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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Stereovorstufen

Einzeltest: Atmasphere UV-1 - Seite 2 / 3


Wenn‘s mal etwas weniger sein darf

Vier Eingänge und zwei (parallele) Ausgänge stehen zur Disposition. Alle zwölf Cinchbuchsen sind bombenfest mit dem Gehäuse verschraubt, hier kann man gefahrlos auch dicke Freak-Taue anleinen. Zum Phonoeingang gehört ein Erdungsanschluss (solide Laborpolklemme), neben der Kaltgeräteeingangsbuchse sitzt ein guter Sicherungshalter mit Bajonettverschluss. Dem Röhrenfan deutlich wichtiger dürfte das sein, was seine Häupter durchs Deckelblech steckt, nämlich die vier glimmenden Hauptdarsteller dieses Stücks. Zwei Fernost-12AT7 (ECC81) kümmern sich ums Phonosignal, zwei Oktal-Doppeltrioden vom Typ 6SN7 GT (gute alte RCA-Ware) übernehmen den Hochpegelpart. Letztere werden zudem von Röhrendämpfern beruhigt. Ein rund gebogener, federnder Draht trägt drei „Rollen“ aus dämpfendem Material, das Ganze lässt sich einfach auf die Röhren schieben. Der Netztrafo – ein eher kompaktes Modell – residiert ganz rechts auf dem Chassis, mit maximalem Abstand zur Elektronik. Der Zugang zum Allerheiligsten führt durch den Boden des Gerätes. Darunter kommt eine große Platine zum Vorschein, die auf der der einen Seite die Röhren, auf der anderen die sonstigen Komponenten beherbergt.

Das dem Trafo zugewandte Ende gehört der eher unspektakulären Stromversorgung: (Halbleiter-) Gleichrichter und Elkos kümmern sich um die Bereitstellung von Anoden- und Heizungsversorgung. Daneben folgt die Hochpegelstufe. Wie genau Ralph Karsten die beiden Doppeltrioden verschaltet, verrät er nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass dort eine Topologie zum Zuge kommt, die die Welt noch nicht gesehen hat, ist gering. Zwei dicke Folienkondensatoren koppeln das Signal an die Ausgangsbuchsen aus, mehr ist dem Anschein ohne größeren Aufwand nicht zu entnehmen. Den Eingang der Phonovorstufe bilden zwei Übertrager vom Spezialisten Jensen. Jene sorgen für das Anheben des Signalniveaus auf eines, das der folgenden Röhrenstufe genehm ist. Diese ist eigentlich für MM-Pegel ausgelegt, die Übertrager legen aber ordentlich eins drauf: Die angegebenen 70 Dezibel Verstärkung des Phonozweigs scheinen realistisch. Auch zu der Beschaltung der beiden 12AT7 fi ndet sich nichts Detailliertes. Wir nehmen wohlwollend die Qualität der passiven Komponenten zur Kenntnis und freuen uns über die guten Verzerrungs- und Störabstandwerte auch über den Phonozweig. Deckel drauf, ab in die Anlage mit dem Ami. Die erste gute Nachricht lautet: Es gibt keine Probleme beim Setup. Das Gerät benimmt sich absolut problemlos, es rauscht nicht, brummt nicht und fällt auch sonst nicht ungebührlich auf.

Preis: um 2990 Euro

Atmasphere UV-1


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 02.04.2018, 09:59 Uhr