„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenSerientest: Nubert nuControl X, Nubert nuPower A
Von Klang und Luxus
Die vorzügliche Endstufe nuPower A kennen unsere Leser ja schon aus einem älteren Test – aber erst in der Kombination mit der neuen Streaming- Vorstufe nuControl X* ergibt sich ein Synergie-Effekt, von dem Hersteller und Kunden seit Jahren träumen.
In den letzten Jahren habe ich schon einige Streaming-Receiver testen dürfen und da waren wirklich einige hochwertige Geräte dabei. Aber so, wie früher selbst die dicken Vollverstärker gegenüber den Vor-End-Kombinationen das Nachsehen hatten, kann ich vor der einzigartigen Klasse der hier gezeigten Nubert- Kombination nur meinen Hut ziehen: Ein mit allen Wassern gewaschener Vorverstärker, der durch seine Streaming-Möglichkeiten auch schon als höchstwertige Quelle fungiert und dazu eine richtig dicke Endstufe mit Leistung bis zum Abwinken – und das Ganze dann noch für deutlich unter 10.000 Euro – was will man denn noch mehr?
Endstufe nuPower A
Fassen wir die Meriten dieses Endstufenboliden einmal zusammen: Die „nuPower A“* ist eine analoge Endstufe reinsten Wassers, aber das sollte angesichts der 42 Kilogramm, die das Gerät auf die Waage bringt, schon klar sein: Hier wird konventionell gearbeitet, mitnichten in Class-D. Das „A“ in der Typenbezeichnung steht genau dafür, nicht für die Ruhestromeinstellung – so weit geht’s dann doch nicht.








Fast mittig auf der Front des nuPower A prangt ein großer Drehknopf. Das ist aber kein Lautstärkeknopf, sondern ein Drehschalter für die beiden anschließbaren Lautsprecherpaare. Fast wie damals bei den Japanern aus der großen Zeit der japanischen Hifi -Geräte, nur eben absolut modern und vor allem extrem laststabil. Sorgen wegen der Impedanz der angeschlossenen Lautsprecher brauchen Sie nicht zu haben. Rein äußerlich gibt sich das Gerät dezent und wertig verarbeitet. Die Aluminium-Wandstärken stellen auch den Highender zufrieden; die Kühlkörper, die die beiden Seiten bilden, sind sauber abgerundet.
Der Blick unter den Deckel offenbart solides Engineering: Dem strengen Doppelmono-Aufbau entsprechend, sitzt eine Endstufenplatine auf dem linken, die andere auf dem rechten Kühlkörper. Die Eingangsstufe sitzt direkt bei den Eingangsbuchsen in einem abschirmenden Blechgehäuse. Mittig gibt’s eine ausladende Netzteilplaine. Dort tummeln sich acht großvolumige Siebelkos, aus schnellen Einzeldioden aufgebaute Gleichrichter, auch für die Leistungsstufen. Ein kompakter Ringkerntrafo versorgt „den Kleinkram“, ein Schaltnetzteil bildet die Standby-Versorgung, damit das Gerät unterhalb von 0,5 Watt Leistungsaufnahme in diesem Modus bleibt. Die Endstufe selbst arbeitet pro Kanal mit acht modernen Lateral-Mosfets. Das ist eine spezielle Bauform des klassischen Mosfets, die tatsächlich eigens für Audiozwecke entwickelt wurde und sich durch hohe Dauerbelastbarkeit, geringen Temperaturdrift und hohe Bandbreite auszeichnet. Jeweils vier davon parallelgeschaltet haben auch mit den hier auftretenden Leistungen überhaupt kein Problem. Die Ansteuerung der Power-Halbleiter überlässt Entwickler Markus Pedal einem integrierten Baustein von Texas Instruments, der eigens für solche Aufgaben gedacht ist. Die Endtransistoren sind penibel auf Gleichheit selektiert, damit beim Betrieb im Grenzbereich nicht einer „besser“ ist als die anderen, die ganze Arbeit allein macht und seinem frühen Ableben „entgegenmalocht“; der nuPower A trägt seine imposanten Leistungsdaten nämlich nicht nur publikumswirksam zur Schau, er kann auch wirklich liefern – und das auf Dauer.
Der Großteil der Masse des Gerätes sitzt im Untergeschoss und ist gut unter abschirmendem Blech verborgen: Zwei Schnittbandkerntrafos mit je 700 VA Belastbarkeit versorgen den nu- Power A. Das hat nichts mit den allgegenwärtigen Ringkerntrafos zu tun; Schnittbandkerne sind nicht aus gepresstem Eisenpulver gefertigt, sondern aus echten Blechen gewickelt. Sie brauchen bei gleicher Belastbarkeit etwas mehr Platz, sind teurer als Ringkerne, jedoch elektrisch deutlich gutmütiger und erzeugen kleinere Einschaltströme.
Bleibt noch das Kästchen mit der Eingangsstufe: Darin verbergen sich ebenfalls Spezialchips, die symmetrisch verstärken und unsymmetrische Signale (also die von den Cinchbuchsen) in symmetrische umwandeln. Klar gibt’s Schutzschaltungen gegen alle denkbaren Fehlerquellen, selbstverständlich werden die Lautsprecher beim Ein- und Ausschalten des Gerätes verzögert zu- und schnell abgeschaltet. Ich nenne das eine rundum gelungene, professionelle Entwicklung.
Vorstufe nuControl X
Und Gleiches lässt sich auch über die Vorstufe sagen: Waren die „einfachen“ Vorstufen Nuberts schon technische Leckerbissen, so markiert die nu- Control X einen neuen Höhepunkt in Sachen Ausstattung: Streamer, Vorstufe und DAC sind hier in einem Gerät vereint.
In Sachen Klanganpassung hat man einen parametrischen 7-Band-Equalizer an Bord und über das Smartphone Zugriff auf die weiterentwickelte „X-Room Calibration Advanced“ - Raumeinmessung. Mit der entsprechenden App auf dem iPhone wird die nuControl X damit schnell und einfach auf die eigenen Räumlichkeiten abgestimmt. Android-Nutzer benötigen wegen des nicht kalibrierten Mikrofons hierfür ein Zusatzmikrofon, das es ebenfalls bei Nubert zu kaufen gibt.
Im Messlabor
Zunächst einmal mussten die beiden Geräte unser Messlabor durchlaufen. Hier offenbarte die nuPower A die erwarteten mächtigen Leistungswerte, die sie verzerrungsfrei und breitbandig an die Klemmen liefert. Und auch die nuControl X agiert souverän mit allen digitalen und analogen Quellen – vor allem die eingebaute Phonostufe ist alles andere als ein Alibi-Baustein, sondern funktioniert einfach hervorragend.
Im Hörraum
Nach dem kurzen unerfreulichen Transport von einem Zentner Verstärkern vom Mess- in den Hörraum ging der Anschluss und Inbetriebnahme dann ganz schnell. Tatsächlich funktioniert das mit der Raumeinmessung zügig und effektiv und zeigte sich auch in unserem schon gut klingenden Raum wirklich eine Straffung des Bassbereichs, der von der nuControl X entzerrt noch einmal eine Spur Knackigkeit und Dynamik zulegte. Oder ist es ganz einfach die famose Endstufe, die jeden noch so leistungshungrigen Lautsprecher einfach perfekt in den Griff bekommt?
Fazit
Kategorie: Verstärker Vorverstärker
Produkt: Nubert nuControl X
Preis: um 4490 Euro

Referenzklasse
Nubert nuControl X
Nubert nuControl X
Kategorie: Verstärker Endstufen
Produkt: Nubert nuPower A
Preis: um 3990 Euro

Referenzklasse
Nubert nuPower A
Nubert nuPower A
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295-1923
Nubert Elektronik GmbH |
So lautet der Slogan der Firma Revox. Eine Marke, die man wie wenige andere mit der Kombination aus Technik und Design verbindet. Die Studiomaster A200 ist dafür ein schönes Beispiel.
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Zwischen dem 08. Dezember 2025 und dem 07. Januar 2026 bietet der Hersteller aus Schwäbisch Gmünd eine 0%-Finanzierung für Einkäufe zwischen 200 und 8.000 Euro an.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Klang: | 70% | |
| Labor: | 15% | |
| Praxis: | 15% |
| Kategorie: | Stereo-Vorstufe |
| Preis (in Euro) | 4.490 Euro |
| Vertrieb: | Nubert, Schwäbisch Gmünd· |
| Hotline: | 08006823780 |
| Internet: | www.nubert.de |
| Ausstattung: | |
| Abmessungen (B x H x T in mm): | 430/110/390 |
| Gewicht (in Kg): | 8.6 |
| Fremdspannungsabstand: | 104 dB (A) |
| Übersprechdämpfung | 102dB (A) |
| Klirrfaktor (Line) | 0,005 % |
| Besonderheiten | Roon Ready, Airplay, Spotify, Qobuz Tidal, Bluetooth, Equalizer, Raumeinmessung |
| Anschlüsse | |
| Eingänge | 3 x Cinch, 2 x XLR, Phono, TosLink, SPDIF, USB: DSD512, PCM768 · |
| Ausgänge | analog Cinch + XLR + Sub, digital optisch, koaxial USB |
| + | extrem gute Ausstattung |
| + | effektive Raumeinmessung |
| +/- | + gigantische Anschlussvielfalt |
| Klasse: | Referenzklasse |
| Preis/Leistung: | hervorragend |
| Klang | 70% : | |
| Klang | 70% | |
| Labor | 15% : | |
| Labor | 15% | |
| Praxis | 15% : | |
| Praxis | 15% |
| Kategorie | Stereo-Endstufe |
| Vertrieb | Nubert, Schwäbisch Gmünd |
| Telefon | 08006823780 |
| Internet | www.nubert.de |
| Ausstattung | |
| Eingänge | 2 x Cinch, 2 x XLR |
| Besonderheiten | Bi-Wiring-Klemmen, mono brückbar |
| Messwerte | |
| Abmessungen (B x H x T in mm) | 430/220/455 |
| Gewicht (in Kg) | 42 Kg |
| Leistung | 2 x 450 Watt / 4 Ohm 2 x 270 Watt / 8 Ohm |
| Fremdspannungsabstand | 90,6 dB (A) |
| Übersprechdämpfung | 66 dB (A) |
| Klirrfaktor (1kHz / 5Watt) | 0.03 |
| Preis/Leistung | hervorragend |
| + | extrem massive Verarbeitung |
| + | enorme Leistungsfähigkeit |
| +/- | + symmetrischer Aufbau |
| Klasse | Referenzklasse |




