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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Amos Lee – Mission Bell (BlueNote)
Amos Lee – Mission Bell
Ich wusste es: Irgendwie hat mich das Cover an etwas erinnert. Der Name des Produzenten lässt dann ein Glöckchen klingeln: Joey Burns ist in seinem anderen Leben neben dem Produzentendasein der Kopf hinter der von mir hoch verehrten Calexico mit ihrer wehmütigen und spannenden Tex-Mex-Musik, an deren Artwork mich der Titel gemahnte. Dankenswerterweise kann sich Burns in den meisten Fällen so weit zurückhalten, dass er der Perle Amos Lee genügend Freiräume lässt: Der Sänger mit der charakteristischen hohen Stimme braucht eigentlich nicht mehr als eine Akustikgitarre, um sein ganzes Charisma voll zu entfalten, so gut sind seine Kompositionen. Dass an manchen Stellen des Albums die Arrangements dann doch etwas drüber sind, muss man eben hinnehmen, genauso wie die beiden Duette mit Lucinda Williams und Willie Nelson, dem man seine fast 80 Jahre und seinen Lebensstil anhört. In den besseren, intimeren Momenten entfacht Lee eine emotionale Sogwirkung, wie schon lange kein Sänger und Songwriter mehr vor ihm. Die Produktion des Albums ist bis auf die schon genannten manchmal zu bemühten Arrangements perfekt gelungen – da lässt ein Meister wie Joey Burns dann eben doch nichts anbrennen. Die Pressqualität des schweren Vinyls geht voll in Ordnung, nur ein paar Papierschnipsel mussten vor dem Abspielen entfernt werden.
Fazit
Einer der talentiertesten Sänger und Songwriter zurzeit hat einen kongenialen Partner im Produzentensessel gefunden – noch etwas puristischer, und das Album wäre perfekt!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Amos Lee – Mission Bell (BlueNote)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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