod des Vaters des Bassisten, der für die Band als Techniker im Einsatz war und bei einem Konzert einen tödlichen Herzinfarkt erlitt. Auch aus diesem Grund covert das Trio einen der Songs dessen früherer Band The Call – natürlich ganz in ihrem eigenen Stil. Es ist überhaupt diese stete Ahnung der rohen und zügellosen Energie, die BRMC jederzeit losmachen könnten – das Potenzial von brachialer Wut und Dynamik, das in den noch so ruhigen Momenten steckt, das den Reiz der Band ausmacht. Als Beispiel sei hier nur das hypnotisch-minimalistisch groovende „Sell it“ genannt, das immer wieder in Eruptionen aus Gesang und Gitarrenkrach ausbricht, während das Schlussstück „Lose Yourself“ stellvertretend für die hintergründigeren Seiten der Band steht. Die Klangqualität ist für eine solche Band, der man ja gemeinhin unterstellt, mit Sound nicht viel am Hut zu haben, ziemlich gut, die Pressqualität des schön gemachten Albums sehr gut.
Fazit
Bei aller rohen Energie, die sie immer noch zu entfesseln in der Lage sind, werden BRMC langsam reifer und gesetzter.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Black Rebel Motorcycle Club – Specter at the Feast (Abstract Dragon)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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