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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis

Einzeltest: Ground Zero GZPW 15Limited


Geburtstagsgeschenk

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Ground Zero macht in letzter Zeit mit schöner Regelmäßigkeit Limited Editions von ausgesuchten Produkten. Diese hier hat es in sich.

Ground Zero wird 20! Aus diesem Anlass gibt es Geschenke, natürlich nicht für sich selbst, sondern für die Fans. Wie schon zum 15., als Ground Zero den GZPW 12Limited zum Knallerpreis raushaute, ist es wieder ein Woofer geworden. Der GZPW 15SPL steht nach wie vor für einen Wendepunkt in der Firmenhistorie. Damals (2006) kam man auf die Idee, so richtig kompromisslos einen Woofer hinzustellen, der alles an (SPL-)Technik beinhaltet, was geht. Herausgekommen ist ein Monstrum von 40 Kilo mit einer Performance, die Otto-Normalhörer in seinen kühnsten (Alb-)Träumen nicht für möglich gehalten hätte. Den GZPW 15SPL gibt es nach 9 Jahren noch immer, sein Kurs ist mittlerweile auf spitzenmäßige 1.700 – 1.800 Euro gestiegen, der Einstandspreis war 1.300 Euro. Und jetzt kommt der GZPW 15Limited ins Spiel. Wie vor fünf Jahren beim 12"-Jubiläumswoofer klebt Ground Zero ein Preisschild an, das sofort die Augenbraue hochgehen lässt. 333 Stück zum Preis von 999 Euro wird es vom GZPW 15Limited geben. Zugegeben, ein Tausender ist eine Menge Geld für einen Subwoofer, doch wenn man sich die Preise in dieser Leistungsklasse ansieht, wird klar, dass wir hier von einem Sonderangebot sprechen müssen. Was gibt es dafür? Erst einmal jede Menge Woofer, an dem sich keinerlei Sparmaßnahmen erkennen lassen.

Der Limited sieht auf den ersten Blick genau aus wie der GZPW 15SPL und der GZPW 15SPL-Extreme, die es ja auch noch gibt. Äußeres Merkmal des Limited sind die geschwärzten Polplatten, die auch etwas anders geformt sind als bei den älteren Modellen. Auch die Membran ist anders, beim Limited kommt Papier zum Einsatz, offensichtlich eine andere Mischung als beim 15SPL (der Extreme arbeitet mit einer sündhaft teuren Carbonmembran). Die Sicke des Limited ist nach Art des Hauses ein doppelt vernähtes Freiformteil mit hohem Profil, in das mittlerweile jahrelange Erfahrung einfließt. Man kann davon ausgehen, dass Ground Zero linearen Hub kann. Das gilt auch für den Antrieb, der beim Limited durchaus ernsthaft und liebevoll gemacht ist. Die obere Polplatte weist stattliche 35 mm Stärke auf und verändert ihren Durchmesser von Magnetgröße auf Korbgröße. Wie die untere Platte ist sie sorgfältig abgedreht und einfach ein Augenschmaus für Technikfreaks. In der riesigen Polkernbohrung erkennen wir ein weiteres Schmankerl, nämlich acht radiale Bohrungen im inneren Polkern, die für zusätzliche Kühlung sorgen. Richtig hingelangt hat Ground Zero auch bei der Schwingspule, wir haben wie bei allen Plutonium-Woofern einen Vierzoll-Träger, der beim Limited 60 Millimeter hoch mit Flachdraht gewickelt ist. Gewicht wird gespart durch die Verwendung von verkupfertem Aludraht.

Das Ganze macht schon was her – und es funktioniert auch prächtig. Im Messlabor ermitteln wir einen absolut allgemeinverträglichen Parametersatz, der den Einsatz auch im Musikbetrieb nahelegt. Güte, Äquivalentvolumen und Resonanzfrequenz liegen in einem praxisgerechten Rahmen mit schönem Spielraum zur Abstimmung. Wer will, kann den GZPW 15Limited sogar in ein geschlossenes Gehäuse pflanzen. Wir wollten‘s jedoch laut und tief, weshalb der Woofer vergleichsweise großzügig in gut 150 Litern Bassreflex agieren darf. 

Preis: um 1000 Euro

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Ground Zero GZPW 15Limited

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Autor Elmar Michels
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Datum 14.05.2015, 14:56 Uhr