Mit der M-500.4 MD läutet Audio System eine neue Generation seiner kleinsten Endstufen ein. Superkompakt und mit jeder Menge Leistung, das wollen wir uns genauer ansehen.
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Vor gut 40 Jahren erblickte der Bausatz „Monitor 1“ der Firma Hifi Sound das Licht der Welt. Wir haben den Bausatz wieder aufleben zu lassen.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenVorverstärker + Endstufe · Nubert nuControl X-2 + nuPower A-2
Audiophiler Spieltrieb
Wer separate Geräte für Vor- und Endverstärkung kauft, landet in der Regel bei viel Flexibilität und reichlich Power. So auch bei der Nubert-Kombo aus Vorstufe nuControl X-2 und Endstufe nuPower A-2. Bleibt nur zu klären, wie gut es klingt.
Sprechen wir doch schnell über die Preisschilder. Die Firma Nubert* ruft für die Vorstufe*, die ja viel mehr ist, aber dazu später, 4490 Euro auf, und für die Endstufe* 3690 Euro. Das sind in Summe 8180 Euro. Also jede Menge Holz. Wer mit Nubert nach wie vor nur die Einsteiger-Serie nuBox verbindet und die letzten 10 Jahre verschlafen hat, wundert sich vielleicht.











Ambiente
Man sieht auf den ersten Blick, dass sich bei der zweiten Generation viel getan hat. Das unaufgeregte Design ist einem moderneren Seem gewichen, der deutlich üppiger und doch aufgeräumt ist. Die Retro-VU-Meter der Endstufe liegen voll im Trend und machen einfach Freude. Das große 6-Zoll-Touch-Display der Vorstufe ist hilfreich und informativ. Die Serie, zu der die beiden neuen nus gehören, hört auf den Namen Ambient Line. Und das trifft es perfekt. Auf Bildern sehen die Geräte schon beeindruckend aus, aber live ist das nochmal was Anderes. Man hat sofort den Eindruck, dass der Preis nicht zu hochgegriffen ist, das hier ist top verarbeitete „Ware“ die von vorne bis hinten solide und hochwertig wirkt. Dass der Hersteller die beiden am liebsten gemeinsam in liebevolle Hände abgibt, sieht man ebenfalls sofort.
nuControl X-2
Control beschreibt das Aufgabengebiet dieses „Vorverstärkers“ nur unzureichend. Auch wenn hier klar der Hauptfokus liegt, ist die nuControl X-2 auch ein Streamer mit hauseigener App namens Control X.
Verkabelt oder nicht
Eine feine Besonderheit der nuControl ist die Fähigkeit, mit anderen Nubert-Geräten, die über den HighRes-Funk „X Connect“ verfügen, kabellos zusammenzuarbeiten, also ich spreche hier von den Aktivlautsprechern der nuZeo- und nu-Pro-Serien. Und es ist immer eine feine Sache, wenn man auf ein Paar Signal-Kabel verzichten kann, preislich wie optisch. Wer lieber kabelgebunden arbeitet, hat eine große Auswahl an Schnittstellen. Hier gibt es neben Phono noch fünf weitere analoge Eingänge sowie sechs digitale. Es gibt gleich drei analoge Ausgänge (inkl. Rekorder) sowie zwei digitale, die man wohl eher selten nutzen wird. Mit anderen Worten: Die Nubert nuControl X-2 ist sehr gut ausgestattet und auf beinahe jeden Anwendungsfall vorbereitet. Die Front bietet sogar gleich zwei Kopfhörerausgänge (6,3 oder symmetrische 4,4 mm Klinke). Nur HDMI sucht man vergeblich. Ich könnte damit gut leben, weil ich HiFi- und Fernsehton über separate Anlagen wiedergebe. Aber das kann schon auch ein ernster Makel sein, wenn man den Fernsehton über die Hauptanlage wiedergeben möchte.
Ordnung
Wie es sich für so ein hochklassiges Gerät gehört, sind auch hier die analogen und digitalen Sektionen vollständig voneinander getrennt und bieten sogar eigene Netzteile. Das sollte in dieser Preisklasse auch so sein. Und apropos Trennung: Die LAN-Ports sind galvanisch getrennt, was in fast allen Fällen klanglich vorteilig ist. Und wo wir gerade beim Netzwerkzugang sind: Dank des großen Touch-Displays ist es eine Leichtigkeit, das WLAN-Passwort einzugeben. Eine feine Sache.
nuPower A-2
Die Betrachtung des nuPower A-2 ist verglichen mit der der nuControl ein wenig entspannter. Features gibt es auch hier, aber beileibe nicht so viele.
Hitzige Angelegenheit
Praxis und Inbetriebnahme
Die Handhabung der beiden Bolide macht Spaß, keine Frage. Der nuControl x-2 liegt eine Aluminiumfernbedienung bei, alternativ nutzt man die App oder steuert alles am Gerät selbst. Bei der Verwendung des Touch-Displays fiel angenehm auf, wie verzögerungsfrei es reagiert. Die Menüstruktur ist angenehm, alles wirkt logisch und nachvollziehbar. Ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Streamern, ist die Tatsache, dass man auch per Gerät, also über das Display, oder per Fernbedienung Zugriff auf die Musiksammlung und den Streamingdienst hat, und nicht permanent das Smartphone benötigt. Widmet man sich den Einstellungen des DSP, kann man viel Zeit mit Experimentieren verbringen. Es gibt hier so viel einzustellen, dass jeder den für seinen Raum und Geschmack perfekten Klang findet.
Hörtest
Es ist ja eigentlich Quatsch, aber bei Endstufen mit viel Leistung lege ich gerne Sons of Kemet auf, „My Queen Is Ada Eastman“ vom ersten Album „Your Queen Is A Reptile“. Schön laut aufdrehen und sich mal ein bisschen föhnen lassen. Und angeschlossen an die grandiose Neuron Acoustic Trivion (HT 4/26) kam föhnen der Sache recht nahe, denn diese Box hat Nehmerqualitäten. Und wie kontrolliert und druckvoll dieses Trio, zunächst bespielt vom Lyngdorf CD-2, dieses Stück in den Hörraum schmetterte, war einfach sagenhaft. Was sofort ins Ohr springt, ist die enorme Präsenz der Musik, sie füllt den Raum, reicht weit über die Boxen hinaus und verströmt soviel bewegliche Energie, dass man sofort überlegt, was man als nächstes spielt. Lange musste ich nicht überlegen, denn so viel Kontrolle schreit bei mir immer nach Rage Against The Machine. Ich liebe, wie sich „Take The Power Back“ 35 Sekunden lang warmläuft. Die Stereoanlage, vor der ich sitze, separiert die Geschehnisse exzellent und nachvollziehbar. Man kann sich jedem Instrument widmen, wenn man will, oder das Ganze auf sich wirken lassen. Und je länger das Stück läuft, desto mehr merkt man, wie diese Vor-End-Kombo grooven kann. Bis es kurz vorm Finale etwas feierlich wird, und dann eben nochmal die Post abgeht. Einfach herrlich! Dabei mal eben den Bass anheben, die Mitten absenken? Alles schnell erledigt und sehr praktisch. Was mir immer wichtiger wird, je älter ich werde, ist die Stimmwiedergabe. Ich kann mich zunehmend an feiner, natürlicher Auflösung erfreuen. Wenn hier alles stimmt, empfinde ich Musik als beglückend. Dabei ist es fast Nebensache, wer singt. Im Moment höre häufig das aktuelle Album von Olivia Rodrigo, „you seem pretty sad for a girl so in love“, das auch über diese Anlage hier vor mir einfach Freude macht mit seinem Wechsel aus leichten und schwereren Songs. Die spärlicher instrumentierten Songs, die Rodrigos Stimme in den Fokus stellen, etwa „begged“, gehen zu Herzen. Jedes Detail dringt an mein Ohr, die Hintergrundstimme ist klar im Hintergrund, das lässt mich unwillkürlich grinsen. Ein besonderer Genuss ist Musik, deren Stärken nicht sofort und nicht über jede Anlage erlebbar sind. Für mich ein Gradmesser für die Fahigkeit, über längere Zeit eine innere Spannung der Musik zu vermitteln, ist der Soundtrack von Matt Morton zum Dokumentar-Film „Apollo 11“. Das Eröffnungsstück „The Burdens And The Hopes“ läuft 11 Minuten und bietet nicht viel Abwechslung, kann aber fesseln und begeistern, wenn die Anlage stimmt. Und hier stimmt alles: Die Streamingvorstufe stellt ein sauberes, blitzblankes Signal bereit, die Endstufe liefert das Ganze mit viel Kraft und Geschmeidigkeit an die Trivions und diese übermitteln jedes Detail, jeden Ton, jede Nuance ans Ohr. Da schließe ich unwillkürlich die Augen und gebe mich elfeinhalb Minuten hin. Da braucht man keine Drogen, da entschwebt man auch so. Wird das mit dem Einmesssystem X-Room Calibration Advanced noch besser? Nun, im Bass ja, es wird straffer, sauberer, wie eigentlich immer bei einer guten Einmessung. Auch habe ich das Gefühl, dass die Ortbarkeit noch etwas zulegt. Der Effekt wird in jedem Hörraum ein wenig anders ausfallen, aber ausprobieren sollte man das auf jeden Fall.
Fazit
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Kategorie: Verstärker Vorverstärker
Produkt: Nubert nuControl X-2
Preis: um 4500 Euro

Referenzklasse
Nubert nuControl X-2
Nubert nuControl X-2
Kategorie: Verstärker Endstufen
Produkt: Nubert nuPower A-2
Preis: um 3690 Euro

Referenzklasse
Nubert nuPower A-2
Nubert nuPower A-2
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295-1923
Nubert Elektronik GmbH |
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Klang | 70% | |
| Labor | 15% | |
| Praxis | 15% |
| Preis (in Euro) | um 4.500 Euro |
| Vertrieb | Nubert, Schwäbisch Gmünd |
| Hotline | 07171 87120 |
| Internet | www.nubert.de |
| Ausstattung | |
| Ausführungen | Schwarz/Silber |
| Abmessungen (B x H x T in mm) | 430/125/365 |
| Gewicht (in Kg) | 8.8 |
| Eingänge | 1 x Ethernet, USB-B, USB-A, AES/EBU, 2 x optisch digital, 2 x elektrisch digital, 4 x Cinch (davon 1 x Phono MM/MC), 2 x XLR |
| kabellos | WLAN, Bluetooth (SBC, AAC, aptX HD, aptX LL), AirPlay2, Nubert X-Connect Wireless |
| Ausgänge | XLR, 2 x Cinch (regelbar und fi x), 2 x Subwoofer-Out, Ethernet, digital optisch und elektrisch |
| Kopfhörerausgänge | 1 x 4,4 mm + 1 x 6,3 mm |
| Streamer | UPnP, Netzwerk, Qobuz, Tidal connect, Deezer, Airable, Spotify Connect, roon ready |
| Garantie | 2 Jahre |
| + | sauberer, dynamischer, anpassbarer Klang |
| + | komplette Ausstattung |
| +/- | -kein HDMI-Anschluss |
| Klasse | Referenzklasse |
| Preis/Leistung | hervorragend |
| Klang | 70% | |
| Labor | 15% | |
| Praxis | 15% |
| Vertrieb | Nubert, Schwäbisch Gmünd |
| Telefon | 07171 87120 |
| Internet | www.nubert.de |
| Ausstattung | |
| Ausführungen | Schwarz / Silber |
| Abmessungen (in mm) | 430/125/365 |
| Gewicht (in Kg) | 14,3 kg |
| Eingänge | 1 x XLR Stereo, 1 x Cinch Stereo |
| Ausgänge | 2 x Lautsprecher |
| Leistung (Herstellerangaben) | 0 |
| Garantie | 2 Jahre |
| + | kraftvolle, extrem leistungsvolle Endstufe |
| + | Monobetrieb möglich (1200 Watt Dauerleistung) |
| +/- | +top verarbeitet |
| Klasse | Referenzklasse |
| Preis/Leistung | hervorragend |






