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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Zubehör HiFi, Kopfhörer Hifi

Systemtest: Burson Audio Conductor 3 Reference, Sendy Audio Aiva


Feines Tischbesteck

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Wenn‘s mal nicht die schrankgroßen Standboxen mit den dazu passenden Röhrenverstärkertürmen sein sollen, dann hätten wir da vielleicht eine Idee für Sie.

Also das war so: Der „Conductor 2“ des australischen Herstellers Burson Audio ist eine Maschine, die mir seit Jahren treue Dienste leistet, und bekommt mit dem „Conductor 3 Reference“ jetzt einen Nachfolger, den ich mir unbedingt ansehen wollte. Beide Geräte zählen nämlich zu einer raren Spezies: eine Kombination aus potentem DAC, universellem Kopfhörerverstärker und klassischem analogen Vorverstärker. Und wenn schon Kopfhörerverstärker, dann nehmen wir doch gleich auch etwas Passendes in Sachen Schallwandler unter die Lupe. Carsten Hicking von Higito packte uns den „Aiva“ vom bei uns noch weitgehend unbekannten Fernost-Hersteller „Sendy Audio“ dazu, einen ohrumschließenden offenen Hörer mit magnetostatischen Wandlern. Obschon beide Komponenten für sich reklamieren, Ergebnisse am Limit des Machbaren zu liefern, erscheint die Preisgestaltung einigermaßen human: Der Conductor 3 Reference kostet 2.000 Euro, der Sendy Audio Aviva. In beiden Fällen sind wir durchaus andere preisliche Größenordnungen gewöhnt, was insbesondere den australischen Universalisten extrem interessant erscheinen lässt – das hier geschnürte Technikpaket dürfte derzeit nämlich ziemlich einzigartig sein. Der neue Conductor steckt in einem silbergrauen Aluminium-Maßanzug aus stranggepressten Kühlprofilen, und das aus gutem Grund: Das Ding hat nämlich Leistung. Der Hersteller verspricht 7,5 Watt feinster Class- A-Leistung an Hörern mit 16 Ohm Impedanz – das ist ein Wort. Und außerdem gibt das das beruhigende Gefühl, dass das Gerät so ziemlich jeden erhältlichen Hörer am Markt souverän bis weit über gehörschädigende Pegel hinaus treiben kann. Mindestens genauso interessant zeigt sich das Gerät auf der Eingangsseite: Den Wandlerpart übernehmen nämlich gleich zwei Chips vom Typ ESS ES9038PRO und damit das Exklusivste, was der Spezialhersteller derzeit im Angebot hat. Jeder der beiden Chips ist ein ausgewachsener Achtkanalwandler, was Burson nicht daran gehindert hat, die Preziose mono zu betreiben. Gefüttert werden die beiden winzigen, fast schamhaft unter der USB-Eingangsplatine versteckten Leistungssportler auf alle denkbaren Arten und Weisen; besonders interessant dürfte das hochmoderne XMOSUSB- Modul sein, das seine Daten über eine zeitgemäße USB-C-Buchse bezieht. Damit sind PCM-Daten mit einer Samplingrate von 768 Kilohertz und einer Quantisierung von 32 Bit möglich, DSD-Daten bis hin zu DSD 512. Nicht ganz so ambitioniert, aber ebenfalls auf der Höhe der Zeit präsentiert sich die Bluetooth-Konnektivität: Sie folgt dem aktuellen Bluetooth-5.0- Standard, ist aptX-fähig und bedient sich des Qualcomm-Receivers CR 8675 – ebenfalls das Feinste, was der Markt in dieser Hinsicht hergibt. Was sich meinem Verständnis ein wenig entzieht, ist die 3,5-Millimeter- Klinkenbuchse auf der Gerätefront: Das ist nämlich ein Mikrofoneingang. Und dessen Signale werden im Inneren denn auch gleich in hochaufgelöste Digitalkost übersetzt, um dann damit … was auch immer zu tun. Darüber hinaus bietet der Conductor 3 Reference klassisch analoge Funktionen: Zwei Eingänge im Cinch-Format lassen sich entweder auf den Kopfhörerverstärker oder auf die Cinch-Ausgangsbuchsen routen, der Pegel wird per 100-stui ger elektronischer Lautstärkeregelung eingestellt. Alternativ gibt‘s a

Preis: um 2000 Euro

Burson Audio Conductor 3 Reference


-

Preis: um 700 Euro

Sendy Audio Aiva


10/2019 - Holger Barske

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 28.10.2019, 15:00 Uhr