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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: Silent Angel Bonn N8


Ruhepol

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An einer Anlage kann man viele Aspekte optimieren, doch ein Bereich genießt deutlich weniger Aufmerksamkeit als andere Ansatzpunkte. Bis jetzt.

Für Audiophile besteht HiFi als Hobby aus deutlich mehr als nur dem Hören von Musik. Klar wird dieser Teil besonders ernst genommen, doch auch die Technik selbst gehört dazu. Das Optimieren der eigenen Anlage nimmt bei manchem Nutzer sogar deutlich mehr Zeit in Anspruch als die Musikwiedergabe selbst. Schließlich wird in praktisch jedem Bereich auch das passende Zubehör geliefert, um aus den verwendeten Komponenten noch etwas mehr Performance herauszuholen. Doch während man sich an den Anblick von Racks, Kabeln, Gerätefüßen und Netzfiltern längst gewöhnt hat, bleibt ein wichtiger Bereich der modernen Anlage oft außen vor. Den Netzwerkkomponenten wird noch immer nachgesagt, sie gehören zur Bürotechnik und aufgrund fehlender audiophiler Lösungen ist der Vorwurf auch oft korrekt. Silent Angel will das mit dem Bonn-N8-Netzwerkswitch nun ändern. Dazu werden Faktoren einbezogen, die auch in reinen Audiosystemen von Belang sind. Stromversorgung, Taktung und Abschirmung werden hier besonders bedacht. Dabei werden die üblichen Maße eines Switches beibehalten, wodurch der Bonn N8 problemlos Platz im Hörraum finden sollte. In Sachen Design macht Silent Angel keine großen Anstalten, sondern setzt auch hier auf Funktionalität. Statuslampen an der Front geben Auskunft über die genutzte Bandbreite, ansonsten bietet das solide Metallgehäuse des Switches keinerlei optische Spielereien. Die Rückseite wird von den acht verfügbaren Ethernetanschlüssen dominiert, von denen einer zum Anschluss an den Router genutzt wird, während die restlichen für genutzte NAS, Streamer und Server zur Verfügung stehen. Das externe Schaltnetzteil ist für medizinische Ansprüche ausgelegt und der gelieferte Strom wird zusätzlich nochmals im Gerät gefiltert, um den Noise Floor herabzusetzen. Auch das Mainboard wurde so konstruiert, dass möglichst wenig Störungen entstehen oder übertragen werden können. Dabei werden Clock- und Netzteil- Sektionen einzeln geschirmt, und auch gegen Einwirkungen von außen wird die Platine mithilfe einer elektromagnetisch schirmenden Folie geschützt. Zur besseren Taktung nutzt Silent Angel eine Clock, die die üblicherweise in Switches genutzten Oszillatoren klar in ihre Schranken weist. Eigens an das Design angepasst und temperaturunabhängig arbeitend, schaltet die Clock deutlich präziser als die üblicherweise eingesetzten Taktgeber und minimiert so bereits im Vorfeld den entstehenden Jitter. In unserem Hörraum schien die Spezialbehandlung unsere Netzwerkverbindung in verschiedenen Bereichen zu verbessern. Gerade der Hochton wirkte noch ein wenig besser auf den Punkt gebracht und fokussiert. Auch der Hintergrund wirkte dunkler, sodass die eigentlichen Komponenten etwas besser zur Geltung kamen und plastischer wirkten. Die Bühne ging ebenfalls noch etwas in die Breite und das Spiel wirkte noch ein wenig dynamischer als zuvor. Dabei machte sich der N8 sowohl bei lokalen als auch bei Inhalten aus dem Internet bemerkbar. Wer bereits die of ensichtlicheren Aspekte seiner Anlage, wie Aufstellung der Lautsprecher und Raumakustik, optimiert hat, und sich nun auch dem Netzwerk zuwenden möchte, kann im Bonn N8 das passende Werkzeug finden. Ein Allheilmittel ist der hochwertige Netzwerkswitch sicher keins, doch um die letzten Prozent an Performance aus der eigenen Anlage herauszuholen, bietet Silent Angel hier eine gute Lösung, die auch dem bisher eher stiefmütterlich beha

Preis: um 400 Euro

Silent Angel Bonn N8


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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 03.11.2019, 09:58 Uhr