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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Audaphon DSP-24


Signalkünstler

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Wohl jeder Musikfan ist stets auf der Suche nach Maßnahmen, den Klang im eigenen Hörraum zu verbessern. Audaphon hat mit dem DSP-24 ein Gerät, das sogar noch mehr kann.

Abgesehen vom hell erleuchteten Display, das man bei Bedarf ausschalten kann, kommt Audaphons kleiner Zauberkasten erst einmal recht unscheinbar daher. Erst beim Blick auf die verfügbaren Anschlüsse vermag man langsam zu erkennen, wozu der DSP-24 in der Lage ist. Zwei koaxiale S/PDIF-Eingänge nehmen Daten von digitalen Geräten entgegen, während analoge Quellen dazu den Stereo-Cinch-Eingang verwenden. Heraus geht es mit vier RCA-Buchsen, die natürlich in Stereoformation geschaltet werden können, ebenfalls analog. Damit kann man den DSP-24 also schon einmal in die Kategorie D/A-Wandler einsortieren, der Musik mit Samplingraten von bis zu 96 kHz bei 32 Bit entgegennehmen kann. Die interne Verarbeitung geschieht jedoch mit 48 kHz, denn alle Signale, die hier verarbeitet werden, laufen durch den internen DSP des Gerätes. Dieser dem Gerät seinen Namen gebende Baustein in Form eines hochwertigen Analog-Devices-AU1451-Chips verleiht dem System und damit dem Nutzer die Fähigkeit, das Ausgangssignal nach unzähligen Parametern zu verändern und so den Klang zu beeinflussen. Dazu muss der DSP-24 mithilfe eines USB-Kabels mit einem Windows-PC verbunden werden, auf dem der kostenlos verfügbare Treiber installiert werden muss.

Anschließend kann über das kostenlose Programm Audaphon Filter Edit auf die Klangregelung des Systems zugegriffen werden. So lässt sich der Frequenzgang mit einem Sechs-Band-Equalizer frei anpassen, um zum Beispiel den Klang der Anlage auf den eigenen Geschmack abzustimmen, indem man etwa mehr Druck im Bass aufbaut. Mithilfe eines Mikrofons und passendem Messsystem wie dem Clio Pocket, das uns zu unserem Test zur Verfügung gestellt wurde, kann dann sogar eine Raumkorrektur vorgenommen werden, um Störfaktoren wie Möbel, Raummoden oder große Fenster bei der Musikwiedergabe zu berücksichtigen. Bis zu vier verschiedene Einstellungen können anschließend als Preset gespeichert werden. Im Betrieb über die Fernbedienung auswählbar, können so für verschiedene Genres bestimmte Einstellungen angewendet werden, oder man kann Änderungen sofort gegeneinander hören und ausprobieren. Für Bastler, die gerne ihre eigenen Lautsprecher entwickeln und bauen, bietet der DSP-24 außerdem verschiedene Funktionen, die ihn auch als externe Frequenzweiche interessant machen. So können beispielsweise Zwei- oder Dreiwege-Systeme oder 2.1- bis 2.2-Systeme konfiguriert werden. Auch Bandpass, Hi-, Low- und Shelf-Filter können über die Software eingestellt werden.

Preis: um 250 Euro

Audaphon DSP-24


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 06.09.2017, 14:58 Uhr