Kategorie: MC-Übertrager, Beamer

Serientest: BenQ TK705i, BenQ TK705STi


Zwei ungleiche Brüder

MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 1
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Mit dem TK705i und TK705STi hat BenQ zwei neue Mitglieder aus der Familie der smarten Beamer vorgestellt. Beide sind Dank Google-TV-Oberfläche komplett streamingfähig und verfügen zudem über die gleichermaßen sparsame wie langlebige LED-Lichtquelle. Der einzige Unterschied besteht in der Aufstellung; während der 705STi mit seiner Kurzdistanz- Optik besonders nah vor der Leinwand steht, schafft der 705i die gleiche Bilddiagonale aus größerem Abstand. Wir haben beide genau unter die Lupe genommen und erläutern, welcher sich wo am wohlsten fühlt.

Wie bereits angedeutet, verfügt der TK705i* über eine Standard-Optik, er kann aus einer Entfernung von zwei Metern und mehr eine Bildbreite von ebenfalls zwei Metern erreichen, während der TK705STi* mit seiner Kurzdistanz- Optik bereits aus 1,6 Metern ein entsprechend breites Bild an die Leinwand werfen kann. Außer der Bildgröße spielt durchaus noch ein weiterer Aspekt eine wichtige Rolle; der Kurzdistanz- Beamer kann damit zwischen den Zuschauern und der Leinwand platziert werden, sodass man sich getrost aus dem Sessel erheben kann, ohne gleich im Bild zu stehen.

MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 2MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 3MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 4MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 5MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 6MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 7MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 8MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 9MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 10
Dagegen steht man beim Beamer mit Normaldistanz-Optik, der für gewöhnlich an der Wand hinter der Couch platziert wird, schnell im Bild und zieht sich den Unmut der anderen Zuschauer zu.   

Allrounder in der Aufstellung 

 
Bei beiden TK705-Modellen wird, unabhängig von den unterschiedlichen Projektionsabständen höchster Wert auf flexible Aufstellung gelegt.

MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 4
... der dann einen schrägen Stand ermöglicht, wenn auch auf dem Kopf stehend, die Projektion passt sich entsprechend an
Das Stativgewinde an der Unterseite ist dabei schon beinah Standard, darüber hinaus gibt es dort drei Standfüße, die einzeln in der Höhe verstellbar sind, sodass der Beamer besser auf die gewünschte Projektionsfläche ausgerichtet werden kann. Der Clou ist indes ein Pin, der auf Tastendruck aus der Oberseite herausfährt, der Beamer kann damit bei Bedarf sogar schräg nach unten strahlen, selbst wenn er dazu auf dem Kopf stehen muss. Auch in diesem außergewöhnlichen Fall werden Bildgeometrie und Schärfe automatisch angepasst. Beim TK705i lässt sich die Bildgröße dann zudem mithilfe des 1,3-fach Zooms optimal an die Größe der Leinwand anpassen. Der TK705STi mit seiner Kurzdistanz-Optik verfügt dagegen nur über einen Digitalzoom, der dann wiederum Auflösung kostet. Da dieser aber ohnehin meistens auf einem Tisch, einem anderen Möbelstück oder gar auf einem Stativ steht, welches sich zwischen Sitzplatz und Projektionsfläche befindet, dürfte es zweckmäßiger sein, die Bildgröße einfach über den Abstand zur Leinwand einzustellen. Wie auch immer, die Bildgeometrie passt sich nach jedem Verrücken des Beamers automatisch an, und die Schärfe wird ebenfalls augenblicklich nachgezogen, wozu kurz ein Testbild eingeblendet wird. Im Falle, dass die nächste Steckdose zu weit entfernt ist, oder man das große Netzteil aus welchen Gründen auch immer nicht zur Hand hat, kann der TK705 auch über die USB-C-Buchse mit Strom versorgt werden. Das angeschlossene Netzteil beziehungsweise die Powerbank sollten dabei mindestens 30 Watt liefern können, und bei Anschluss einer Powerbank wird zudem die Spieldauer durch die Akkukapazität begrenzt.  

Setup und Bildqualität 

 
Um die möglichst normgerechte Farbwiedergabe muss man sich anschließend allerdings so gut wie keine Sorgen machen, denn beide Beamer liefern quasi aus dem Stand eine hervorragende Farbreproduktion.

MC-Übertrager BenQ TK705i, BenQ TK705STi im Test , Bild 6
Die drei Schraubfüße lassen sich leicht in der Höhe verstellen, um so die perfekte Neigung zur Leinwand zu erreichen
Ab Werk stehen die Geräte im Bildmodus „Energiesparen“, was allerdings nicht heißt, dass die Helligkeit der LEDs begrenzt wird, hierfür gibt es einen separaten Menü- Punkt für den Standard- beziehungsweise den Eco-Betrieb des Leuchtmittels. Die Helligkeit liegt bei beiden in der Standardeinstellung um 900 Lumen, was selbst im mäßig abgedunkelten Raum für echtes Kinofeeling sorgt. Was allerdings viel wichtiger ist: Parameter wie Farbtemperatur, Farbraum und Gammakurve liegen allesamt im Soll. Im Einzelnen bedeutet das, dass die Farbtemperatur bei 6500 Kelvin liegt, und zwar sehr linear über sämtliche Helligkeitsbereiche hinweg, abgebildet wird der HDTV-Normfarbraum BT.709 zu 100 Prozent, und die Gammakurve schließlich sorgt mit 2.14 für einen gleichmäßigen Kontrast. Füttert man die Beamer mit hochkontrastigem HDR10 Material, gibt es ebenfalls kaum Anlass zur Kritik, auch wenn sich nun doch hier und da leichte Unterschiede ergeben. Beide schalten jedoch automatisch den passsenden Bildmodus ein, sobald ein entsprechendes Signal am Eingang erkannt wird. Die Spitzenhelligkeit nimmt bei beiden etwas zu, beim TK705STi steigt sie auf knapp über 900 Lumen, beim TK705i konnten wir knapp 950 Lumen messen, bei gleicher Bilddiagonale. Die Farbtemperatur bleibt bei 6500 Kelvin, wenngleich sich beim STi leichte Ausreißer zeigen, die wir beim 705i nicht messen konnten. Den BT.709 Farbraum decken beide Beamer nunmehr „lediglich“ zu 98% ab, hier liefert dann der TK705STi das akkuratere Ergebnis insbesondere in den Sättigungsstufen. Dafür liegen die Farbabweichungen hier etwas höher als beim 705i. Sämtliche Unterschiede sind allerdings ausschließlich messtechnisch relevant, weil sie mit bloßem Auge beim Filmegucken nicht auffallen. Insgesamt bleibt festzustellen, dass man es bei BenQ nach wie vor versteht, ohne viel Federlesens und ohne mehr oder weniger aufwendige Einstellarbeiten ein tolles Kinobild zu liefern. Zunehmend stellt man sich außerdem auf die Klientel ein, die zumindest gelegentlich den Beamer auch zum Zocken nutzt. So haben der TK705i und der TK705STi mit einer Reaktionszeit von nur fünf Millisekunden beste Voraussetzungen fürs Gaming mit großem Bild. Damit man die Beamer kurzerhand auf die unterschiedlichen Spiele einstellen kann, gibt es mit HDR-RPG- und HDR-FPS-Modi zwei spezielle Bildmodi. Wobei RPG für Role-Playing Games, also Rollenspiele und FPS für First Person Shooter, also landläufig Ballerspiele steht. Die kurze Reaktionszeit von fünf Millisekunden steht übrigens im 4K-Betrieb zur Verfügung, beschränkt man sich auf FullHDAuflösung dürfte sie noch kürzer sein.   

Fazit

Der TK705i und sein Bruder, der TK705STi sind für sämtliche Eventualitäten gut gerüstet. Dank ihrer flexiblen Aufstellung und den perfekt sitzenden Bildeinstellungen sind sie binnen kürzester Zeit betriebsbereit und sorgen für ein perfektes Kino- oder Gaming-Erlebnis, man muss nur entscheiden, in welchem Abstand zur Leinwand der jeweilige Favorit zum Einsatz kommen soll.

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Preis: um 1399 Euro

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4.5 von 5 Sternen

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BenQ TK705i

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Bewertung: BenQ TK705i
Bild 60% :
Kontrast 10%

Farbwiedergabe 10%

Schärfe 10%

Geometrie 10%

Rauschen 10%

Bildruhe 10%

Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%

Lüftergeräusche 5%

Betriebskosten 5%

Bedienung 15% :
Gerät 5%

Fernbedienung 5%

Menüs 5%

Ausstattung 5% :
Ausstattung 5%

5 von 5 Sternen

Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

4.5 von 5 Sternen

Ausstattung & technische Daten: BenQ TK705i
Vertrieb BenQ, Oberhausen 
Telefon 0208 409420 
Internet www.benq.eu 
Messwerte
Lumen (Lt. Hersteller) 3000 
Lumen (gemessen im Eco-Modus) 946 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 1.2/946 
ANSI-Kontrast 296:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 788:1 
Ausleuchtung (in %) 97 
Betriebsgeräusch (0,5 m/dB(A), in dB) < 30dB (eco) 
min. / max. Abstand (bei 2 m Bildbreite, in m) 2/2.6 
Projektionsverhältnis / Zoomfaktor 1,0-1,3:1/1.3 
Gamma 2,12 / 0,93 (HDR) 
Abmessungen B x H x T (in cm) 22.9/16.8/25 
Gewicht (in kg) 3.8 
Stromverbrauch
Standby / Betrieb < 0,3 W/190 W / 130 W 
Lampenart / Lampenleistung (in Watt) LED 
Preis Ersatzlampe
Lebensdauer Lampe (in Std) Standard / Eco / Kosten pro Std (in Cent) 20.000 / 30.000 
Kosten pro Std (in Cent)
Ausstattung
Projektionsprinzip DLP 0.47” 
Native Auflösung 1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR-Technologie) 
3D-Verfahren – 
Anschlüsse:
HDMI 2 (HDMI 1 ARC) 
Audio / 12 Volt Trigger / RS-232C Ja / Ja / Nein 
Full HD Ja 
Motorischer Zoom / Fokus Ja / Nein 
Rückpro / Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich Auto 2D-Trapezkorrektur, Vertikal: ±30°, Horizontal: ±24° 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Nein / Nein 
Formatumschaltung Google TV, automatische Trapezkorrektur, Gaming-Modi 
Fernbedienung / beleuchtet Ja / Nein 
Signalkompatiblität VGA (640 x 480) bis 4K UHD (3840x2160) 
Besonderheiten Google TV, 
+ hervorragende Farbwiedergabe 
+ vielseitige Aufstellungsmöglichkeiten 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Bewertung: BenQ TK705STi
Bild 60% :
Kontrast 10%

Farbwiedergabe 10%

Schärfe 10%

Geometrie 10%

Rauschen 10%

Bildruhe 10%

Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%

Lüftergeräusche 5%

Betriebskosten 5%

Bedienung 15% :
Gerät 5%

Fernbedienung 5%

Menüs 5%

Ausstattung 5% :
Ausstattung 5%

5 von 5 Sternen

Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

4.5 von 5 Sternen

Ausstattung & technische Daten: BenQ TK705STi
Vertrieb BenQ, Oberhausen 
Telefon 0208 409420 
Internet www.benq.eu 
Messwerte
Lumen (Lt. Hersteller) 3000 
Lumen (gemessen im Eco-Modus) 915 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 1.6/915 
ANSI-Kontrast 239:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 572:1 
Ausleuchtung (in %)
Betriebsgeräusch (0,5 m/dB(A), in dB) < 30dB (eco) 
min. / max. Abstand (bei 2 m Bildbreite, in m) 1.6/1.6 
Projektionsverhältnis / Zoomfaktor 0,8:1/1 
Gamma 2,14 / 0,73 (HDR) 
Abmessungen B x H x T (in cm) 22.9/16.8/25 
Gewicht (in kg) 3.8 
Stromverbrauch
Standby / Betrieb < 0,3 W/180 W / 130 W 
Lampenart / Lampenleistung (in Watt) LED 
Preis Ersatzlampe
Lebensdauer Lampe (in Std) Standard / Eco / Kosten pro Std (in Cent) 20.000 / 30.000 
Kosten pro Std (in Cent)
Ausstattung
Projektionsprinzip DLP 0.47” 
Native Auflösung 1920 x 1080 (3840 x 2160 mit XPR-Technologie) 
3D-Verfahren – 
Anschlüsse:
HDMI 2 (HDMI 1 ARC) 
Audio / 12 Volt Trigger / RS-232C Ja / Ja / Nein 
Full HD Ja 
Motorischer Zoom / Fokus Nein / Nein 
Rückpro / Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich Vert.: +/-30° Hori.: +/-20° 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Nein / Nein 
Formatumschaltung
Fernbedienung / beleuchtet Ja / Nein 
Signalkompatiblität VGA (640 x 480) bis 4K UHD (3840 x 2160) 
Besonderheiten Google TV, automatische Trapezkorrektur, Gaming-Modi 
+ hervorragende Farbwiedergabe 
+ vielseitige Aufstellungsmöglichkeiten 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
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Autor Thomas Johannsen
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Datum 30.03.2026, 10:00 Uhr
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