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Kategorie: Subwoofer (Home)

Einzeltest: Elac SUB 2080D


Intelligente Lösung

Subwoofer (Home) Elac SUB 2080D im Test, Bild 1
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500 Watt Leistung, zwei 250er-Chassis und 35 Kilo Gewicht. Wer denkt, dass es sich dabei um einen unförmigen Monster-Woofer handelt, der irrt, denn diese geballte Kraft kommt in einem kompakten und hochglanzlackierten Gehäuse unter und hält noch weitere Überraschungen bereit.

Der Subwoofer ist eines der wichtigsten Elemente in einem Heimkinosystem. Kümmert er sich doch um ein solides Bassfundament und die knackige Grundtondarstellung, die für den gewünschten Kick im heimischen Filmpalast sorgt. Doch leider funktioniert dies aufgrund von Raumgröße und -geometrie, Aufstellungsort und mitspielendem Lautsprechersystem nicht immer und der Filmgenuss wird durch Bassüberhöhungen oder sogenannter Basslöcher getrübt. Genau dieser Problematik haben sich Elacs Entwickler angenommen und mit dem Sub2080D einen Subwoofer entwickelt, der nicht nur über eine leistungsstarke Verstärker-/Chassiseinheit, sondern zudem über einen intelligenten Prozessor verfügt.

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Ausstattung

Los geht es mit dem soliden Gehäuse des Elac-Subwoofer-Flaggschiffs. Dieses besteht nicht nur aus einer massiven, mehrfach verstrebten und dabei relativ kompakten MDF-Kontruktion, sondern punktet bereits auf den ersten Blick durch seine edel anmutende Hochglanz-Oberfläche. Selbst bei näherem Hinsehen finde ich weder Wellen noch Fehler im Lack. Kein Wunder, wird dieser doch in einem speziellen Mehrschichtverfahren aufgetragen, geschliffen, poliert etc. Die eher ungewöhnliche Chassisanordnung ist das zweite optisch markante Merkmal des Kieler Bassmeisters. Diese besteht aus zwei in Push-Push/ Pull-Pull-Anordnung nach oben und unten abstrahlenden 250 Millimeter messenden Tieftontreibern, die wiederum mit extrastarken wie federleichten Alu-Sandwich-Membranen bestückt wurden. Diese Konfiguration sorgt nicht nur für eine tief greifende Bassreproduktion, sondern hält zudem das Gehäuse kompakt und erlaubt die flexible Positionierung des Elac-Boliden. Um den standesgemäßen Antrieb kümmert sich unterdessen die sage und schreibe 500 Watt starke, am Aktivmodul befindliche Endstufeneinheit des Sub2080D.

Raumanpassung/Equalizer

Obwohl Gehäuse, Chassisbestückung und Verstärkereinheit an sich schon jeden Heimkinofreund beeindrucken, legt Elac noch einen drauf. So verpassten die Kieler ihrem Bassmeister auch noch ein intelligentes Tool zur perfekten Raumanpassung.

Subwoofer (Home) Elac SUB 2080D im Test, Bild 2Subwoofer (Home) Elac SUB 2080D im Test, Bild 3Subwoofer (Home) Elac SUB 2080D im Test, Bild 4
Dieses besteht aus zwei getrennt voneinander arbeitenden Equalizern, die die punktgenaue Anpassung zweier Presets (z.B. für Stereo und Mehrkanal) an Raum und Mitspieler erlauben. Und dies funktioniert denkbar einfach: Zunächst wird eine der unzähligen Stellen im Frequenzband ausgewählt, an der eingegriffen werden soll. Ist diese gefunden, geht es auch schon an die Pegelanpassung dieser Position, die ebenfalls über die drei Köpfe und das kleine LC-Display in der Front des Subwoofers vorgenommen wird. Innerhalb weniger Minuten können klangschädigende Raummoden „geglättet“ und der Subwoofer so perfekt auf Raum und Mitspieler angepasst werden. Und als wäre dies noch nicht genug, spendierte Elac seinem 2080D eine übersichtliche Fernbedienung, die die schnelle Anwahl der abgelegten Voreinstellungen sowie die Justage der Trennfrequenz und der Lautstärke bequem von Sitzplatz aus erlaubt.

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Klang

Nachdem ich den Subwoofer in unser Testsystem integriert habe, starte ich meinen Hörtest mit „U571“, denn hier möchte ich wissen, wie es um die absoluten Tiefbasseigenschaften des Elac-Boliden bestellt ist und werde gleich überrascht. Extrem tiefgängig, mit einer ungeheuren Dynamik und einem staubtrockenen Impulsverhalten stellt der 2080D die nahe des U-Bootes explodierenden Wasserbomben dar. Das macht Spaß und erzeugt echtes Kinofeeling, weshalb ich die Szene noch einmal wiederhole, dabei allerdings ein wenig am Lautstärkeregler experimentiere. Und auch unter höherem Pegel reißt meine Begeisterung nicht ab, im Gegenteil, denn spätestens, als es zum finalen Showdown des Angriffes kommt, scheinen die Wände des Hörraums zu beben und unser Testkino verwandelt sich in den Ort des Geschehens. Nach dem Genuss einiger weiterer Referenz-Filmausschnitte, gehe ich tags darauf zum Stereotest über. Da im Musikbetrieb (zumindest bei mir) eher satte Drums als abgrundtiefe Bässe gefragt sind, wähle ich nun die Voreinstellung „Audio“ auf der Fernbedienung. Dank der Anwahl dieses zweiten, auf die reine Musikdarstellung abgestimmten Presets, ändert der 2080D auf Knopfdruck seine Klangcharakteristik, die ganz meinen Vorlieben entspricht. Bereits nach wenigen Sekunden ist die Begeisterung vom Vortag wieder da, denn so knackig und druckvoll wie in diesem Hörtest habe ich Steely Dans „Cousin Dupree“ noch nie gehört. Neben der punktgenau auf die Frontlautsprecher abgestimmten Oberbassdarstellung sowie den zwischenzeitlich tief in den Basskeller hinabsteigenden, aber dennoch sauber und resonanzfrei dargestellten Trommeln sorgt der Elac-Sub zudem für einen „warmen“ Grundton, der an die wohlige Atmosphäre eines gut besuchten Jazzkellers erinnert und mich dazu verleitet, fast alle Stücke der „Two against Nature“-CD zu hören.

Fazit

Mit dem Sub 2080D hat Elac gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Neben dem extrem edlen Äußeren und seiner trotz üppiger Chassisbestückung relativ kompakten Bauform verfügt Elacs Kraftpaket zudem über ein pfiffiges Equalizer-System, das die Anpassung an nahezu jeden Raum bzw. jedes Lautsprechersystem erlaubt. Und das Beste ist: Dank seiner besonderen Bauform lässt sich der Sub2080D sowohl in einem Wohnraum als auch in dedizierten Heimkinos betreiben.

Preis: um 3000 Euro

Elac SUB 2080D

Referenzklasse


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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 24.08.2009, 12:30 Uhr
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