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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Kinga Glyk – Feelings (Warner Music)
Kinga Glyk – Feelings
Dass ein Majorlabel wie Warner Music einer Künstlerin wie Kinga Glyk eine Plattform bietet, erfüllt mich mit einem Funken Hoffnung für Fans guter Musik – und vor allem für diejenigen, die es gerne auch mal unkonventionell und experimentell mögen. Okay, man sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass Frau Glyk mit ihrem zarten Alter von gerade mal 20 Jahren so was wie ein Kuriosum, ein Wunderkind ist, zumal wir hier von einer Bassistin sprechen, und nicht – Achtung, jetzt kommt ein Klischee – von der typisch weiblichen Gesangsposition in einer Band. Und dass sie auch Blicke auf sich zieht, dürfte wahrscheinlich dem Deal ebenfalls eher förderlich gewesen sein. Doch genug der bitteren Realitätschecks. Denn was Kinga Glyk auf ihrem bereits dritten(!) Album auffährt, das besitzt hohe musikalische Qualität und einen angenehmen Charme abseits ausgelatschter Pfade. Eine über mehr als acht Takte „gerade“ Rhythmik zum Beispiel findet man erst so im dritten Track, der Videoauskopplung „Joy Joy“. An deren poppig-funkigen Sounds darf man dieses weitgehend instrumentale Album als Ganzes allerdings keinesfalls messen. Vielmehr verstehe ich „Joy Joy“ als potenziellen ökonomischen Anker in der wilden See der Kreativität, die sich immer wieder stürmisch und nachhaltig ihre jazzing-funkige Bahn bricht. Kinga Glyk spielt dabei gekonnt mit Elektronik und versteht es routiniert, auch komplexe Arrangements smooth rüberzubringen.
Fazit
Progressiver, spaciger Instrumental-Elektro-Funk-Blues-Jazz vom Wunderkind der Szene.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Kinga Glyk – Feelings (Warner Music)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |



