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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm

Einzeltest: JL Audio C5-650


Understatement

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Erst in der letzten Ausgabe haben wir die neue Einsteigerserie C1 von JL Audio vorgestellt. Doch die Amis können auch anders. Wer absolute Top-Lautsprecher sucht, wird in der C5-Serie fündig.

JL Audio hat längst bewiesen, dass sie neben Subwoofern auch exzellente Endstufen bauen können. Klar, Subwoofer wie die W3, W6 und natürlich W7 sind Legende und auch die modernen Digitalendstufen aus dem Hause JL wissen zu beeindrucken, doch Lautsprecher von JL Audio führen zumindest hier bei uns ein eher unauffälliges Dasein. Doch der jüngste Lautsprechertest in C&H 1/2018 hat gezeigt, dass JL-Speaker sehr ernst zu nehmen sind. Nach der Einsteigerserie C1 greifen wir jetzt ins obere Regal, wo die C5- Serie angesiedelt ist, für alles dazwischen bieten die Amis noch die Serien C2 und C3 an. Unser 16er-Komposystem C5-650 sieht erst einmal unscheinbar aus. Gerade amerikanische Firmen punkten bei ihren Produkten normalerweise mit optischen Reizen; JL Audio hingegen setzt bei seinen Top-Lautsprechern auf Understatement. Ganz nach dem Motto „mehr sein als scheinen“ haben wir es hier mit dezent gemachten Chassis zu tun. Die Fertigungsqualität der Lautsprecher muss man als hervorragend bezeichnen, die Chassis strahlen eine Top-Wertigkeit aus. JL Audio ist bei den C5-Lautsprechen übrigens auf Nummer sicher gegangen, so findet sich der Hinweis „Made in Germany“ auf der Packung. In der Tat werden Hoch- und Tieftöner in einer wohlbekannten und bestens beleumundeten Fabrik im Süden Deutschlands gefertigt. Auch wichtige Einzelteile stammen aus deutscher Fertigung, so zeichnet der High-End-Spezialist DKM aus Krefeld für die Konusmembran des Tiefmitteltöners verantwortlich. Denn die Membran ist eines der klangentscheidenden Bauteile jedes Lautsprechers, allein durch die Wahl der Materialien entscheidet sich schon, wohin die Reise geht. Beim C5 fiel die Wahl auf Polypropylen – auf den ersten Blick wenig highendig. Doch die Tatsache, dass Polypropylen auch im sehr günstigen Lautsprecherbereich zum Einsatz kommt, ist kein Grund zum meckern. Denn Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff und die JL-Audio-Membran besteht nicht einfach aus Polypropylen. Vielmehr entscheidet sich die Qualität über Menge und Art der Füllmaterialien, mit denen sich das PP veredeln lässt. In unserem Fall wird der Membran ein mineralischer Füllstoff beigemischt, um die Steifigkeit ebenso wie die innere Dämpfung maßzuschneidern. Weiterhin finden sich beim 16er Technologien, die man von den Woofern kennt. Ein Beispiel ist der hochgelegte Druckgusskorb, der auf sechs Stegen steht, anstatt flächig aufzuliegen. Dadurch ergeben sich großflächige Lüftungsöffnungen, die für Kühlung sorgen und Kompressionseffekte im Innenraum verhindern. Ganz nebenbei ist der Antrieb eine Augenweide, penibel gefertigte und plan gedrehte Polplatten erfreuen auch das Technikerherz. Beim Hochtöner setzt JL Audio auf eine Seidenkalotte, und zwar auf eine kleine. Mit ihrer 19-mm-Schwingspule ist die Kalotte eine Nummer kleiner als das Fullsize-Maß 25 mm. Natürlich ist das beim C5 keine Sparmaßnahme, sondern man legt Wert auf ein besonders gutes Abstrahlverhalten, für das eine kleine Membran hilfreich ist. Als Frequenzweiche legt JL Audio ein Standardteil bei, das gerade angesichts der nobel gemachten Chassis etwas lieblos wirkt. Die Schaltung mit einer Spule für den Tieftöner und einem 12-dB-Filter für den Tweeter geht natürlich in Ordnung; die Ausführung mit Zementwiderständen und Computerjumpern ist in der absoluten Spitzenklasse jedoch etwas mau. Auf der Habenseite sind die Mittenanpassung über drei Abgriffe der

Preis: um 600 Euro

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JL Audio C5-650

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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