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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono, Car-HiFi Endstufe 2-Kanal, Car-HiFi Endstufe 4-Kanal

Serientest: Eton SR 500.1, Eton SR 100.2, Eton SR 60.4


Für Aufsteiger

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Eine wahre Neuheitenflut aus dem Hause Eton erreicht uns dieses Jahr. Das zeigt, dass der Neu-Ulmer Hersteller fleißig an seinem Lieferprogramm arbeitet, anstatt die Hände in den Schoß zu legen. Der neueste Streich sind die SR-Endstufen, um die es hier gehen soll.

Obwohl Eton „von Haus aus“ ein Lautsprecherhersteller ist (eine der wenigen Produktionsstätten für Lautsprecher in Deutschland), hat es zumindest in den letzten 15 Jahren immer auch Verstärker mit dem Eton-Logo gegeben. Mittlerweile haben wir SPL-Endstufen der F-Serie, die High-End-Serie PA und die kompakten, digitalen MA-Endstufen zur Auswahl. Dazu kommen jetzt drei Verstärker, nämlich die SR 60.4, die SR 100.2 und die SR 500.1. Im Vorfeld war salopp von Einsteigerendstufen die Rede, jetzt lautet es offiziell „einsteigergerechter Preis“. Das trifft die Sache auch genauer, denn nach Einsteigerware sehen die drei gleich großen Schmuckstücke überhaupt nicht aus. Sie präsentieren sich in schlanken, formschönen Gehäusen, die so kompakt gehalten sind, dass sie den hauseigenen MA-Amps durchaus Konkurrenz machen. Gebürstete Oberseiten in edlem Schwarz erwecken einen hochwertigen Eindruck. Zwar sind die Abschlüsse des Kühlkörperstranges „nur“ aus Kunststoff, aber nett abgerundet und hübsch anzusehen. Auch innen erfreuen aufgeräumte Layouts das Auge. Blaue Glasfaserplatinen und ordentliche Bauteile machen einen guten Eindruck. Am vollsten ist natürlich die Platine der Vierkanal, hier geht ohne SMD garnichts. Auch die Zweikanal ist wohlgefüllt, die gegenüber der 60.4 nur halb so oft vorhandenen Treiberstufen und Eingangssektionen machen die 100.2 natürlich übersichtlicher. Die Leistungsträger, nämlich Netzteil und Endtransistoren sind bei Zwei- und Vierkanal dafür identisch am Start, in beiden Gehäusen sollte also gleich viel Gesamtleistung drin sein. Die Schaltungen der Mehrkanäler sind klassische Class-A/B-Typen, im Grunde nichts Aufregendes, aber nett gemacht. Etwas mehr Dunst darf man natürlich vom Bassverstärker erwarten. Der verzichtet auf SMD, dafür sind alle Bauteile schön dick dimensioniert. Wie sich das gehört, besteht die 500.1 zu zwei Drittel aus Netzteil, der Rest wird von einer soliden Halbbrücke ausgefüllt, die natürlich nach dem Class-D-Prinzip arbeitet. Alle Anschlüsse und Bedienelemente befinden sich bei allen Modellen an einer Gehäuseseite. Die 500.1 hat kräftige Terminalblocks mit gedoppelter Lautsprecherausführung, die der Leistung durchaus gewachsen sind. Die Mono kommt dazu mit Vollausstattung, von der Fernbedienung über Master/Slave-Modus und Phasenregler ist alles dabei. Die Filter sind mit Tiefpass, Boost und regelbarem Subsonic vollständig angetreten. Ein Extralob geht an die hohe Flankensteilheit von 24 dB/Okt. – sicher sinnvoll bei einem Bassverstärker. Ebenfalls Pluspunkte gibt es für High-Level-Eingänge nebst signalabhängiger Ein- und Ausschaltung, was den Betrieb am Originalradio bequem ermöglicht. Das gilt genauso für die 60.4 und 100.2, deren Filterausstattung identisch ist. Alle Kanalpaare lassen sich mit Hoch- oder Tiefpass beschalten, dazu gibt es einen Subsonic (außer für zwei Kanäle der 60.4). Der Subsonic arbeitet leider nicht so exakt wie bei der 500.1, er ist maximal 12 dB steil und verflacht dazu mit zunehmender Einstellfrequenz, aber angesichts der einsteigergerechten Preise wollen wir nicht zu viel meckern. Im Labor geben die SRs dann auch wenig Anlass zu Kritik. Es ist ziemlich genau das drin, was draufsteht, nämlich 58 und 101 Watt bei 60.4 bzw 100.2 jeweils an 4 Ohm.

Preis: um 190 Euro

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Eton SR 500.1

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

08/2013 - Elmar Michels

Preis: um 160 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Eton SR 100.2

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Preis: um 180 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Eton SR 60.4

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

08/2013 - Elmar Michels

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Elmar Michels
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Datum 27.08.2013, 11:07 Uhr