Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Youn Sun Nah – Immersion (Warner)


Youn Sun Nah – Immersion

Schallplatte Youn Sun Nah – Immersion (Warner) im Test, Bild 1
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Die ehemalige Musicalsängerin und nun Jazzstar gewordene Youn Sun Nah aus Südkorea bringt mit „Immersion“ ihr erstes Album auf dem Warner-Music-Label heraus. Zuvor war sie gute zehn Jahre beim Spartenlabel ACT unter Vertrag. Was die 49-Jährige dazu bewogen hat? Schwer zu sagen – musikalisch hat sich nicht so furchtbar viel Neues getan. Ein wenig eingängiger klingt´s, schließlich sollte das Major-Debüt kein Ladenhüter werden. Wobei eingängig nicht wirklich das richtige Wort ist, um die Musik von Youn Sun Nah zu beschreiben. Einen gewissen Willen zum Experiment muss man als Zuhörer schon mitbringen, jedenfalls bei einigen der insgesamt dreizehn Tracks. Von Genretreue hält die Künstlerin eher weniger, so wie es aussieht – da treffen ziemlich vertrackte Beats auf elektronisch verfremdetes Soundgewusel, Rock- und Folkeinsprengsel auf eher klassischen Jazz. Ich muss zugeben, dass mir das persönlich recht viel Freude bereitet. Dabei wechseln sich Eigenkompositionen mit Coversongs ab, unter anderem finden sich „Mercy Mercy Me“ von Marvin Gaye und „Hallelujah“ von Leonard Cohen wieder. Letzteres in einer zu Beginn leicht befremdlichen Phrasierung, an die man sich aber spätestens beim zweiten Durchlauf gewöhnen kann. Wie dem auch sei: Einfache Kost ist „Immersion“ über weite Strecken nicht, und Warner beweist hier durchaus Mut, neue Wege zu gehen. Zu Recht, denn aus dem Gros der Veröffentlichungen ragt dieses Album mit Originalität und Qualität heraus.

Fazit

Abwechslungsreiches, grandios eingespieltes und vor allem immer überraschendes Avantgarde-Album der Jazzsängerin aus Südkorea

Kategorie: Schallplatte

Produkt: Youn Sun Nah – Immersion (Warner)


10/2019
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Autor Michael Bruss
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Datum 09.10.2019, 12:03 Uhr
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