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Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Epoz AktiMate Micro


Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro

Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 1
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Die AktiMate-Serie des australischen Herstellers Epoz hat mich schon vor einiger Zeit sehr überzeugt. Sauber verarbeitet und mit hochwertiger Elektronik haben sie mich damals überrascht. Das kleinere Modell bringt diese Tugenden auch mit und bietet sogar noch mehr.

Die AktiMate Micro zielt allein schon durch ihre Größe auf die Desktop-Kundschaft. Die kleinen, hübschen Boxen eignen sich jedoch durchaus auch für mehr, denn auch ohne angeschlossenen Computer ist ihnen Musik zu entlocken. Fast jeder, der sich ernsthaft mit Musik vom Computer befasst, hat heutzutage einen iPod oder ein iPhone, auf dem ein Teil der Musiksammlung gespeichert ist. Und wenn es schon kein iPhone ist, dann mit Sicherheit ein anderes Smartphone mit Android- oder Windows-Betriebssystem. Apple-Telefone werden über die Dockingstation auf der Oberseite eines der beiden Epoz-Lautsprecher eingestöpselt, die anderen Smartphones und portablen Player finden per Klinkenanschluss Verbindung.

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Master/Slave



Eine der beiden Boxen beherbergt die komplette Elektronik. Dazu gehört natürlich der Class-D-Verstärker, der laut Hersteller zweimal 40 Watt leistet und sehr kompakt ist, um der Box genug Volumen übrig zu lassen. Die zweite Box ist rein passiv und wird mit einem einfachen Lautsprecherkabel mit der anderen verbunden, was den Verkabelungsaufwand natürlich minimiert.
Die Vorderseite des aktiven Master- Lautsprechers sieht bedingt durch die verbaute Elektronik natürlich etwas anders aus, denn hier mussten noch Infrarotauge für Fernbedienung, Lautstärkeregler und Quellenschalter untergebracht werden. Zur Auswahl stehen der analoge 3,5-mm-Klinkeneingang, iPod und die USB-Schnittstelle. Diese Verbindung arbeitet adaptiv bis 48 kHz und erlaubt die treiber- und sorgenlose Verbindung mit jedem Computer.

Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 2Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 3Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 4Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 5Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 6Aktivlautsprecher Epoz AktiMate Micro im Test, Bild 7
Highres-Aufnahmen werden vom Betriebssystem heruntergerechnet, um über diese Verbindung geschickt werden zu können, was Besitzer einer Aktimate Micro jedoch sicher verschmerzen können. Der Vorteil ist ja zweifelsohne, dass man diesen Lautsprecher ohne lange Konfigurationen und Treiberinstallationen einfach einstöpseln und sofort loslegen kann.

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Haptik



Die verbauten Chassis machen einen sehr guten Eindruck. Der 13-er Tiefmitteltöner hat eine gutmütige, geprägte Polypropylenmembran und eine spitze Dustcap, die fast aussieht wie ein Phase-Plug. Er ist relativ weich aufgehängt und verfügt über einen vernünftigen Antrieb, woraus sich Parameter ergeben, die ihn in sehr kleinen Gehäusen noch beachtliche Tieftonergebnisse erzielen lassen. Die verfügbare Membranfläche begrenzt natürlich den Maximalpegel, am Schreibtisch oder zur dezenten Bürobeschallung braucht jedoch kein Mensch mehr.
Die hohen Töne übernimmt eine 25- er Textilkalotte, die durch ein Gitter geschützt und von einem Zierring umrahmt wird. Bei kleinen Boxen ergibt sich automatisch ein recht geringer Abstand zum Tieftonpartner, was vorteilhaft für eine schlüssige Darstellung der Räumlichkeit ist. Beide Chassis machen einen wirklich sehr guten Eindruck, weshalb man allein dadurch auf ernsthafte Wiedergabe schließen kann. Dem zuträglich ist das stabile Gehäuse, das beiden Chassis eine perfekte Basis liefert, um sauber arbeiten zu können. Diese Liebe zum Detail mündet in einer sehr sauberen, frischen Wiedergabe, die gerade den jüngeren Musikfreunden sehr entgegenkommt.
Der Bass ist ausreichend tief, besonders auf einem Schreibtisch, wo die Boxen ja noch Schützenhilfe von der Tischoberfläche und der angrenzenden Rückwand bekommen, gerät das Verlangen nach einem Subwoofer vollends in Vergessenheit. Die beiden spielen schön räumlich, äußerst detailliert und stellen sich als hervorragende Partner für anspruchsvolle Schreibtischbeschallung heraus. Im Hörraum auf Ständern frei im Raum ist naturgemäß etwas weniger Bass vorhanden, sie können sich jedoch auch unter diesen für sie schwierigen Bedingungen sehr gut durchsetzen und zeigen, dass sie echte HiFi-Tugenden besitzen. Klar, der High-Ender stellt sich dickere Kisten ins Wohnzimmer, für anspruchsvolle Computerbeschallung empfehlen sich die kleinen Epoz Micro zweifelsohne. Das sind richtig gute Lautsprecher zum einem sehr ansprechenden Preis.

Fazit

„Die AktiMate Micro macht es ihren großen Schwestern nach und bietet hohe Funktionalität, sauberen Klang und tolle Verarbeitung für kleines Geld.“

Preis: um 385 Euro

Epoz AktiMate Micro


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Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 385 Euro 
Vertrieb: Input Audio, Gettorf 
Telefon: 04346 600601 
Internet: www.inputaudio.de 
Ausführung: Schwarz, Rot, Weiß 
Bestückung: 1 x 13-cm-Tiefmitteltöner, 1 x 25-mm-Hochtonkalotte 
Konzept: 2-Wege aktiv, Bassreflex 
Verstärkerleistung: 2 x 40 Watt 
Anschlüsse: 1 x USB (adaptiv, bis 48 kHz, 16 Bit), 1 x iPod, 1 x 3,5-er-Klinke 

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Autor Christian Rechenbach
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Datum 10.08.2012, 14:40 Uhr
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Es ist uns eine große Freude, Ihnen die EISA AWARDS 2021-2022 präsentieren zu dürfen. Zusammen mit den Kollegen von 60 Testmagazinen und -Websites aus Europa, Amerika, Asien und Australien kürt unsere Redaktion als exklusives deutsches Mitglied in der Home Theatre Audio Expert Group jedes Jahr die besten Geräte der Welt.
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Ich freue mich, Ihnen ein ganz sicheres Jahreshighlight zu präsentieren. Voll im Wohnmobiltrend und frisch vom Caravan Salon erreichte und Pioneers neues Camper-Navi AVIC-Z1000DAB zum Test. Zugegeben nicht ganz billig, dafür aber voll ausgestattet mit allem, was den Urlaub im eigenen Wohnmobil vom ersten Meter an entspannt und stressfrei macht. Darüber hinaus haben wir natürlich noch über zwei Dutzend weitere Geräte im Test. Da ist alles dabei, günstige Verstärker und Lautsprecher, bezahlbares High-End, die perfekte Mini-Steuerzentrale mit 9 DSP-Kanälen und natürlich jede Menge Subwoofer. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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Die neue "LP" ist da!
Und wie üblich haben wir einen genauen Blick auf neue Dinge geworfen, mit denen der Analogfan das Erlebnis Schallplatte zu etwas Besonderem machen kann. Wir hätten unter Anderem drei potente Phonovorstufen in verschiedenen Preisklassen im Angebot, zwei sehr besondere Lautsprecher und einen feinen, erfreulich bezahlbaren Plattenspieler aus Italien. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
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Thomas Schmidt - Ressort Hifi
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Ressort Hifi
Hifi Test TV HiFi 6/2021

Es geht wieder in Richtung Herbst und Winter - wegen der doch eingeschränkten Möglichkeiten, sich draußen zu betätigen, die Hauptsaison der gemütlichen Musik- und Filmabende in den eigenen vier Wänden.
A propos Wände: In dieser Ausgabe finden Sie eine Reportage über die Zukunft des Lautsprechers als Begleiter des täglichen Lebens, nämlich unsichtbar in der Wand eingelassen, versteckt hinter der Tapete oder sogar Putz!
Aber auch die klassischen Hifi-Themen kommen nicht zu kurz: So haben wir die PS-Audio-Stellar M1200 Endstufen getestet, mit deren Leistung von über 1000 Watt pro Kanal dynamisch keine Wünsche mehr offen bleiben.
Viel Spaß beim Lesen!
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Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
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