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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: The Spacelords – Space Flowers (Tonzonen Records)
The Spacelords – Space Flowers
Moment, Moment, das kenn ich doch? Das ist doch ganz bestimmt das neue Spacelords-Album? Keine Sorge – es ist. Und es ist genau so Spacelords, wie die stetig wachsende Fangemeinde sich das gewünscht hat. Und der in bewährter Manier schön lange (13:30) Opener „Spaceflowers“ kommt mir so bekannt vor, weil die drei Herren damit schon ihr letztes Werk, das hervorragende Livealbum „On Stage“ eröffnet haben. Und was sie mir schon bei diversen Liveauftritten höchst überzeugend um die Ohren gehauen haben.
Das vorliegende ist das vierte und Album, das das Reutlinger Trio beim Krefelder Spezialistenlabel Tonzonen-Records veröffentlicht, und soll das Ende einer Reihe bilden. Was danach kommt – lassen wir uns überraschen. Die besagten vier Veröffentlichungen jedenfalls passen in der Tat ausgezeichnet aneinander und bilden ohne Zweifel ein stimmiges Gesamtwerk.

Klanglich geriet das Ganze wieder einmal ziemlich gut: Es tönt großräumig, drahtig und angenehm. Krasse Dynamikspagate braucht‘s nicht, die stecken in der Musik gar nicht drin. Man döst in einem ganzen Kosmos von Klang, und genau so soll das sein.
Die Fertigungsqualität der Scheibe ist absolut makellos. Das Grundrauschen ist niedrig, Fehler habe ich nicht entdecken können. Das Objekt der Begierde steckt in einem gefütterten Innencover im hübsch gemachten Gatefold, dazu gibt‘s ein Kärtchen mit einem Downloadcode.
Fazit
Getragen, einladend, entspannend, ätherisch und erdig: Spacerock vom FeinstenKategorie: Schallplatte
Produkt: The Spacelords – Space Flowers (Tonzonen Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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