„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Julie London - Best of 1955 – 1962 (Real Gone Music)
Julie London - Best of 1955 – 1962
So ikonenhaft, wie Julie London auf dem Klappcover abgebildet ist, entspricht das auch dem Status, den die Sängerin und Schauspielerin in den 1950er- und 60er-Jahren hatte. Ihre Stimme und die Art, sie einzusetzen könnten der Grund für die Einführung des Begriffs „Sophisticated“ im Jazz gewesen sein. Unaufgeregt, rauchig und intim haucht sie die gefühlvollen Texte ins Mikrofon und überlagert damit die Instrumentierung, die entweder durch ein Orchester oder mit kleiner Studiobesetzung, die meistens ohne Schlagzeug auskommt, bestritten wird. Die 35 Titel des Doppelalbums sind chronologisch angeordnet und decken insgesamt 16 Alben – und damit genau die Hälfte ihres solistischen Schaffens – ab. Dieser Umstand und die Tatsache, dass die balladeske Stimmung ein charakteristisches Merkmal ihrer Songs ist, gibt dem Hörer die Möglichkeit, auch auf andere Aspekte der Darbietung zu achten, zum Beispiel die unterschiedlichen Orchester-Arrangements oder Julie Londons Fähigkeit, sich den verändernden Rahmenbedingungen wie ein Chamäleon anzupassen. Dabei fällt keine Nummer aus dem Rahmen, jedes Stück überzeugt mit seiner individuellen Qualität und Julies Fähigkeit, diese mit reichlich Gefühl vorzutragen. Vor allem machen sie neugierig darauf, auch die anderen Songs der jeweiligen Alben zu hören, was im Falle der beiden Veröffentlichungen von ihr, die in der „LP“ bereits besprochen wurden, für Begeisterung gesorgt hat. Die beiden LPs aus transparentem Vinyl sind gut verarbeitet und machen sich sehr gut in den schwarzen Innenhüllen. Der Klang der Aufnahme ist aus einem Guss und lässt zu keiner Zeit das Gefühl aufkommen, als wären die Songs einfach nur aneinandergereiht worden, denn hier wurde offensichtlich einige Mühe darauf verwendet, Pegel und akustische Bühne zu vereinheitlichen.
Fazit
Mit diesem Album kann man wunderbar den Tag ausklingen lassen.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Julie London - Best of 1955 – 1962 (Real Gone Music)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
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