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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: PS Audio NuWAve DAC - Seite 2 / 4


Philosophiestunde


PS Audio gehörte ja schon immer zu den ganz Großen, wenn es um D/A-Wandler ging. Die D/A-Wandler der Digital-Link-Serie (bis zu Digital Link III) waren für die Firma ein großer Erfolg. Sie gehörten immer zu den besten Wandlern in der „knappunter-1.000-Euro-Klasse“. Schon früh fingen die Entwickler rund um Chef Paul McGowan an, USB als mögliche Verbindungsart zu implementieren. Der Nuwave-DAC hat jedenfalls das Potenzial, die würdige Nachfolge der Digital-Link-DACs anzutreten, auch wenn er minimal teurer als die Vorgänger ist. Das Hervorstechen ist heute natürlich schwieriger als früher, denn in seiner Preisklasse tummeln sich mittlerweile ja jede Menge großartiger Produkte. Doch wenn man bedenkt, dass in diesen vergleichsweise günstigen Wandler ein Haufen Know-how und Technologien aus dem Perfect- Wave-DAC (das ist die ganz dicke Maschine von PS Audio) einflossen, steigen schon mal auf dem Papier die Chancen. Das macht er schon durch sein Design klar. Er verlässt komplett die eher schlichte, graue Schiene, die seine Vorgänger fuhren, und präsentiert sich jetzt als geschrumpfte Version der großen Perfect-Wave-Kollegen. Das heißt: Nett anzusehende abgerundete Gehäuse mit Plexisglasdeckel. Ich hatte eine komplett schwarze Version zum Test hier, die zweite Variante mit mattgrauen Seitenwangen sieht aber auch recht verführerisch aus. Da die einzige direkte Interaktion mit ihm das Umschalten der Quelle und das Abschalten des internen Upsamplers ist, bleibt sein Gesicht auch verschont von Knöpfen und zu vielen Tastern. Drei sind‘s hier. Zwei für die besagten Funktionen, der dritte (der steckt hinter dem blau leuchtenden Logo) schaltet ihn in den Standby. Drei Signaleingänge haben wir hier, je einmal S/PDIF und einmal USB-B. An Letzterem hat man in Boulder im Laufe der Zeit gearbeitet und die super funktionierende XMOS-Lösung verbaut. Zwei Quarze werkeln zudem auf der Platine, so dass der volle mögliche Samplingratenumfang unterstützt wird. 44,1-kHz-Vielfache sind also genauso möglich wie 48, 96 und 192. Das ist, gerade wenn man wie hier ASIO-Treiber verwendet, recht wichtig, sonst verweigern manche Alben (beispielsweise die ganzen mit 176,4 kHz aufgenommenen HRx-Aufnahmen von Reference-Recordings) ihren Dienst. Die Treiber für den Receiver-Chip kommen aus Deutschland (sogar fast aus meiner Heimat, nämlich aus Ilmenau, Thüringen) vom Spezialisten Thysecon, der für viele andere Hersteller die Treiberunterstützung machen darf, weil die Thüringer in der Lage sind, extrem stabile Softewareunterstützung abliefern zu können. Die drei Eingänge werden übrigens automatisch gescannt, der NuWave springt so ohne Zutun auf die Quelle, die gerade musiziert, damit man auch ja nicht so oft aufstehen muss.

Preis: um 1160 Euro

PS Audio NuWAve DAC


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 15.05.2013, 15:42 Uhr