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Bonsai-MaxX: Heimkino mit vielen Extras auf nur zehn Quadratmetern

Ratgeber Bonsai-MaxX: Heimkino mit vielen Extras auf nur zehn Quadratmetern - News, Bild 1
15.03.2024 10:20 Uhr von Redaktion hifitest

Wenn wir einen Filmfan und sein Reich zum mittlerweile zweiten Male besuchen, muss es sich schon um eine ganz besondere Kino-Installation handeln. Diese Vorgaben erfüllten Thomas und Ramona F. aus Salzhemmendorf mit dem vollständigen Neubau ihres Filmpalastes und vielen, vielen Extras. Kein Wunder, dass wir noch einmal vorstellig wurden.

„Das Faible für die Klangoptimierung hatte ich schon während meiner Ausbildung zum Bild- und Ton-Mediengestalter, so dass ich schon früh sehr großen Wert auf den ordentlichen Klang meiner HiFi-Anlage legte. 1995 erstand ich meinen ersten Surroundreceiver, der in der damaligen Wohnung im Wohnzimmer aufgestellt wurde“, erklärt uns Thomas F. zu Beginn unserer Befragung. Nachdem das Heimkino in den nächsten fünf Jahren um einige Geräte (hauptsächlich immer neuere VHS-Rekorder) technisch aufgerüstet wurde, entschieden sich Thomas und Ramona im Jahre 2000 für den Kauf eines digitalen AV-Receivers und DVD-Players, welche ihren Platz in der guten Stube des inzwischen gebauten Hauses fanden. Nachdem der Ton nun stimmte, musste ein größeres Bild her. Also informierte sich Thomas über derzeit verfügbare Projektoren. Während Ramona von Thomas’ Plänen, einen Projektor und einige Kinostühle im Wohnzimmer unterzubringen, nicht begeistert war, half der Zufall dem Pärchen im Jahre 2003 zum eigenen Kino.

Unverhofft kommt oft

Durch einen Baufehler des Vorbesitzers musste der im Untergeschoss befindliche Waschkeller aufgegeben werden, was völlig neue Möglichkeiten aufwarf. Kurzerhand entschloss sich das Paar, in den nun freien Räumlichkeiten den Traum vom eigenen Kino Wirklichkeit werden zu lassen. Innerhalb von drei Monaten entstand dieses. Das filmbegeisterte Paar nutzte die darauf folgenden Monate dafür, sein Lichtspielhaus immer weiter zu verfeinern, bis sich die beiden endlich trauten, eine kleine Bewerbung an die Redaktion zu senden. Das erste echte Highlight erlebte das kleine Kino bereits einige Monate später, als Thomas und Ramona erstmals Besuch vom Redaktionsteam bekamen und das Filmpalästchen in Ausgabe 11/2004 vorgestellt wurde.

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Angestoßen durch einige Anregungen der Redaktion wurde das Kino immer weiter optimiert, wobei Thomas dem angestrebten Ziel zwar näher kam, dieses aber nie so ganz erreichte.

Der Neubau

Ende 2006 entschied sich der Filmfan schweren Herzens, sein Kino komplett umzubauen und begann mit der ausführlichen Planung. Da diese schnell abgeschlossen war, konnte der Umbau bereits zu Ostern 2007 begonnen werden. Nachdem das Kino vollständig ausgeräumt war, ging es mit der kompletten Neuverlegung sämtlicher Strom- und Signalleitungen weiter. Der Grund dafür war ganz einfach, denn die neue Version des Bonsai-MaxX sollte nun seitenverkehrt aufgebaut werden. Außerdem sollten separate Versorgungen für jeden Stromkreis entstehen, so dass das Kino heute acht separate Stromkreise führt. Im nächsten Schritt ging es an den Bau der umlaufenden Hintergrundbeleuchtung, die aus einem einfachen Lichtschlauch besteht, der über einen Dimmer kontrolliert wird. Anschließend ging es bereits ans Tapezieren und an den Bau des neuen, um einige Zentimeter erhöhten Sitzpodestes, das den Gästen im hinteren Bereich eine bessere Sicht ermöglicht.

Akustisch transparente Leinwand

Anschließend machte sich der Niedersachse auch schon an die Installation des Lautsprechersets und die Konstruktion der Leinwandmaskierung, welche automatisch den Bau der akustisch transparenten Leinwand nach sich zog. Diese stellte sich als nicht ganz so einfach dar, sollten Moiré-Effekte auf dem Gewebe doch vermieden werden. Nach zwei Abenden war die richtige Ausrichtung des Tuches dann gefunden, so dass es am Rahmen festgetackert werden konnte. Nach dem ersten „Sehtest“ war schnell klar, dass die zunächst grau gestrichene Decke Licht von der Leinwand reflektierte und hier noch einmal Hand angelegt werden musste. So entschied sich Thomas F. für eine einfache Rahmenkonstruktion aus Holz, welche mit schwarzem Bühnenmolton bezogen und unter die Decke gesetzt wurde. Im gleichen Zug entstand die einfache, aus vier Gewindestangen und einer Holzplatte bestehenden Projektorhalterung, welche den neu erstandenen Mitsubishi-Beamer trägt.

Schöne Arbeiten

Die wichtigsten Schritte waren erledigt, so dass nun die „schönen“ Arbeiten angegangen werden konnten, die mit der (bei Bedarf) schnell demontierbaren Leichtbau-Verkleidung der Front begannen. Dies hat den Hintergrund, dass Thomas sich einen schnellen und einfachen Zugang zur dahinter befindlichen Strom- und Technikverwaltung erhalten wollte. Nachdem die Teppiche gelegt und die Polstersessel installiert waren und die Dekoration ihren Platz im Kino gefunden hatte, war der Umbau des Bonsai-MaxX bereits im August 2007 beendet. Da man als Heimkinobauer aber bekanntlich nie so richtig fertig wird, entschied sich das sympathische Paar nun, auch den davor befindlichen unrenovierten Raum inklusive Kellerabgang zu renovieren. Hier wurden nicht nur sämtliche Kabel neu verlegt und verkleidet, sondern jetzt fand auch die stattliche DVD- und Blu-ray-Sammlung einen würdigen neuen Platz.

Bild- und Tondemonstration

Die Entstehungsgeschichte war schon spannend, doch nun wollen wir das Bonsai-MaxX in Aktion erleben und können die erste Filmpräsentation kaum erwarten. Dieser Bitte kommt Thomas ohne Umschweife nach und demonstriert uns einige Ausschnitte aus „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ und „Iron Man“. Mit jeder Menge Druck und enormer Agilität verwandelt sich das Salzhemmendorfer Kino innerhalb weniger Augenblicke in den Ort des Geschehens und bereitet uns so viel Freude, dass wir mehr wollen. Auch auf diese Bitte hat Thomas F. die passende Antwort und klärt uns mithilfe der Robbie- Williams-DVD „Live at the Albert“ über die musikalischen Fähigkeiten seines Heimkinos auf. Und auch hier zeigt sich das Bonsai-MaxX von seiner Schokoladenseite und verwöhnt uns mit livehaftigen und schwunghaften Big-Band-Rhythmen und einer unglaublich präsenten Stimmenreproduktion, wie sie beileibe nicht in vielen privaten Lichtspielhäusern zu erleben ist.

Fazit:

Ein Besuch bei Ramona und Thomas macht immer wieder Spaß. Davon konnten wir uns jetzt bereits zum zweiten Mal überzeugen. Doch obwohl es sich bei den beiden um unglaublich sympathische Filmfans handelt, galt unser Hauptaugenmerk dem neu gestalteten Bonsai- MaxX im Untergeschoss des Hauses, welches uns in jeder Hinsicht aufgrund seiner sehr guten Bild- und Tonqualität sowie wegen der vielen spannenden und cleveren Extras zu begeistern wusste.

Ausstattung

  • Projektor: Mitsubishi HC6000 (Full HD)
  • Leinwand: akustisch transparente 16:9- Rahmenleinwand (2,15 x 1,20 m)
  • AV-Receiver: Denon AVR-3802
  • Blu-ray-Player: Sony Playstation 3
  • Lautsprecher: Teufel Theater 3/4 (7.1-Version)

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Autor Redaktion hifitest
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