Der jüngste Spross aus der TV-Familie von Loewes Subbrand We ist der We SEE 42 oled dc, ein OLED-Fernseher mit Twin-Tuner im kompakten 106-cm-Format.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Harmony Design Ear 90 (Symmetrische Ausführung)
Die Harmonie der Simplizität
Schweden ist das Land der klaren Luft und des geradlinigen Designs. Mit dem Kopfhörerverstärker Ear 90 versuchen die Nordlichter von Harmony Design, klangliche Reinheit und ein simples Konzept zu vereinen – auch ohne eine Ikea-artige Anleitung mit Erfolg.
Wissen Sie, ich bin ein echter Freund des stationären HiFi-Handels, ungeachtet der Schnäppchenpreise, die bisweilen im Internet für das eine oder andere Gerät aufgerufen werden. Das wurde mir gerade jetzt bei (beziehungsweise eher im Vorfeld) der Beschäftigung mit dem Harmony Design Ear 90 so richtig deutlich vor Augen geführt: Klar hat der deutsche Vertrieb Applied Acoustics aus Berlin mir gesagt, dass der Ear 90, den ich testen soll, eine symmetrische Verstärkungsschaltung besitzt. Klar auch, dass ich in keinem Moment auf die Idee kam, dass er deshalb auch – eigentlich ganz konsequent – ausschließlich symmetrische Eingänge besitzt.

Klang
Wenn es eines Beweises für die These „the simpler the better“ bedarf, habe ich ihn mit dem Harmony Design Ear 90 greif- und hörbar vor mir - selten hatte ich bei einem Gerät so sehr den Eindruck des „verstärkenden Drahts“ Nach gebührender Aufwärmzeit geht es los mit A Perfect Circles „Counting Bodies like Sheep to the Rhythm of the War Drums“ vom grandiosen Cover- Album „eMOTIVe“. So präzise sich in meine Gehörgänge fräsend habe ich die Industrial-Rhythmen der amerikanischen Progressive-Metaller noch nie über den AudioQuest NightHawk gehört! Mit ungemeiner Präzision und ohne auch nur im Geringsten im Bass aufzuweichen (und schon gar nicht aufzudicken) feuert der Schwede mit stoischer Gelassenheit selbst bei hohen Lautstärken die elektronisch verfremdeten Sounds aus den Membranen. Bei Nicolas Jaars „Colomb“ verdichten sich die Hinweise darauf, es hier mit einem wirklich grandiosen Kopfhörerverstärker zu tun zu haben, der in Sachen Basskontrolle und -präzision in dieser Preisklasse Maßstäbe setzt. Nie dick, nie zu fett, dafür agil, schnell, mit bemerkenswertem Auflösungsvermögen über das gesamte Frequenzspektrum gesegnet, macht er das Elektrostück zum Klangtheater. Die Feindynamik und weiträumige Offenheit in der Darstellung der klackernden Tischtennisbälle im genannten Stück so gut, dass auch ein Bryston BHA-1 (1.750 Euro) anerkennend die Segel streichen muss. Der massiv verarbeitete Kanadier hält zwar mit etwas mehr Druck und minimal satteren Klangfarben dagegen, muss sich aber der enormen Schnelligkeit und dem filigranen Auflösungsvermögen des Schweden geschlagen geben, der auch mit heftigem Metal von Overkill ein echtes klangliches Feuerwerk der Hyperspeedklasse abbrennt. Hier bleibt keine Nuance ungehört, und ohne jegliche Härten zaubert der Ear 90 auch kleinste Details mit einer unvergleichlichen Selbstverständlichkeit auf meine Trommelfelle, dass ich gar nicht mehr aufhören möchte, mit ihm und dem NightHawk die teilweise schon lange in Vergessenheit geratenen Tiefen meiner Musiksammlung zu erforschen! Diese beiden sind ein Match made in heaven – doch auch mit so gut wie jedem anderen, einigermaßen zivil ausgelegten hochklassigen Kopfhörer dürfte der Ear 90 ein mehr als überzeugendes, faszinierendes Musikerlebnis garantieren.
Fazit
Einer der besten Kopfhörervertärker unter 2.000 Euro, den ich gehört habe. Erstaunlich schnell und präzise, ohne hart zu wirken. Kommt ohne Netzkabel.Kategorie: Kopfhörerverstärker
Produkt: Harmony Design Ear 90 (Symmetrische Ausführung)
Preis: um 1200 Euro
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