Kategorie: Heimkinoinstallationen

Bericht:


Cinema MovieStar

Heimkinoinstallationen Cinema MovieStar im Test, Bild 1
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Ausstattung

Projektor: Epson TW200
Leinwand: LuxProfi 16:9-Rahmenleinwand (2,00 x 1,12 m)
AV-Receiver: Pioneer VSX-915
DVD-Player: Denon DVD-1730
Lautsprecher: Magnat / Canton / Yamaha
Subwoofer: Yamaha YST SW90
Besonderes: Buttkicker + Absorber


Die ständigen Störungen der Nebenleute, die immer teurer werdenden Eintrittskarten und die teilweise schlechte Bild- und Tonqualität können einem manchmal das Kinoerlebnis vermiesen. Nicht so bei Birgit und Marco P., die sich zwar 1993 in einem Kino kennen lernten, sich aber schon kurz darauf für den Bau eines eigenen Filmpalastes entschieden. Bereits im Jahr 1995 entstand für die beiden der Plan, sich einen Projektor zuzulegen. Das scheiterte damals aber noch an den hohen Kosten. Mit dem Durchbruch der DVD entschied sich das Paar dann aber 1999 für den Kauf eines Beamers und einer Rollo-Leinwand, die zunächst im Wohnzimmer installiert wurden.

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2005 ergab sich dann durch den Auszug des Nachbarn die Möglichkeit, die Dachgeschosswohnung um satte 70 Quadratmeter zu  erweitern. Natürlich war für das Film begeisterte Ehepaar sofort klar, dass nach dem Umbau hier auch ein dezidiertes Heimkino nebst größerem Foyer entstehen sollte. So wurde die ehemalige Wohnküche als geeigneter Platz auserkoren. Nachdem sämtliche Tapeten und Bodenelemente entfernt waren, ging es zuerst an die Installation der Trittschalldämmung. Diese hat einen besonders hohen Stellenwert, sollen doch die Nachbarn im Untergeschoss nicht vom Kinobetrieb gestört werden. Direkt danach entstanden die neue Decke und einige Wandelemente in Rigips- Trockenbauweise, um eine Grundlage für das spätere Lichtspielhaus zu schaffen. Als erstes Element konnte nun die Leinwandbühne in Angriff genommen werden. Diese ruht auf einer mit MDF-Platten verkleideten, massiven Balkenkonstruktion und beherbergt auch den Subwoofer. Eine gute Idee, denn aufgrund des geringen Platzangebotes konnte der Filmpalast so aufgeräumter gestaltet werden. Verschiedene Dämmmaterialien in der Konstrukion geben Eigenresonanzen keine Chance. Direkt danach machte sich das Paar, unterstützt von Nachbar Thomas, an den Bau des abgehängten Deckenteiles oberhalb der Leinwand. Dieses entspricht exakt der Grundform der Leinwandbühne und ist mit fünf Strahlern bestückt. Diese beleuchten die Leinwand und setzen sie vor der Filmvorführung richtig in Szene. Als Herausforderung stellte sich dann der Bau des Sitzpodestes heraus, denn dieses sollte nicht nur für eine höhere Sitzposition sorgen, sondern zudem mit Buttkickern bestückt und komplett vom Boden abgekoppelt werden. Zu diesem Zweck erstand Marco P. acht Gummiabsorber, auf denen das Podest ruht, und welche die Übertragung des Körperschalls Richtung Kinoboden auf ein Minimum reduzieren. Nun konnte es auch schon an die Heizungsverkleidung gehen. Hier trat wieder Nachbar Thomas auf den Plan, der zunächst eine mit Lüftungsschlitzen versehene Fensterbank konstruierte. Die Frontverkleidung entstand in gleicher Bauweise, wobei hier darauf geachtet wurde, die Schlitze gerade so groß zu halten, dass die Heizung weiterhin uneingeschränkt funktioniert und gleichzeitig unsichtbar bleibt. Nachdem anschließend der Teppich verlegt, die Vorhänge angebracht, die Leinwand aufgehängt sowie alle Zuspieler angeschlossen und eingerichtet wurden, konnte die erste Vorstellung beginnen. Mittlerweile finden regelmäßig längere Filmnächte im „Cinema MovieStar“ genannten Heimkino statt, die in einem kleinen Programmheft vorab angekündigt werden.

Fazit

Es kommt nicht oft vor, dass sich auch die „bessere Hälfte“ in Planung und Bau des Heimkinos einschaltet. Hier aber arbeiteten Birgit und Marco P. perfekt zusammen – und das sieht man auch. Wirklich jedes Bauteil wurde mit viel Liebe zum Detail auf die Wünsche und Bedürfnisse der beiden Filmfans maßgeschneidert. Zudem besticht dieses Lichtspielhaus vor allem durch die vielen kleinen Extras, wie den Leuchtstern oder das toll gestaltete Foyer. Wir sind gespannt, wie es weitergeht, denn noch ist das Pärchen aus Lörrach lange nicht fertig …
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