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Kategorie: Zubehör Heimkino

Einzeltest: Panamorph Anamorphot UH480


Bild von Format

Zubehör Heimkino Panamorph Anamorphot UH480 im Test, Bild 1
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Wer über ein eingerichtetes Heimkino verfügt, kennt die Problematik: Viele Kinofilme zeigen auch auf einer 16:9-Leinwand noch schwarze Balken am oberen und unteren Bildrand – Mit der Panamorph-Optik sind diese Geschichte.

Gut 70 Prozent aktueller Filmproduktionen werden im Breitwandformat von 2,35:1 (oder 21:9) gedreht und lassen in Lichtspielhäusern so richtig Kinofeeling aufkommen. Immer wieder ist es gänsehauterregend, wenn nach der Werbung der Saal dunkel wird, der Vorhang noch ein Stück weiter aufgezogen wird und die ersten Bilder über die gesamte Breite des Raumes projiziert werden. Im Heimkino jedoch greifen die meisten Hobbyisten immer noch zu einer 16:9-Leinwand, die bei Filmen in 2,35:1 zwangsweise oben und unten schwarze Balken erscheinen lässt. Bedingt durch die Projektion des Beamers wird knapp ein Drittel des Bildchips nicht mit Information versorgt, Licht und Auflösung werden verschenkt und überhaupt wirkt das Bild einfach nicht kinolike.

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Die Technik des Anamorphoten


Genau an diesem Punkt setzt ein Anamorphot, wie der UH480 von Panamorph ein: Viele der heutigen Projektoren bieten intern eine Schaltung an, mit der das Bild vertikal gestreckt werden kann. So wird die Information eines Films in 21:9 auf die gesamte Höhe des Chips, der nativ im Format 16:9 gefertigt wird, gedehnt und die bisher bei Filmen in 2,35:1 nicht genutzten knapp 260 Zeilen (immerhin fast 500.000 Bildpunkte) werden nun wieder aktiv. Das beschert nicht nur eine bessere Auflösung, sondern auch eine höhere Lichtausbeute. Aber das Bild ist doch nun vollkommen verzerrt, wird man, vollkommen zu Recht, nun zu bedenken geben. In der Tat haben sämtliche Schauspieler nun lustige Eierköpfe, und kreisrunde Gegenstände sind eher ellipsenförmig.

Zubehör Heimkino Panamorph Anamorphot UH480 im Test, Bild 1Zubehör Heimkino Panamorph Anamorphot UH480 im Test, Bild 2Zubehör Heimkino Panamorph Anamorphot UH480 im Test, Bild 3
Nun, wir haben ja auch die Optik noch nicht in den Lichtweg geschoben. Durch eine spezielle und patentierte Bauweise, die Panamorph selbst hybrid-zylindrisches Prismasystem nennt, wird das zuvor vertikal gestreckte Bild durch den Anamorphoten horizontal entzerrt und erscheint so wieder formatrichtig auf der Leinwand. Insgesamt fünf hoch vergütetete Linsen, die zum Teil zylindrisch geformt und im Inneren des Gehäuses prismatisch angeordnet sind, sorgen dabei für die höchstmögliche Performance. Einzige Bedingung: Da es bei dieser Technik um ein Prinzip der „gleich bleibenden Höhe“ handelt, reicht eine 16:9-Leinwand nicht aus und muss durch eine im 21:9-Format abgelöst werden. Möchte man dann wiederum einen Film oder eine TV-Serie sehen, die mit 1,78:1- oder 1,85:1 gemastert wurde, nimmt man die Optik wieder aus dem Lichtweg und hat bei gleich bleibender Höhe nun schwarze Ränder links und rechts. Allerdings repräsentieren diese ja gerade nicht verschenkte Chipauflösung, sondern sind einfach der nicht gefüllte Inhalt der weißen Leinwand. Hier helfen seitliche Maskierungen, die von fast allen Leinwandanbietern, die 21:9-Screens im Programm haben, angeboten werden, um wiederum den Kontrasteindruck zu intensivieren. Als Beispiel sei hier die Stewart Cine V ScreenWall Electri-Mask genannt, die bei 16:9-Bildern elektrisch eine Art Schalmaskierung von oben nach unten herunterfährt. Das Schöne beim Verfahren mit der Panamorph: Einmal eingestellt müssen nicht mal mehr Zoom oder Fokus nachgeregelt werden.

Zubehör


Zusätzlich zur reinen Optik liefert Panamorph auch zwei unterschiedliche Schlitten, auf denen der Anamorphot in den Lichtstrahl bewegt werden kann. Der M480SYS ist dabei die manuelle Version, die entweder auf der Platte, auf der auch der Projektor steht, befestigt oder, bei deckenmontierten Beamern, einfach vor die Linse in die Decke geschraubt wird. Möchte man nun einen Film im Breitwandformat schauen, schiebt man die Optik einfach kurz manuell in den Lichtweg. Wem dies zu viel Arbeit ist und wer gerne noch mehr Komfort haben möchte, der kann sich das Ganze auch in der automatisierten Version kaufen: Die A480SYS bringt dann einen Motor mit und in Funktion mit einem etwaig vorhandenen Trigger-Ausgang eines Beamers wird der Impuls direkt bei 21:9-Filmen gegeben, so dass die Optik wie von Zauberhand vor die Projektorlinse fährt. Natürlich können Besitzer eines Beamers ohne Triggerausgänge auch davon profitieren, denn eine IR-Fernbedienung liegt dieser Version ebenfalls bei. Um das Zubehör komplett zu machen, bietet Panamorph insgesamt drei Bodenplatten in unterschiedlichen Größen an, die kompatibel zu den meisten am Markt befindlichen Heimkinobeamern sind und so die gemeinsame Montage von Projektor und Optik ermöglichen.

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Bildqualität


Nach der genauen Platzierung und Justage belohnt uns die Panamorph- Optik mit einem Aha-Erlebnis der Sonderklasse. In der Tat scheint das Bild noch mehr zu strahlen, die Helligkeitszuwächse sind deutlich erkennbar. Auch konnten wir keinerlei Probleme dahingehend beobachten, dass etwaige Randunschärfen produziert werden. Selbst die Helligkeitsverteilung ist mit der Panamorph-Optik über die gesamte Bildfläche sehr homogen. Lediglich das auf die Redakteure wartende Arbeitsaufkommen hinderte uns daran, eine stundenlange Cinemascope- Session zu zelebrieren.

Fazit

Zugegeben, der Preis, denn man für die Investition in einen hochwertigen Anamorphoten zu zahlen hat, ist nicht ohne. Wer aber mal den Effekt am eigenen Leib erfahren konnte, der möchte genauso wenig zurück wie überzeugte Blu-ray-Fans zur DVD. Heimkino in 21:9 ist einfach das ultimative Tüpfelchen auf dem „i“.

Preis: um 3900 Euro

Panamorph Anamorphot UH480


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Ausstattung & technische Daten 
Kategorie Panamorph-Optik 
Vertrieb Screen Professional, Freilassing 
Telefon 08654 608732 
Internet www.screenprofessional.de 
+ echtes 21:9-Format 
+ höhere Auflösung und Lichtausbeute 

HD Lifestyle Gallery

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Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
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