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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: Rhines Rhines 7


Der vom Rhein

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Die Firma Rhines zu Köln am Rhein hat sich ursprünglich auf maßgefertigte In-Ears spezialisiert. Da es jedoch eine große Nachfrage nach hochwertigen universell passenden In-Ears gab, haben die Kölner diesem Wunsch nachgegeben und bieten das aktuelle Spitzenmodell, den Stage 7, auch in einer Version mit Ohrpassstücken an. Der Universelle heißt Rhines 7.

Ich gebe zu, dass ich ein Fan von „Customised“, also maßgefertigten In-Ears bin. Aber ich sehe ein, dass es auch Gründe für universell passende In-Ears gibt. Man kann sie verleihen, verkaufen oder man kann bei anatomischen Veränderungen des Gehörgangs einfach die Ohrpassstücke wechseln. Offensichtlich scheut der eine oder andere auch das Abnehmen der Gehörgangformen. Wie dem auch sei, der zunächst auf 200 Stück limitierte Rhines 7 kommt mit vergleichsweise großen „Tannenbaum“-Ohrpassstücken. Zusammen mit den sich an einer universellen Ohrform orientierenden Gehäusen ergibt das eine hervorragende Passform, die eben nur durch Maßanfertigungen zu übertreffen ist. Technisch kommen sieben Balanced-Armature-Treiber (BAT) zum Einsatz. Eine winzige Frequenzweiche verteilt das Audiospektrum auf vier Wege. Dabei sind je zwei BATs für Bass-, Mittel- und Hochton zuständig, ein dedizierter BAT kümmert sich ausschließlich um den Tiefbass und dient damit quasi als Subwoofer. Mit einer Empfindlichkeit von 118 dB bei einer Impedanz von 21 Ohm spricht nichts gegen den Einsatz an mobilen Geräten. Auch die geringen mechanischen Geräusche, die Kabel und Gehäuse unter Umständen verursachen, lassen die Verwendung unterwegs zu. Problematisch dürfte es höchstens sein, einen angemessenen Zuspieler für den mobilen Betrieb zu finden.

Kein Smartphone wird das klangliche Potenzial des Rhines 7 auch nur ansatzweise ausschöpfen und bei mobilen Playern sollte man in die oberste Schublade greifen, um wirklich zu hören, was dieser In-Ear kann. Das ist zum Beispiel eine unglaubliche Dynamik, ein schlicht phänomenales Auflösungsvermögen und eine weitgehende, tonale Neutralität. Einen winzigen Hauch Wärme oder sagen wir besser „Geschmeidigkeit“ würde ich nicht in Abrede stellen, aber dies in einem Maße, das weitab von jedwedem Sounding liegt.

Fazit

Klar, der Preis des Rhines 7 ist eine Ansage. Dafür bekommt man aber einen der aktuell weltbesten In-Ears.

Preis: um 1400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Rhines Rhines 7

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Klang 50%

Passform 20%

Ausstattung 20%

Design 10%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Rhines, Köln 
Internet www.rhines-customs.de 
Gewicht (in g) 21 g 
Typ In-Ear 
Anschluss 3,5-mm-Stereoklinke 
Frequenzumfang 10 – 20.000 Hz 
Impedanz (in Ohm) 21 Ohm 
Wirkungsgrad (in dB) 118 dB 
Bauart geschlossen 
Kabellänge (in m) 1,2 m, austauschbar 
Kabelführung Nein 
geeignet für: HiFi, High End, mobiles HiFi, mobiles High End 
Ausstattung HiFi-Case, Aufbewahrungsbeutel, Reinigungswerkzeug, 3,5-mm-auf-6,3-mm-Klinkenadapter, 2 mittelgroße Triple-Flange-Ohrpassstücke, 2 große Triple-Flange-Ohrpassstücke 
Klasse Ref 
Preis/Leistung gut 
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Autor Dr. Martin Mertens
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Datum 30.09.2017, 15:01 Uhr