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Kategorie: Smartphones

Einzeltest: Xiaomi Mi 9


Das Turbo-Smartphone

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Bei Xiaomi geht es jetzt Schlag auf Schlag. Seit das chinesische Unternehmen den europäischen Markt für sich entdeckt hat, finden immer mehr Smartphones den Weg in unsere Redaktion. Mit dem Mi 9 erreichte uns der jüngste Spross.

Vielleicht war es auch umgekehrt, nämlich dass die europäischen Konsumenten den chinesischen Hersteller Xiaomi für sich entdeckt haben, sodass man dort einfach nur einer besonders starken Nachfrage gerecht wird, die über mehr oder weniger dubiose Im- und Exporteure nicht mehr gestillt werden konnte.


Aus dem Vollen

Wie dem auch sei, schon in der vorigen Ausgabe konnte das Redmi Note 7, ebenfalls aus dem Hause Xiaomi, voll und ganz überzeugen, und so waren wir natürlich gespannt, schließlich kostet das Mi 9 mehr als das Doppelte des Note 7. Mit diesem Budget konnte man beim Mi 9 dann auch richtig klotzen; eines der wichtigsten, allerdings nicht direkt sichtbaren Features ist sicherlich der Snapdragon 855, der auch einige Preisklassen höher gerade der Prozessor der Wahl ist. Unterstützt wird der Rechenkünstler von 6 Gigabyte Arbeitsspeicher, was ebenfalls keine Selbstverständlichkeit in der Preisregion um 400 Euro ist. Beim internen Speicher sieht es da schon anders aus, hier finden wir klassenübliche 64 GB, die sich mangels entsprechendem Kartenslot leider nicht aufrüsten lassen. Ein wenig unverständ

lich, schließlich ist ja auch Platz für zwei SIM-Karten, man hätte den Slot einfach nur als Hybrid auslegen müssen. Für gewöhnlich wird man allerdings die 64 GB so schnell kaum vollbekommen, alternativ kann man sich zudem auch direkt für das Modell mit 128 GB entscheiden, gegen einen kleinen Aufpreis von aktuell etwa 80 Euro, versteht sich. Kein Aufpreis wird für die drei erhältlichen Farbvarianten Pianoschwarz, Ozean blau und Lavendel-Lila fällig, in denen das MI 9 zu haben ist. Allen Varianten gleich ist der eingebaute Akku, dessen Kapazität von 3.300 mAh mit einer Ausdauer von über 16 Stunden überraschen konnte, so lange spielte das Xiaomi Mi 9 unser Testvideo ab, bevor es nach der Steckdose verlangte. Dank Quickcharge war der Akku nach knappen eineinhalb Stunden schon wieder komplett geladen. Besonders clever – der Fingerprint-Sensor wurde ins Display integriert. Das spart Platz am Rand und hält auch die Rückseite frei von Bedienelementen. Normalerweise findet man so etwas erst einige Preisklassen höher.


Kleine Sparmaßnahme

Preis: um 380 Euro

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Xiaomi Mi 9

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 04.09.2019, 09:58 Uhr