Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Elac Linie 50.2


Ab ins Mehrkanalvergnügen

Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 1
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Ein Sportlersprichwort besagt „Never change a winning team“. Doch warum soll man Bewährtes nicht verbessern, wenn innovative Eigenentwicklungen die Gelegenheit dazu bieten? So geschehen in Elacs neuer Linie 50.2, die auf dem HEIMKINO-Testparcours vollends überzeugen konnte.

Bei Elac ist man laut eigener Aussage nie zufrieden. So ist es der stete Drang, Gutes weiter zu verbessern, der Elac seit vielen Jahrzehnten zu den angesehensten und innovativsten Herstellern im Heimkino- und HiFi- Bereich macht. Eine der wichtigsten Serien ist dabei die vor rund sechs Jahren vorgestellte Linie 50, die anspruchsvollen Filmfans den gehobenen Einstieg in die Heimkinowelt ermöglichte und die sich die Kieler Ingenieure diesmal zur Überarbeitung zur Brust nahmen. Das Ergebnis ist eine zeitlos designte, technisch verbesserte und mit einem extrem fairen Preisleistungs- Verhältnis versehene Serie, die, da muss man kein Hellseher sein, an den Erfolg ihrer Vorgänger sicher anknüpfen wird – mindestens.

Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 2Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 3Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 4Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 5Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 6Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 7Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 8Lautsprecher Surround Elac Linie 50.2 im Test, Bild 9


Bestückung und Verarbeitung


Wie gesagt, Elac ist seit vielen Jahren für hochwertige Verarbeitung und exzellente Chassisbestückung bekannt. Doch wer glaubt, dass anspruchsvolle Lautsprecher automatisch unerschwinglich teuer sein müssen, ist auf dem Holzweg. So bieten die Kieler Klangprofis ihr Serien-Flaggschiff bereits für rund 360 Euro an. Und das ist mehr als fair, wie schon der erste Blick auf die perfekt verarbeitete Schallwand des rund 107 Zentimeter hohen Drei-Wege-Towers verrät. Hier tummeln sich gleich vier Schwingsysteme, von denen der 25 Millimeter durchmessende Gewebe-Hochtöner ganz oben über seinen Mitspielern thront. Leicht vertieft sitzt er in einem ihn umgebenden Kunststoffring, der nicht nur für ein edles Äußeres, sondern in erster Linie für optimiertes Abstrahlverhalten sorgt. Unterhalb dieser Einheit befindet sich das 145er-Mitteltonchassis, das sich, genau wie die beiden darunter befindlichen 175-Millimeter-Woofer, einer beschichteten Zellstofffaser-Membran erfreut. Und das macht Sinn, liefert Elac somit doch extrem leichte und dennoch hochfeste Treibereinheiten, die in Zusammenarbeit mit den rückseitig platzierten Bassreflex-Ports für einen straffen Grundton und satte Bässe sorgen. Ähnliches ist über die zu diesem Set gehörigen Center- und Regallautsprecher zu berichten, die sich, mit der Einschränkung, dass es sich um Zwei-Wege-Modelle handelt, einer identischen Chassisbestückung erfreuen. Ein weiteres, in dieser Preisklasse nicht unbedingt übliches Feature sind die massiven Bi-Wire-Schraubklemmen, die über hochwertige Brücken verfügen und auch Kabel größeren Querschnitts aufnehmen.

Bassdruck


Davon, dass Elac zu den absoluten Subwoofer-Spezialisten im Heimkino-Markt gehört, durften wir uns ja schon mehrfach überzeugen. So heimsten u.a. der EISA-Award-Gewinner Sub2080D wie auch der kleinere Bruder Sub2060D hervorragende Ergebnisse im HEIMKINO-Test ein. An diese Erfolgsserie wollen die Kieler mit ihrem brandneuen Sub2030 jetzt nahtlos anknüpfen. Und dieser Plan scheint voll aufzugehen, erfüllt der exzellent verarbeitete 14-Kilo-Würfel doch alle Anforderungen, die an einem modernen Subwoofer gestellt werden. Zunächst ist das 250-Millimeter-Tieftonchassis zu nennen, das in der Unterseite des Downfire-Gehäuses seinen Betrieb aufnimmt und im definierten Abstand auf die massive Bodenplatte strahlt. Angetrieben wird selbiges von der 350 Watt leistenden Endstufeneinheit, welche ihren Platz ganz nah am opulent ausgestatteten Aktivmodul findet. Neben drei griffigen Drehreglern zur Lautstärke-, Trennfrequenz- und Phasenjustage und zwei Niederpegeleingängen gibt es hier gleich noch eine Besonderheit, nämlich das sogenannte „Wireless Interface Socket“, das die kabellose Einbindung des Sub2030 ins Heimkinosystem erlaubt. Benötigt wird dazu allerdings noch der bei Elac optional erhältliche Funkempfänger-Dongle.

Praxistest


Zum ersten großen Showdown bitten wir die neue 50er-Reihe in den Lichtrennerkampf des SciFi-Spektakels „Tron: Legacy“. Und hier wird gleich die für ein Set dieser Preisklasse hohe Dynamik und Bassgewalt deutlich, mit der das Kieler 5.1-Ensemble sowohl den brachialen Soundtrack wie auch die Urgewalt der leuchtenden Renner darstellt. Doch trotz der schier unendlichen Kraft bleibt das Set immer entspannt und reproduziert selbst die fettesten Tieftonimpulse mit scheinbar müheloser Leichtigkeit. Das bringt jede Menge Spaß – und zwar nicht nur im tiefsten Basskeller, sondern auch im Mittel-/Hochtonbereich, bei dem die Elacs nicht minder temperamentvoll zur Sache gehen und für ein rundum gelungenes Klangbild sorgen, das jeden Hörraum innerhalb weniger Sekunden in den Ort des Geschehens verwandelt. Mindestens ebenso beeindruckend wird es in der akustischen Darstellung der finalen Verfolgung des Lichtshuttles, in dem Sam, Flynn und Quorra vor Clu und seinen Gefährten flüchten. Gründe dafür sind die präzise Detailwiedergabe und die enorme Spielfreude, mit der das System sowohl die Antriebsgeräusche als auch die Laserkanonen und Kollisionen der Lichtjets reproduziert und so eine nahezu greifbare Surroundkulisse aufbaut. Und damit nicht genug, denn wie von Elac nicht anders gewohnt, zeigt sich die neue Linie 50.2 auch in der musikalischen Mehrkanalwiedergabe von ihrer Schokoladenseite. Besonders beeindruckt uns dabei die staubtrockene und ultrapräzise Grundtondarstellung, mit der das hier agierende Sextett zu Werke geht. Gepaart mit der lebendigen Stimmreproduktion und der exzellenten Raum- und Bühnendarstellung wird so eine lebensechte Live-Atmosphäre geschaffen, die einfach Lust auf (viel) mehr macht.

Fazit

Elac beweist mit seiner brandneuen Linie 50.2, dass ein sowohl im Filmbetrieb als auch in der musikalischen Performance hervorragend klingendes Set nicht unerschwinglich sein muss. Darüber hinaus erweist sich das hier getestete 5.1-System für diese Preisklasse als sehr gut verarbeitet sowie üppig und sinnvoll ausgestattet. Kein Wunder, dass wir dieses Set einfach mit dem Prädikat „Preistipp“ ausstatten mussten.

Kategorie: Lautsprecher Surround

Produkt: Elac Linie 50.2

Preis: um 1860 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


7/2011
4.5 von 5 Sternen

Oberklasse
Elac Linie 50.2

Bewertung 
Klang 70% :
Dynamik/Lebendigkeit 15%

Tiefbasseigenschaften 15%

Tonale Ausgewogenheit 10%

Detailauflösung 10%

Zusammenspiel 10%

Hörzone Center 10%

Labor 15% :
Frequenzgang 5%

Verzerrungen 5%

Pegelfestigkeit 5%

Praxis 15% :
Verarbeitung 5%

Ausstattung 5%

Bedienungsanleitung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Teufel Elac Linie 50.2 
Garantie 3 Jahre (Lautsprecher), 2 Jahre (Subwoofer) 
Vertrieb Elac, Kiel 
Telefon 0431 647 740 
Internet www.elac.de 
Ausstattung
Ausführungen schwarz, kirsche 
Abmessungen (B / H / T in mm):
Frontlautsprecher 250/1070/335 
Center 445/160/280 
Rearspeaker 170/285/235 
Subwoofer 300/356/315 
Subwoofer Sub2030 
Gewicht 14 
Leistung laut Hersteller (in Watt) 350 
Membrandurchmesser (in mm) 250 
Bauart Bassreflex 
Prinzip Downfire 
Pegel Regler 
Trennfrequenz Regler (40 - 160Hz) 
Phasenregulierung Regler (0-180°) 
Hochpegel Eingang / Ausgang Nein 
Niederpegel Eingang / Ausgang 2/0 (Cinch) 
Frontlautsprecher FS 58.2 
Gewicht (in kg) 20 
Anschluss Bi-Wire 
Tiefton (in mm) 2 x 175 
Mittelton (in mm) 145 
Hochtonton (in mm) 25 
Bauart Bassreflex 
Rearlautsprecher BS 53.2 
Gewicht (in kg) 5.5 
Anschluss Bi-Wire 
Tief- / Mittelton (in mm) 175 
Hochtonton (in mm) 25 
Bauart Bassreflex 
Centerlautsprecher CC 51.2 
Gewicht (in kg)
Anschluss Bi-Wire 
Tief- / Mittelton (in mm) 2 x 145 
Hochtonton (in mm) 25 
Bauart Bassreflex 
empfohlene Raumgröße
Preis/Leistung sehr gut 
+ sehr gute Raumabbildung 
+ exzellente Grundtondarstellung 
+ tiefgängiger Subwoofer 
Klasse Oberklasse 
Testurteil sehr gut 
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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 12.07.2011, 12:24 Uhr
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