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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-Hifi-Klangprozessoren

Einzeltest: Helix DSP PRO MK2


Premium- Anspruch

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Vor zwei Jahren brachte Helix mit dem DSP PRO die erste Maschine auf den Markt, die mit 96 kHz Samplingrate in der Lage war, HiRes- Audio zu verarbeiten. Nachdem der Mitbewerb nachgezogen hat, ist es jetzt an der Zeit, mit den DSP PRO MK2 neue Maßstäbe zu setzen

Die Begeisterung über den DSP PRO war riesig, bot er doch erstmals die Möglichkeit, hoch aufgelöste Audiodateien mit mehr als CD-Qualität nicht nur korrekt wiederzugeben, sondern auch mit allen Schikanen für eine Aktivanlage zu prozessieren. Möglich machte dies der mächtige 32-Bit-DSP-Chip ADAU1452 vom Spezialisten Analog Devices. Dieser oder der fast identische 1451 findet sich seitdem in allen HELIX-DSPs und DSP-Endstufen. Bei Helix als 64-Bit-Plattform bekannt, weil der DSP auf Wunsch mit doppelter Bittiefe rechnen kann, wovon natürlich fleißig Gebrauch gemacht wird. Auch der neue DSP PRO MK2 arbeitet mit dem 1452 – hier ist also alles gleich geblieben, und auch sonst unterscheidet sich der MK2 nicht erheblich vom PRO. Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch, und der liegt bei den Wandlern, die dem DSP zur Seite stehen. Normalerweise braucht man einen ADC vor dem DSP, der die analogen Eingangssignale von Cinch oder Hochpegel auf digital wandelt und einen DAC hinter dem DSP, der umgekehrt wieder analoges Ausgangssignal herstellt. Bei günstigeren Soundprozessoren werden Kombichips eingesetzt, die beides in einem Gehäuse verbinden, oder man verwendet gleich einen DSP-Chip, der die Wandler schon eingebaut hat. Die Wandler sind für die Performance und damit für die Klangqualität eines Signalprozessors wichtig – je besser und genauer sie arbeiten, umso weniger Signalverfälschungen gibt es. Hier lohnt es sich also, zu richtig guter Qualität zu greifen, und beim DSP-Topmodell erwarten wir selbstverständlich nur das Beste. Beim MK2 kommen daher zwei neue Wandlertypen des Herstellers Asahi Kasei (AKM) zum Einsatz, und zwar der AK5558, ein achtkanaliger ADC auf der Eingangsseite und der AKM AK4456 als DAC. Da Letzterer nur 6 Kanäle hat, müssen natürlich zwei Stück verbaut werden, um die 10 Ausgänge des DSP PRO MK2 zu versorgen, und theoretisch hätte man noch zwei Kanäle in Reserve. Und wozu das Ganze? Im Gegensatz zu den bereits sehr guten 24-Bit-Wandlern des PRO bieten die neuen AKM-Wandler (die es zur Zeit des DSP PRO noch nicht gab) volle 32 Bit Rechentiefe, so dass die komplette Signalverarbeitung jetzt mit 32 Bit stattfinden kann. Das gibt wieder ein Stück mehr Genauigkeit und etwas mehr Headroom bei den Messwerten wie beim Rauschabstand. Zusammen mit dem Audiofrequenzgang bis über 40 kHz setzt der DSP PRO MK2 damit technische Bestmarken. Weitere kleinere Änderungen gegenüber dem PRO gibt es zu berichten: Die OP-Amps vor den Ausgängen bezieht man jetzt von Texas Instruments‘ Edelmarke Burr-Brown statt von ST.com, der Input-Switch zur Abschaltung der Einschaltautomatik wanderte nach innen auf die Platine und auch sonst werden ein paar andere/verstärkte Bauteile als beim PRO verwendet. Gleich geblieben ist jedoch das generelle Layout, insbesondere der geradlinige Signalfluss zwischen den gegenüberliegenden Ein- und Ausgängen ist einfach schön gemacht. 

Preis: um 800 Euro

Helix DSP PRO MK2


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