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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Primare I15 Prisma


Alter Schwede

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Natürlich hat man gerne alles möglichst einfach, doch das ist oft leichter gesagt als getan. Primare scheint da eine Lösung gefunden zu haben.

Es gibt einen Geisteszustand, den man bisher nur bei Deutschen kennt: Das sogenannte Bullerbü-Syndrom. Dabei handelt es sich um die naive Verklärung der schwedischen Landschaft und Kultur, die in diesem Fall als heile Welt empfunden wird. Viele sehnen sich nach dem Leben in Holzhäusern, offenem Feuer und endlos scheinenden Waldflächen, die immer wieder von großen Seen durchbrochen werden. Gerade die Wohn- und Möbelindustrie setzt stark auf dieses Lebensgefühl, sodass man nur in das nächstbeste Einrichtungshaus gehen muss, um scheinbar skandinavische Wohnwelten vorgeführt zu bekommen. So klischeehaft dies auch alles anmuten mag, schwedische Firmen tragen dieses Image öfter nach draußen, als man denkt. Solide Simplizität und eine gewisse Zeitlosigkeit findet man bei Produkten der Nordeuropäer immer wieder. Auch HiFi-Systeme können von diesem Ansatz profitieren, wie man bei Primares I15 Prisma sehen kann. Der Vollverstärker soll dank seiner namensgebenden Prisma-Netzwerk-Plattform alle Möglichkeiten der modernen Musikwiedergabe in nur einem kompakten System unterbringen. Mit seinen 35 Zentimetern Breite liegt der I15 ein wenig zwischen Vollformat und echter Kompaktklasse, dank der nur etwa sieben Zentimeter in der Höhe wirkt das Gerät zunächst dennoch recht klein.

Großartige optische Spielereien stehen im Gegensatz zu den angesprochenen Tugenden der skandinavischen Designkunst, weshalb sich auch Primares Vollverstärker eher zurückhaltend gibt. Einzig der angedeutete Versatz zwischen eigentlichem Gehäuse und der Frontplatte könnte vielleicht als Stilmittel durchgehen. Dazu gibt es ein großes eingeprägtes Firmenlogo auf der Oberseite und ein weiteres kleines Symbol, das dezent an der rechten Kante der Front platziert wurde. Alle anderen Elemente am I15 dienen der eigentlichen Steuerung. Aufgrund der Gehäusegröße verzichtet Primare auf die typischen Drehregler, wie sie bei den größeren Geräten der 30er-Serie zum Einsatz kommen. Stattdessen erfüllen nur drei kleine Tasten, deren silberner Schein in schönem Kontrast zu unserem schwarzen Testgerät steht, die gleichen Aufgaben. Mit dem Select-Knopf wird durch die verschiedenen Eingänge des Verstärkers geschaltet, während zwei weitere Knöpfe die Lautstärke erhöhen oder verringern. Ein schmales Display zeigt die getroffene Wahl mit großen Buchstaben an, die gut von der Couch aus lesbar sind. Bei manchen Dingen, auf die wir noch zu sprechen kommen, ist die Anzeige allerdings doch ein wenig zu winzig geraten, um Informationen gut übermitteln zu können.

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Preis: um 1750 Euro

Primare I15 Prisma


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 08.12.2018, 10:02 Uhr
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