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Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: The Three Sounds – Introducing The Three Sounds (Blue Note)
The Three Sounds – Introducing The Three Sounds
Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr heimisches Musikzimmer in einen Jazzclub zu verwandeln, dann ist die Anschaffung des Debütalbums der Three Sounds der erste Schritt zur Schaffung der richtigen Atmosphäre. Sie waren Blue Notes ganzer Stolz, was natürlich an den hohen Verkaufszahlen lag, die das Trio mit ihrem leicht zugänglichen, dabei aber trotzdem anspruchsvollen Jazz erreichte. In der Zeit ihres Wirkens (1958 – 1969) wurden sie von den Kritikern aufgrund ihrer kommerziell ausgerichteten Musik nicht richtig ernst genommen. Erst später wurde ihnen klar, was für ein Könner der Autodidakt Gene Harris am Klavier war, und wie speziell seine Kompositionen angelegt waren. Dem Stil, den das Trio aus Piano, Bass und Schlagzeug auf seiner ersten Aufnahme frönt, blieb es bis zu seiner Auflösung treu, und wenn man denkt, dass es bei der anscheinend klassischen Trio-Formation keine großen Überraschungen geben kann, irrt gewaltig! Vereinzelt greift der Kopf der Truppe nicht nur in die Tasten seines Pianos, sondern auch in die der im Jazz äußerst selten anzutreffenden Celesta. Die von diesem Instrument erzeugten glockenspielähnlichen Töne verleihen den flotten Songs der Three Sounds eine ganz eigene Note. Auf der Gillespie-Komposition „Would‘n You“ gibt es ein tolles Schlagzeugsolo von Bill Dowdy, aber ansonsten steht die einmalige Spieltechnik Harris‘ deutlich im Vordergrund, so auch auf der sehr hörenswerten Interpretation des finalen „O Sole Mio“. Klang und Aufmachung der Doppel-LP verdienen die Bestnote.
Fazit
Beschwingter und gefälliger Jazz für die Club-Atmo zu Hause.Kategorie: Schallplatte
Produkt: The Three Sounds – Introducing The Three Sounds (Blue Note)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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