Seit meinem ersten externen D/A-Wandler (ein günstiges Gerät von Musical Fidelity) bin ich angefixt. Egal, ob man einem alten CD-Spieler klanglich auf die Sprünge helfen möchte oder ob man einfach etwas mehr Klang sucht: Ein DAC kann Wunder wirken.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Josef Akin – Flightcase (Sola Terra)
Josef Akin – Flightcase
Wer sich die im letzten Heft vorgestellte LP „Amara“ zugelegt und Gefallen daran gefunden hat, der wird mit „Flightcase“ des Keyboarders Josef Akin eventuell noch glücklicher. Mit Unterstützung einiger Mitglieder von Amara, zum Beispiel Daniel Ashton an Flöte und Gitarre, Norman Villeroux am Bass und Finn Rosenbaum am Schlagzeug, dazu noch vier weitere Musiker, kredenzt Josef Akin uns ein achtgängiges Avantgarde-Menü, das nicht nur mit sehr großer Zugänglichkeit beeindruckt - was umso erstaunlicher ist, wenn man Künstler wie Sun Ra und Herbie Hancock als hauptsächliche Inspiration nennt - sondern auch weltmusikalische Einflüsse verarbeitet, die er mit sparsamem Einsatz eines Balafons erzeugt, einem Xylofon mit Klangstäben aus Holz, dem Resonanzkörper untergehängt sind. So schleicht sich westafrikanisches Flair in die ansonsten klassisch instrumentierte, überwiegend aus Bläsern bestehende Musik ein, die mit Atmosphäre und Vielschichtigkeit beeindruckt. Josef Akin versucht dabei, nur den Rahmen vorzugeben, innerhalb dessen sich die Musiker frei entfalten können. Dies umso mehr, als die Aufnahmesession zwischen zwei Corona-Lockdowns stattfand, und er der angestauten Kreativität seiner Mitstreiter freien Lauf lassen wollte. Diese breitet sich auf „Flightcase“ ungestüm aus, übertritt aber dabei nicht die vorgegebenen Grenzen. Das Ergebnis ist eine wirklich spannende, rhythmische und hochkreative Aufnahme, die von Luigi Pasquini meisterlich eingefangen wurde. Die gute Pressung transportiert den Klang bis ans Ohr des Hörers und wirft auch mit der Covergestaltung einen Blick auf das noch junge Label Sola Terra, die mit ihrem Konzept, progressiven Künstlern aus aller Welt eine Heimat zu bieten, hoffentlich Erfolg haben werden. Alben wie „Flightcase“ lassen da auf jeden Fall aufhorchen.
Fazit
Das Label Sola Terra und den Künstler Josef Akin gilt es, im Auge zu behaltenKategorie: Schallplatte
Produkt: Josef Akin – Flightcase (Sola Terra)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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