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Kategorie: In-Car Endstufe Multikanal

Einzeltest: ESX X-DSP


Alles drin

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Ein DSP ist ein feines Werkzeug für optimalen Klang im Auto. Nachdem bereits einige Hersteller DSPs mit 6–10 Kanälen auf dem Markt haben, wollte ESX nicht zurückstehen und präsentiert den brandneuen X-DSP.

Mit dem X-DSP präsentiert ESX einen vollständig ausgestatteten DSP mit 8 Kanälen. Hinter der Marke ESX steckt der Kronauer Vertrieb Audiodesign, zu dessen umfangreichem Portfolio neben ESX auch die Eigenmarken Hifonics und Crunch gehören (neben einem gefühlten Dutzend weiterer). So wundert es nicht, dass der ESX X-DSP nicht alleine bleiben muss, sondern von einer ganzen Hifonics- Familie aus DSP und DSP-Endstufen flankiert wird. So findet sich als Hifonics M8-DSP ein offensichtlich baugleiches Gerät – und die DSP-Endstufen sind bereits zum Test geordert. Unser X-DSP ist ein hübsch verarbeitetes Kästchen von 21,5 x 12 Zentimetern, das erst einmal keine Rätsel aufgibt. Auf der einen Seite liegen die Eingänge, gegenüber befinden sich die Ausgänge in Form von acht Cinchbuchsen. Damit steht der Ansteuerung einer kompletten Anlage nichts im Wege. Eingangsseitig hat der User die Wahl zwischen Sechskanal-Cinch oder Hochpegelbuchsen für Originalradios. Nützlich ist die mittlerweile zum Standard gehörende Einschaltautomatik, die auf Gleichspannung bei Werksradios reagiert. Ebenfalls praktisch ist der Remote-out, mit dem sich Endstufen ein- und ausschalten lassen. Weiterhin finden wir zwei zusätzliche Eingänge, einen digitalen optischen S/PDIF und die gute alte 3,5-mm- Klinkenbuchse. Diese werden mit der Kabelfernbedienung geschaltet, die bei ESX ohne Aufpreis in der Packung liegt.

Die Fernbedienung kann natürlich auch die Lautstärke regeln (wahlweise auch nur für Kanal GH) und die bis zu zehn Setups durchsteppen. Im Inneren ist es voll, es geht dennoch recht aufgeräumt zu. Auf der einen Seite finden wir die Spannungsversorgung, auf der anderen Seite befindet sich das Herz des Geräts, nämlich die drei prominenten Vielbeiner Microcontroller, Wandler und der eigentliche DSP-Chip. Letzterer kommt von Cirrus, neben Analog Devices der derzeit angesagte Hersteller. Der Chip ist eine 32-Bit-Festkomma-Variante, was absolut aktuell ist. Dieser Rechnertyp bringt eine hohe Rechengenauigkeit mit und ist tendenziell „schneller“, also mit weniger Zeitverzögerung unterwegs als ein vergleichbarer Fließkomma-Prozessor, weiterhin ist er leichter zu timen und daher weniger anfällig gegen Jitter. Die zugehörige Software bringt alles mit, was man zur Bändigung einer ausgewachsenen Anlage braucht. Wir haben Frequenzweichen von 6 bis 48 dB/Oktave mit Butterworth-Charakteristik, die sich aufs Hertz genau einstellen lassen. Ungeschickterweise arbeiten die korrespondierenden Schieber frequenzlinear statt logarithmisch, was dazu führt, dass der wichtigste Frequenzbereich auf ein paar Millimetern Regelweg gequetscht ist, während der halbe Regelweg von 0–20 kHz für den Superhochton ab 10 kHz draufgeht. Praktischerweise kann man alle Werte auch direkt eintippen.

Preis: um 450 Euro

ESX X-DSP


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