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Kategorie: AV-Receiver

Einzeltest: Yamaha RX-A810


Sound-Evolution

AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 1
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Mit dem RX-A810 stellt HEIMKINO Ihnen exklusiv den ersten AV-Receiver der neuen Aventage-Serie von Yamaha vor. Was das Besondere an dieser Serie ist und womit dieser Receiver aufwartet, erfahren Sie im nachfolgenden Test.

Als deutsches Mitglied des EISA-Home-Theater-Panels bekommt HEIMKINO viele AV-Neuheiten exklusiv als erste Fachzeitschrift zu sehen und zum Test. So auch den RX-A810 von Yamaha, von dem wir bereits Ende Februar das erste Handmuster begutachten durften. In den darauffolgenden Monaten wurde von den Ingenieuren an diesem Receiver natürlich noch weitergearbeitet und sehr viel an der Klangabstimmung gefeilt. Perfektion, das ist der Anspruch, den sich die Entwickler in Japan und auch das Produktmanagement in Rellingen mit der „Aventage-Serie“ auf die Fahne geschrieben haben. Dazu wurden alle Register des Soundengineerings gezogen und die Geräte sowohl elektronisch als auch mechanisch perfektioniert. Der RX-A810 ist das erste und günstigste Modell der A-Serie; weitere Modelle werden in Kürze folgen.

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Ausstattung & Multimedia


Auffälligstes optisches Merkmal sind die fünf Füße, auf denen der Receiver steht. Da neben einem stabilen Chassisaufbau der solide Stand eines Receivers in klanglicher Hinsicht sehr wichtig ist, konnte durch den zentralen fünften Fuß beim AVR-A810 hervorragende Vibrationsfreiheit erreicht werden. Somit zeigt sich der Receiver unbeirrt von auftretenden Schwingungen, die durch Leistungstransistoren, Trafos oder auch durch Lautsprecher erzeugt werden. Um die Klangqualitäten elektronisch auf ein Höchstmaß zu steigern, wurden selektierte Bauteile, wie etwa D/A-Converter PCM1681 aus dem Hause Burr-Brown implementiert. Eine speziell entwickelte „Dual-Audio-Clock“ reduziert zudem nicht nur bei HDMI und PDIF, sondern auch bei der Musikübertragung per Netzwerk den auftretenden Jitter. Nicht zu vergessen der hochwertige Scaler, der 3D-Interlacing sowie 3:2- und 2:2-Pulldown beherrscht. Zurück noch einmal zur Optik: Dank hinter einer Frontklappe verborgenen Funktionstasten, großem, sehr gut ablesbarem Display und soliden Reglern für Quellenwahl und Lautstärke präsentiert sich der RX-A810 als sehr wertiges Gerät, das zum Verstecken viel zu schade ist.

AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 2AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 3AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 4AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 5AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 6AV-Receiver Yamaha RX-A810 im Test, Bild 7
Für den schnellen Anschluss einer Kamera oder einer Spielkonsole ist auch gesorgt, denn ein entsprechender HDMI-Eingang ist ebenfalls hinter der Klappe eingebaut. So auch ein USB-Anschluss, über den entsprechende Speichergeräte und iPhone & Co. direkt angeschlossen und deren Musikinhalte (Formate: MP3, WMA, MPEG-4, AAC und FLAC) über den Receiver genossen werden können. Apropos iPhone: Hierfür gibt es im App-Store kostenlos eine spezielle „Yamaha AV-Controller- App“, um den Receiver und weitere Geräte des Herstellers darüber komfortabel steuern zu können. Die zum Receiver mitgelieferte Fernbedienung wurde aus der aktuellen RX-V-Serie übernommen, ist lernfähig, weist aber leider keine Beleuchtung der Tasten auf, so dass im abgedunkelten Heimkinobetrieb keine fehlerfreie Bedienung gewährleistet ist. Die rückwärtige Anschlussvielfalt mit sage und schreibe sieben HDMI-Eingängen und zwei HDMI-Ausgängen (allesamt 3D-fähig, ein Ausgang mit ARC) und die zahlreichen Anschlüsse für die Einbindung in eine komfortable Haussteuerungsanlage machen den RXA810 zu einer universellen und komfortablen Verwaltungszentrale für Audio- und Videosignale. Über einen optional erhältlichen Bluetooth- Adapter der am „Dock“-Port angeschlossen wird, lässt sich dem Receiver die Musik bei Bedarf auch drahtlos zuspielen. Der Ethernet-Anschluss ermöglicht das Streaming von Musik aus dem Heimnetzwerk und dem Internet. Hieraus lassen sich die kostenpflichtigen Inhalte von Napster wiedergeben und Tausende Internetradiostationen empfangen. Mit der Anbindung an vTuner ist eine komfortable Auswahl der Lieblingssender am PC möglich, die automatisch im Receiver in den Bookmarks gespeichert werden.

Setup


Über das sehr ansprechend und komfortabel gestaltete Menü lässt sich der RX-A810 bequem vom Sessel aus auf die jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Die YPAO-Einmessautomatik wurde bei der Aventage-Serie ebenfalls verbessert und bietet die Möglichkeit, bis zu sieben Hörplätze optimal akustisch auszuleuchten. Yamaha-typisch kann der Klang sogar per parametrischem Equalizer hauchfein nach dem eigenen Geschmack eingestellt werden. Ebenso die DSP-Programme, die aus dem Wohnzimmer schnell eine virtuelle Rockarena machen. Virtuell lassen sich auch zusätzliche Front-Effektlautsprecher generieren, die für ein noch spektakuläreres Surrounderlebnis sorgen. Über die Funktion „Dialog Lift“ lässt sich die vordere Klangbühne anheben, so dass im Idealfall Bild und Ton auf der gleichen Ebene liegen. Per Netzwerkverbindung lässt sich der RX-A810 auch bequem vom PC aus einrichten und steuern. Dazu wird im Browser des PCs einfach die IP-Adresse des Receivers eingegeben, um das Webmenü des Receivers aufzurufen. Um auch weitere Benutzer aus der Familie nicht vor Rätsel zu stellen, können Quellen und weitere Hörzonen individuell benannt werden.

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Klang


Der technische Aufwand, um den optimalen Klang zu erzielen, hat sich gelohnt! Der RX-A810 hat einen sehr detailreichen und natürlichen Klang mit straffem Bassfundament, das gerade beim Zusammenspiel mit Standboxen wirkungsvoll zur Geltung kommt. Durch feinste Detailwiedergabe wie im Kapitel 9 von „Tron – Legacy“ und abgrundtiefe Bässe wie im Kapitel 17 des Filmspektakels zieht er den Zuschauer völlig in den Bann des Geschehens auf der Leinwand oder lässt die Couch erbeben. Mitten unter den Zuschauern wähnt man sich auch bei der Wiedergabe von Konzertvideos oder Live-Musik auf CD. Bands und Solisten stellt der RX-A810 auf eine virtuelle Bühne und gibt Instrumente und Stimmen naturgetreu wieder.

Fazit

Mit dem RX-A810 beweist Yamaha, dass es sich lohnt, sowohl viel Wert auf die Auswahl der elektronischen Bauteile als auch auf den mechanischen Aufbau eines Receivers zu legen. Respekt auch zur Ausstattung des Receivers. Hier setzt der RX-A810 neue Maßstäbe.

Preis: um 800 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Yamaha RX-A810

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 40% :
Tonalität 20%

Räumlichkeit 10%

Lebendigkeit 5%

Dekodierung 5%

Labor 10% :
Leistung 2%

Rauschabstand 2%

Klirrfaktor 2%

Übersprechen 2%

Dämpfung 2%

Praxis 25% :
Verarbeitung (Gerät) 10%

Bedienung (Gerät/ Handbuch/ Fernb.) 15%

Ausstattung 25% :
Ausstattung 25%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Yamaha, Rellingen 
Telefon 04101/3030 
Internet www.yamaha.de 
Technische Daten
Abmessungen (B x H x T) in mm 435/171/410 
Gewicht (in Kg) / Frontplatte Metall (M)/ Kunststoff (K) 11.1/K 
Stereo Leistung, PCM-Stereo (4 Ohm/ 8 Ohm), 0,7% THD (in W): 159/122 
5-Kanal Leistung, Dolby Digital (4 Ohm/ 8 Ohm), 0,7% THD (in W): 91/83 
Rauschabstand PCM-Stereo, Front, 5W, 1kHz (in dB) 98.3 
Rauschabstand Dolby Digital, Front, 5W, 1kHz (in dB) 98.3 
Klirrfaktor Dolby Digital, Front, 5W, 1kHz (in %) 0.01 
Klirrfaktor PCM-Stereo, Front, 5W, 1kHz (in %) 0.0092 
Kanaltrennung, DD, Front-Front, 5W, 1kHz in (dB): 68.5 
Kanaltrennung, DD, Front-Center, 5W, 1kHz in (dB): 69.8 
Kanaltrennung, DD, Front-Rear, 5W, 1kHz in (dB): 85 
YUV-Frequenzgang bis / HDMI-Version / Signal 60 MHz/1.4a/AV, ein Ausgang mit ARC 
Dämpfungsfaktor: 99 
Stromverb. Stand-By / bei 5 x 1 Watt Ausgangsl. (in W) 0/0 
Max. temperaturerhöhung über Raumtemp. (in °C) 44.3 
Ausstattung
Dolby Digital / -Ex / PL IIx / PLIIz / DD Plus/ -TrueHD Ja / Ja / Ja / Ja / Ja / Ja 
dts / -ES / mit PLIIx / 6.1 Discr. / 96/24 / -Master Audio Ja / Ja / Ja / Ja / Ja / Ja 
DSP-Programme / Audyssey DSX / Dyn. Volume / autom. Einmessung 17/ Nein / Nein / Ja 
Übernahmefreq. f. Subw. / pro Kanal / man. Equalizer 9/ Nein /7-Band parametrisch 
Eingänge Audio: analog/ Phono/ 6/8-Kanal/ opt./ elektr. 4/ Ja / Nein /2/2 
Frontanschlüsse: FBAS/ S-Video/ Audio analog/ digital/ USB Ja / Nein / Ja / Nein / Ja 
Eingänge Video: FBAS/ S-Video/ YUV/ HDMI 4/1/2/7 
Ausgänge: Audio(analog)/ opt./ elektr./ FBAS/ S-Video/ YUV/ HDMi 2/0/0/2/0/1/2 
Pre-Out: Front/ Center/ Rear/ Subw./ SB / FH / FW Ja / Ja / Ja / Ja / Ja / Ja / Ja 
Videokonvert. aufw./ analog auf HDMI/ abw./ De-Interlacer/ Scaler Ja / Ja / Ja / Ja / Ja 
AV-Sync/ Analogpegel einstellb./ Input-Rename var./ Ja / Ja 
Multiroom (Audio/Video)/ Netzausg./ MC-IR-Funktion/ iPod-Steuer. Ja / Nein /0/ Ja / Ja 
Klangregler/ abschaltb./ Loudness/ Kopfhörer-Ausg./ mit Raumklang 2/ Ja / Nein / Ja / Ja 
RDS/ Stationsspeicher/ Internetradio / Sleep-Timer Ja /40/ Ja / Ja 
Fernbedienung lernf./ vorprogr./ On-Screen-Menü/ über HDMI/ deutschsprachig Ja / Ja / Ja / Ja / Ja 
Netzwerkfunktion/ Triggerausgänge/ RS232o.ä. Ja / Ja / Ja 
Receiver-Typ/ Endstufen (digital/analog)/ THX/ Farbe 7.1/7 analog/–/Schwarz 
Preis/Leistung Sehr gut 
+ + detailreicher Klang 
+ + Multimedia über Netzwerk, USB und Internet 
+ + zwei HDMI-Ausgänge 
Klasse: Oberklasse 
Testurteil: überragend 
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Heinz Köhler
Autor Heinz Köhler
Kontakt E-Mail
Datum 25.08.2011, 11:16 Uhr
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Wir begrüßen Sie herzlich zur neuen Ausgabe unseres Analogmagazins "LP". Der Titel verrät bereits, dass wir uns für dieses Heft mit dem neuen luftgelagerten Bergmann-Plattenspieler auseinandergesetzt haben. Hinzu gesellen sich Testberichte zu zwei sehr exklusiven Verstärkerkombinationen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Grandinote aus Italien verblüfft mit einem exotischen Halbleiterkonzept, Air Tight legt die Messlatte in Sachen Röhrentechnik höher. Hinzu gesellen sich zwei interessante Phonovorstufen, ein weiterer extremer Röhrenvollverstärker und eine ganze Reihe anderer Komponenten, die Sie bestimmt interessieren werden.
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Klang & Ton 1/2022

In dieser Ausgabe geht es tief hinunter: Zum ersten Mal in einem langen Zeitraum gibt es mal wieder einen Subwoofer von der Klang+Ton. Und deswegen haben wir es auch gleich richtig gemacht: Ein mächtiger 21-Zoll-Treiber und dazu ein DSP-Verstärkermodul mit gut 1000 Watt in schlanken 150 Litern: So gehen im Heimkino 19 Hertz und im Musikbetrieb unkomprimierte 120 Dezibel - dass sollte fürs erste reichen.
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