Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Audiolab M-DAC nano


Der will nur spielen

18294

Bluetooth ist nach wie vor schwer im Kommen, gleichzeitig verschwindet die Kopfhörerbuchse vom Smartphone. Wer allerdings nicht auf den gewohnten Sound seines drahtgebundenen Lieblingskopfhörers verzichten möchte, muss sich nach Lösungen wie dem M-DAC nano von Audiolab umsehen; der bringt den geliebten highfidelen Kabelkopfhörer auch unterwegs ans Smartphone, selbst wenn es dort unter Umständen keine Kopfhörerbuchse mehr gibt.

Der M-DAC nano nimmt kurzerhand per Bluetooth Verbindung zum Smartphone auf, selbstverständlich unter Verwendung des AptX-Codecs, wird in der Tasche oder per mitgelieferten Clip am Gürtel untergebracht und versorgt den Kopfhörer dann per Kabel mit Musik. Das unübersehbare und leicht zu ertastende Clickwheel ist für die Lautstärke und die Start-/Stopp-Funktion zuständig. Daneben gibt es noch die f-Taste, die bisher für das Einschalten und das Pairing zuständig war; beim Abspielen hat sie eine weitere Funktion: Nach einem Tastendruck wird das via Bluetooth ankommende Signal von 16 Bit/44 Kilohertz auf 32 Bit/384 Kilohertz hochgerechnet. 

Klangpotenzial


Sogleich werden mehr Details hörbar, die Bässe haben mehr Druck und die Mittelhochtöne werden präsenter. Der Pegel wird ebenfalls leicht angehoben, ein kurzer Quervergleich zeigt aber, dass dies nicht allein für die Klangveränderung verantwortlich ist. Dennoch bleibt dieser Schub Geschmackssache, denn was da via Bluetooth ankommt ist eben nur 16 Bit bei 44 kHz, was der DAC zugegebenermaßen geschickt hochrechnet. Den Klangtest nahm ich jedenfalls in der Grundeinstellung vor, mit unterschiedlichen Kopfhörern. Zuerst durfte der kleine Kasten den Sennheiser HD 25-1 II antreiben, die Abhörlegende für Kamera- und Ton-Leute; ein komfortabler, leichter, geschlossener On-Ear-Hörer, der mit 70 Ohm Impedanz eher im unteren, mobilen Bereich angesiedelt ist. Der M-DAC macht seine Sache richtig gut, er löst sehr fein auf und liefert eine realistische räumliche Abbildung, so weit, so erfreulich. Um dem M-DAC, vor allem seiner Ausgangsstufe richtig auf den Zahn zu fühlen, muss jetzt mal ein Beyerdynamic DT 1990 Pro mit 250 Ohm an die Ausgangsbuchse. Nachdem die Lautstärke angepasst wurde, wobei durchaus noch Luft nach oben ist, merkt man, wie die Musik förmlich durchatmet, die Klangbühne breiter wird. Mit anderen Worten, der M-DAC nano schafft es auf ganzer Linie, das Potenzial des DT 1990 auszuschöpfen, und das scheinbar mühelos.

Fazit

Mit dem M-DAC nano darf der High-End- Kopfhörer auch unterwegs am Smartphone für gewohnt guten Klang sorgen. Die Bedienung ist denkbar einfach und klanglich dürfte der M-DAC nano der Anlage zu Hause in vielen Fällen ebenbürtig sein.

Preis: um 200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Audiolab M-DAC nano

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 50%

Praxis 30%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 200 Euro 
Vertrieb: IAD, Korschenbroich 
Telefon: 02161 61783–0 
Internet: www.audiolust.de 
Technische Daten:
Abmessungen: 44 x 44 x 14 mm 
Gewicht: ca. 30 g 
Eingänge: Bluetooth V 4.2(SBC, AAC, aptX, aptX LL 
Passende Impedanzen: 8 – 300 Ohm 
Samplingrate: bis zu 32 bit / 384 kHz 
Ausgangsleistung: 30 mW pro Kanal an 32 Ohm (1 V RMS) 7,5 mW pro Kanal an 300 Ohm (1,5 V RMS) 
Frequenzbereich: 20 Hz – 40 kHz 
Versorgung: interner Li-Pol-Akku (bis zu 8 Stunden Laufzeit) 
Lieferumfang: Ladedock (Qi-fähig) mit USB-Kabel, Case mit Gürtelclip 
Kurz und knapp
+ hervorragender Klang / einfache Bedienung 
+/- + inklusive kabelloser Ladestation 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Neu im Shop:

Schallabsorber "Art Edition" mit 15% Rabatt

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ beliebt wie nie

Das Digitalradio DAB+ erfreut sich weiter sehr großer Beliebtheit. Nach den jüngsten Zahlen von WorldDAB wurden weltweit mehr als 82 Millionen DAB+-Empfänger verkauft. In Deutschland ist DAB+ bereits für über 1,5 Millionen Haushalte der Empfangsweg Nummer 1.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Kabellos guter Klang

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden langsam aber sicher wieder zurückgefahren und das schöne Wetter zieht die Menschen nach draußen. Ob im Garten, beim Joggen, oder im Park darf bei vielen Leuten die Musik per Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher nicht fehlen. Auf einige Dinge sollte man aber achten.
>> Alles lesen

189_19699_2
Topthema: QLED zum Kampfpreis
QLED_zum_Kampfpreis_1598610071.jpg
TCL 65C815

Die brandneue C81-Serie von TCL bringt viel Technik für erstaunlich wenig Geld mit. Wir testen das mittlere Modell in 65 Zoll.

>> Mehr erfahren
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 15.08.2019, 15:03 Uhr