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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-HiFi Endstufe 2-Kanal, Car-HiFi Endstufe 4-Kanal, Car-HiFi Endstufe Mono

Serientest: Axton A2190, Axton A490, Axton A1390


Power Pack

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Mit Preisen nur knapp über hundert Euro ist die neue Axton-Serie sehr erschwinglich kalkuliert. Wir testen anhand dreier Modelle, was die Endstufen zu bieten haben.

Insgesamt besteht die Linie aus fünf brandneuen Verstärkern. Preislich beginnt es beim kleinen Zweikanäler für knapp 100 Euro und endet beim Fünfkanäler für knapp 200 Euro. Wir testen die drei mittleren Modelle: Den Monoblock A1390 (150 Euro), den Zweikanäler A2190 (130 Euro) sowie den Vierkanäler A490 (140 Euro). Rein äußerlich gleichen sich die drei Endstufen wie ein Ei dem anderen, auch die Abmessungen sind identisch. Optisch sind sie mit dem sauber verarbeiteten Kühlkörper und der blauen Beleuchtung echte Hingucker, mit denen sich auch attraktive Showeinbauten realisieren lassen. Erst beim Blick auf die Anschlussterminals erkennt man die Unterschiede zwischen Ein-, Zwei- und Vierkanäler.

Satte Power


In unserem Messlabor muss zuerst der Monoblock zeigen, was in ihm steckt. Er gehört zu den günstigsten Bassendstufen, die unser Messplatz je gesehen hat. Umso erstaunlicher sind die Zahlen, die unser Audio-Precision-Messsystem ausspuckt. Satte 328 Watt an vier Ohm sind in dieser Preisklasse schon eine echte Ansage. Halbiert man die Impedanz auf zwei Ohm, übersteigt die Anzeige sogar glatt die 500-Watt-Grenze, bevor der Klirrfaktor auf ein Prozent ansteigt. Mit solchen Leistungsreserven erscheint die A1390 bereits jetzt als absoluter Spartipp für pegelhungrige Bassfans. Doch ist Leistung ohne Kontrolle bekanntlich nichts, daher lohnt sich auch ein Blick auf weitere Messwerte: Dämpfungsfaktoren jenseits der 200, verschwindender Klirr und reichlich Rausch abstand. Auch hier kann dieser Monoblock nur als technisch gelungen bezeichnet werden. Die mehrkanäligen Geschwister können im Folgenden zwar nicht ganz an die brachiale Leistung des Monoblocks heranreichen, doch das müssen sie auch nicht. Mit 2 x 124 Watt bzw. 4 x 69 Watt an vier Ohm bieten sie mehr als genug Leistung zum Antrieb von Mittelhochton-Systemen. Und genau dafür sind sie ja vorrangig gedacht. Dabei sind die Brückenleistungen von 375 bzw. 208 Watt auch Garant für hohe Pegelreserven im Subwooferbetrieb. Auch beim Zwei- und Vierkanäler bieten die übrigen Messwerte keinerlei Anlass zur Kritik.

Ausstattung


Die Ausstattungsliste der drei Axton- Verstärker ist kurz, aber sinnvoll. Die sauber arbeitenden Filter von 50 bis 250 Hertz erlauben die üblichen Einsatzzwecke als Bass- bzw. Mittelhochton- Endstufen. Der Monoblock bietet zudem ein Subsonic-Filter sowie eine serienmäßige Pegelfernbedienung. Diese kann bei den Mehrkanälern optional erworben werden. Die Anschlussterminals mit Kreuzschlitzschrauben sind sehr solide und nehmen ausreichend dicke Kabel sicher auf.

Preis: um 130 Euro

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Axton A2190

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

12/2010 - Guido Randerath

Preis: um 140 Euro

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Axton A490

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

12/2010 - Guido Randerath

Preis: um 150 Euro

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Axton A1390

Mittelklasse

4.0 von 5 Sternen

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