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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Duke Ellington – Jazz Party in Stereo (Columbia / Original Recordings Group)


Duke Ellington – Jazz Party in Stereo

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Wie auf kaum einem anderen der fast unüberschaubaren Menge von Ellingtons Alben tritt auf der 1959 innerhalb von acht Stunden eingespielten „Jazz Party“ sein Können als Arrangeur zutage, denn er musste erstmals nicht nur sein Orchester in die richtigen Bahnen lenken, sondern auch noch neun unterschiedliche Schlagwerker in die spontan zusammengetroffene Truppe integrieren. Neben den Stars des Ensembles, Johnny Hodges und Paul Gonsalves, sind auch der Trompeter Dizzy Gillespie und der Pianist Jimmy Jones dabei. Das Album wird mit dem „Malletoba Spank“ eröffnet und demonstriert sofort, dass es dem Duke keinerlei Schwierigkeiten bereitet, die dem New York Symphony Orchestra entliehenen Perkussionisten in seine Band zu integrieren. Bevor man sich zum Plattenwenden erhebt, erklingen noch die ersten beiden Teile der „Toot Suite“, deren Rest sich auf der B-Seite befindet. Diese bieten spitzenmäßige Solos diverser Interpreten an Altsaxofon, Klarinette und Trompete und eine der besten Darbietungen, die jemals von Paul Gonsalves auf Platte gebannt wurden. Die von Dizzy Gillespie in gewohnter Weise bediente Trompete dominiert das Stück „U.M.M.G“, bevor Johnny Hodges auf „All of Me“ sein Können am Saxofon zeigt.

Auf der letzten der vier LP-Seiten werden auf „Tymperturbably Blue“ ein weiteres Mal die Schlagwerker unter das Orchester gemischt, bevor die Session mit „Hello Little Girl“ endet, auf der der Sänger Jimmy Rushing noch einen Gastauftritt hat. Das Einzige, was mich an der von Bernie Grundman hervorragend remasterten Aufnahme stört, ist der nachträglich hineingemischte Applaus, der dem Hörer eine Liveatmosphäre vorgaukeln möchte.

Fazit

Ungewöhnlich instrumentierte, höchst abwechslungsreiche Session – klanglich ein Genuss. 
Duke Ellington – Jazz Party in Stereo (Columbia / Original Recordings Group)


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Autor Ralf Henke
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Datum 25.06.2013, 09:44 Uhr
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