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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Gehäuse

Serientest: Kicker TL7T84, Kicker TL7T104, Kicker TL7T124


Solo forever

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Bisher gab es von Kicker die flachen Gehäuse der CompRT-Serie für Platzsparfreunde. Jetzt legen die Amis nach: Der Solo wird flach!

Wer an Kicker L7 und Solobaric denkt, dem kommt als Erstes fetter Bass in den Sinn. Für Platzsparer oder Liebhaber von Minisubwoofern waren die berühmten Amis mit der quadratischen Membran nichts. Doch bei Kicker war man in letzter Zeit überhaupt nicht untätig. Erst kürzlich wurden die dezent abgespeckten L7R-Woofer vorgestellt, die L7 und Solobaric nach unten abrunden. Jetzt geht´s konsequent weiter mit der L7T-Serie, mit der Kicker genau das bringt, was sich viele Fans schon lange wünschen: Solopower mit wenig Platzbedarf. Das T für thin kennzeichnet bei Kicker-Chassis nämlich die flachen Serien, also haben wir es bei unseren L7T-Woofern mit flachen L7 zu tun. Der Vollständigkeit halber: Das T vor dem Woofernamen in TL7T bezeichnet das Gehäuse, in diesem Fall Truck, und deutet auf schmale Gehäuse hin, die bei Pickups noch hinter die Sitze passen. Das ist auch der Grund, warum die Gehäuse in unseren Augen „falsch rum“ bestückt sind. Der Woofer sitzt nämlich in der schrägen Wand, die bei einem PKW-Kofferraum an die Rücksitzlehne gehört. Bei den Amis im Pickup ist es aber richtig rum, die Kabinenwand ist senkrecht und so auch die Rückwand des Gehäuses. Unsere drei Gehäuse sind mit L7T-Woofern in den Größen 8, 10 und 12 Zoll bestückt und allesamt extrem flach gehalten. Selbst der große TL7T124 ist unten keine 20 Zentimeter tief. Echte Platzsparer also, und zwar alle drei. Die Gehäuse sind sehr ordentlich gefertigt und hochwertig bezogen, hier lässt sich Kicker wirklich nicht lumpen. Bei den Gehäusen setzt Kicker auf kleine Einfachterminals, obwohl im Inneren Woofer mit Doppelspulen werkeln. Beides gibt es in 4 oder 2 Ohm beim Händler, es ist also für alle gesorgt. Um diese extremen Slimline-Kisten zu realisieren, müssen natürlich flache Wooferchassis her. Und beim Betrachten der L7T-Chassis wird deutlich, dass sich Kicker dabei eine ganze Menge Arbeit gemacht hat. Die Woofer arbeiten zwar mit konventionellen Ferritantrieben statt mit teurem Neodym, aber es ist keinesfalls so, dass es sich einfach um normale Woofer mit Flachkörben handelt. Diese haben nämlich den Nachteil, dass sie den maximalen Hub einschränken, und anscheinend waren die Kicker-Entwickler nicht zu diesem Kompromiss bereit. Die Lösung liegt in Form der neuen Woofer vor uns, und sie ist naturgemäß anders ausgefallen als gewohnt. Der Korb ist zwar auch etwas flacher als beim regulären Woofer, und auch der Antrieb mit Polplatten sieht auf den ersten Blick konventionell wie gewohnt aus. Doch eine nähere Inspektion bringt den Trick zutage. Die Verbindung zwischen der sowieso flachen Membran und dem Schwingspulenträger wird hier nicht durch den bekannten konischen Kunststoffspacer übernommen, sondern der Träger ist direkt an der stabilen Dustcap befestigt. Zusätzlich gibt es einen aufwendigen Kunststoffzylinder mit sehr großem Durchmesser, der die Zentrierspinne trägt. Innerhalb dieses Zylinders ist Raum für den ungewöhnlichen Luftspalt, in dem das alles entscheidende Magnetfeld zum Antrieb der Spule herrscht. Die obere Polplatte ist von außen und unten schön plangedreht, doch statt dem Loch in der Mitte für die Schwingspule sehen wir einen angegossenen Kegel aus Plattenstahl, der ein gutes Stück hochgezogen ist. Der kupferfarbene Spulenwickel reicht darüber hinaus noch einmal gute 10 Millimeter aus dem Kegel, sodass das Ganze an einen Vulkan erinnert. Die L7T-Woofer arbeiten also mit

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Preis: um 350 Euro

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Kicker TL7T124

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02/2020 - Elmar Michels

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Elmar Michels
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Datum 08.02.2020, 09:58 Uhr