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Kategorie: Smartphones

Einzeltest: OnePlus 7 Pro


Der Aufsteiger

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Bevor man sich komplett ans Smartphone-Establishment angepasst hat, ist Pete Lau, Mitbegründer und Mastermind von OnePlus, noch mal durch die Entwicklungsabteilung gegangen, um die Ingenieure zu inspirieren. Herausgekommen ist das OnePlus 7 Pro, mit komplett rand- und Notch-losem Display. Für die Selfie-Kamera, für gewöhnlich verantwortlich für Unterbrechungen in einem Fullsize-Display, hat man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie wird bei Bedarf wie das Periskop eines U-Bootes ausgefahren.

Nach dem Asus ZenFone 6  ist das OnePlus 7 Pro gleich das zweite Smartphone in den letzten Monaten mit innovativem Kamera-Konzept. Endlich erhält man auch hier ein Display im Vollformat, ohne die geliebte Selfie-Kamera mehr oder weniger gelungen ins Design integrieren zu müssen. Nun wird sie bei Bedarf, also wenn Sie in der Foto-App die Selfie-Funktion auswählen, einfach oben aus dem Gehäuse ausgefahren. Das funktioniert ebenso wie bei der Konkurrenz von Asus mithilfe eines kleinen Motors und erinnert, sicherlich zu Recht, an manche Kompaktkamera, bei welcher der Blitz oder das Objektiv auf ganz ähnliche Weise ausgefahren wird. Auch bei OnePlus hat man sich offenbar einer Technik bedient, die sich bereits an anderer Stelle bewährt hat. Aber auch hier muss die Kamera zu ihrem eigenen Schutz auf jeden Fall wieder eingefahren werden können, und sei es, wenn die Sensoren einen Sturz des Smartphones wahrzunehmen meinen. Deshalb 

muss man schon mal auf ein Selfie verzichten, wenn die Akkuladung die 5-Prozent-Marke unterschreitet. Wer sich gerade beim neu gekauften 7 Pro am Rauf- und Runterfahren der Kamera nicht satt sehen kann, bekommt schnell eine Warnung aufs Display eingeblendet, dass bei zu häufigem Gebrauch die Mechanik Schaden nehmen könnte.


Die Leistungsträger

Dem gewachsenen Stromhunger steuert man hier ebenfalls mit einem großen Akku entgegen, wenngleich das OnePlus 7 Pro mit 4.000 mAh auskommen muss. Das schlägt sich in der von uns nach bewährter Methode gemessenen Laufzeit von etwa 20 Stunden entsprechend nieder, was ein exzellenter Wert ist. Beim Aufladen ist das OnePlus sogar noch einige Minuten schneller fertig als das Asus. Allerdings hat man sich hier auf die Schnellladung per Kabel beschränkt, die Möglichkeit, das 7 Pro induktiv, also kabellos aufzuladen, gibt es vorerst bei den Smartphones von OnePlus nicht. Das 7 Pro verwendet mit dem Snapdragon 855 ebenfalls den aktuell schnellsten Prozessor, unser Testmodell stellt dem noch satte 12 GB Arbeitsspeicher zur Seite, laut unseren Geschwindigkeitsmessungen ist das 7 Pro damit aktuell das schnellste Smartphone auf dem Markt. Muss die Selfie-Kamera noch wie gehabt mit einem Objektiv auskommen, arbeitet auf der Rückseite gleich ein ganzes Kamera-Trio. Hier deckt jede Kamera einen Brennweitenbereich ab; eine arbeitet mit 48 Megapixeln und optischem Bildstabilisator im Normalbrennweiten-Bereich, die zweite mit 8 Megapixeln ist für Tele-Aufnahmen zuständig, ebenfalls mit optischem Bildstabilisator. Die dritte Kamera ist schließlich mit 16 Megapixeln für den Weitwinkel zuständig, sie benötigt keinen optischen Stabilisator.

Die Fotoleistungen aus unserem Test sprechen in jedem Fall eine deutliche Sprache, das OnePlus 7 Pro kann sich locker mit den Platzhirschen von Apple und Samsung messen.

Fazit

Wieder einmal kommen tief greifende Innovationen von Herstellern aus der zweiten Reihe; OnePlus hat mit dem neuen 7 Pro den anderen Premium-Herstellern gezeigt, wie es geht.

Preis: um 830 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
OnePlus 7 Pro

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Qualität 50%

Bedienung 30%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb OnePlus Mobiletec, London 
Telefon 0032 211001477 
Internet www.oneplus.net 
Technische Daten
Abmessungen 74.8/157.5/8.2 
Gewicht 185 
Betriebssystem/Oberfläche Smartphone mit Android 9/mit OxygenOS-9.0-Oberfläche 
Display 6,7-Zoll-AMOLED-Display mit 3.120 x 1.440 (516 ppi) 
Rechenleistung Snapdragon 855 OctaCore bei 2,84 GHz mit 12 GB RAM 
Kommunikation: 4G LTE, WLAN, Bluetooth, USB Typ-C 
Sicherheit: Fingerprint-Sensor (im Display integriert), Iris-Scan 
Verfügbarer Speicher intern 256 GB / nicht erweiterbar 
Front- / Rückkameras 48 MP F1.6 OIS+EIS, 8 MP 3x Zoom F2.4, 16 MP 117° F2.2/16 MP F2.0 
Versorgung interner Akku 4.000 mAh 
Stamina ca. 20:00 Std. 
Ladezeit ca. 1:27 Std. 
Bootzeit 22 
Lieferumfang Netzteil, USB-Kabel, Displayschutz (ab Werk), Silikon-Schutzhülle (für die Rückseite) 
+ echtes Fullsize-Display/innovative Selfie-Kamera/hohe Akkulaufzeit 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut – sehr gut 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Thomas Johannsen
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Datum 05.09.2019, 09:59 Uhr