Kategorie: Lautsprecher Surround

Serientest: Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck


Frontsurround von Teufel im Doppelpack

Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 1
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Teufel hat gleich zwei neue Frontsurround-Systeme im Programm, die unterschiedliche Wege gehen. Entweder satter Sound für Multimedia aus der Ultima- Serie oder bequeme Klanglösung für Film und Fernsehen. Wir sehen uns die beiden unterschiedlichen und doch ähnlichen Systeme genauer an. 

Nicht in jedem Wohnzimmer kann ein volles Surroundset genutzt werden und auch die Kosten für Mehrkanalsound mit mindestens fünf Lautsprechern und einem Subwoofer können ein entscheidender Faktor für das genutzte Audiosystem sein. Soundbars und -decks sind da die Platz und Kosten sparende Alternative. Dies hat auch der deutsche Lautsprecherhersteller Teufel natürlich erkannt und bietet die passenden Komponenten an. Aus der Ultima-Serie, die für Stereound Surround-Anwendungen konzipiert ist, kommt nun die neue Cinebar Ultima auf den Markt, die das Konzept der Modellreihe in einem kompakten Gerät zusammenfassen soll.

Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 2Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 3Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 4Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 5Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 6Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 7Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 8Lautsprecher Surround Teufel Cinebar Ultima, Teufel Cinedeck im Test , Bild 9
Auch das neue Cinedeck will mit packendem Sound modernen Fernsehern in Sachen Audio unter die Arme greifen.

Cinebar Ultima


Unverkennbar fügt sich Teufels neuester Klangriegel in die Ultima- Reihe ein, denn auch die Cinebar bietet die charakteristischen Fiberglastreiber mit ihrer kupfernen Farbe. Gleich vier Breitbandchassis mit einem Durchmesser von 90 Millimetern kommen hier zum Einsatz. Zwei strahlen direkt nach vorne ab, während die beiden anderen Treiber in die leicht angewinkelten Seiten der Cinebar eingefasst sind. Sie sind verantwortlich für den simulierten Surroundsound der Soundbar, bei dem der Schall über Refl exionen der Zimmerwände an die Hörposition geleitet wird, ohne dass man zusätzliche Lautsprecher benötigt. Auf einen Subwoofer verzichtet Teufel bei der Cinebar Ultima, was aber keineswegs bedeutet, dass man in Sachen Bass unzureichend ausgerüstet wäre. Zwei ovale Tieftöner mit Abmessungen von 200 x 100 Millimetern feuern nach vorne und sollen in Kombination mit den beiden Bassreflexkanälen an den Seiten auch actionreiche Szenen passend untermalen. Mit einer Breite von etwa 1,1 Metern ist das stabile MDFGehäuse der Cinebar üppig dimensioniert und schafft bereits durch die Anordnung der Treiber ein angenehm großes Schallfeld. Mit den vorhandenen 380 Watt Leistung der Class-D-Endstufe ist außerdem genug Power vorhanden, um wirklich kräftig agieren zu können. Für die Verbindung mit Quellgeräten bietet die Cinebar neben einem optischen und einem Cincheingang einen HDMI-Input. Wer zusätzliche Konsolen, Sat-Receiver oder Blu-ray-Player nutzen möchte, kann diese am Fernseher selbst anschließen und den Sound per ARC des HDMI-Ausgangs an Teufels Ultima-Schallwandler senden. Beide HDMI-Ports bieten natürlich Support für 3D, 4K und HDR. Für Musik gibt es die Möglichkeit den Ton von Laptops per Micro-USB zu übertragen oder Smartphones und Tablets per Bluetooth zu koppeln. Letzteres arbeitet dank aptX sogar mit verlustfreier CD-Qualität. Leider sind die Anschlussfelder für die kabelgebundenen Übertragungsarten in zwei Einbuchtungen untergebracht. Gerade bei den beiden HDMIPorts ist das Anbringen von Kabeln dadurch ein wenig schwierig, da hier auch das Stromkabel rechtwinklig zu den den Signalverbindungen geführt wird. Also am besten erst alles anschließen, dann die Cinebar an ihrem finalen Einsatzort platzieren.    

Praxis


Bei der Auswahl dieses Platzes genießt man mit der Cinebar tolle Flexibilität. Liegend wird die Soundbar auf vibrationsarmen Füßen platziert, die in die Unterseite eingelassen sind. Alternativ ist die Cinebar auch für den Einsatz an der Wand konzipiert. Dabei kommt Teufel hier ganz ohne zusätzliche Halterungen oder Schienensysteme aus, denn die entsprechenden Befestigungen befinden sich bereits auf der Rückseite. Zwei feste Schrauben in der Wand reichen aus, damit die Cinebar auch hier wunderbar ihre Arbeit verrichten kann. Die Bedienung der Cinebar Ultima gestaltet sich angenehm leicht. Per Fernbedienung und dimmbarem Display an der Front lassen sich die zahlreichen Optionen gut einstellen. Alle Quellen und verschiedene Funktionen wie Teufels Dynamore-Surround-Funktion, der Nachtmodus sowie Höhen und Bässe besitzen Schnellzugriffstasten auf der übersichtlichen Fernbedienung. Steigt man etwas tiefer in die Menüs ein, findet sich außerdem die Möglichkeit, den Abstand der Soundbar zur Hörposition einzustellen, um den Surround-Effekt besser anzupassen. Auch die Latenz kann angepasst werden, falls die Lippensynchronizität mal nicht stimmen sollte. Dazu gibt es einen speziellen Modus für bessere Verständlichkeit von Dialogen. Wie bereits erwähnt kommt die Cinebar Ultra eigentlich ohne Subwoofer aus, doch Teufel ermöglicht es dem Gerät selbstverständlich, zusätzliche Bassmodule einzubinden, und auch die Rearkanäle können bei Bedarf über entsprechende kabellose Lautsprecher ausgegeben werden. Die Cinebar bietet so eine Menge praktischer Features und gut umgesetzter Funktionen, die eine tolle Anpassung an eigene Hörgewohnheiten oder den Einsatzzweck erlauben.    

Cinedeck


Anders als die Cinebar Ultima, die ihre Chassis gerne zur Schau stellt, legt Teufels Cinedeck einen etwas zurückhaltenderen Auftritt hin. Während bei der Soundbar die Stoffabdeckungen für Front und Seiten abnehmbar sind, bleiben die Treiber beim Cinedeck hinter schwarzem Akustikstoff verdeckt. Verstecken muss sich die Soundbase allerdings kaum, denn auch sie wurde mit einer Vielzahl von feinen Chassis ausgestattet. Jeweils zwei 50-Millimeter-Breitbänder strahlen links und rechts auf der Front nach vorne ab. Ergänzt werden sie um ein zusätzliches Chassis gleicher Bauart genau in der Mitte des Cinedecks. Hier wird der Centerkanal getrennt ausgegeben, um für optimale Stimmenverständlichkeit zu sorgen. Für die beiden Rearkanäle sind schließlich zwei weitere 50-Millimeter-Treiber leicht angewinkelt in die beiden äußeren Seiten eingelassen, um per Reflexion den kinotypischen Surroundklang zu simulieren. Auch das Cinedeck kommt ohne separaten Subwoofer aus, denn um den Tiefton kümmert sich das Gerät selbst. Zwei nach unten feuernde Tieftöner mit 130 Millimeter Membrandurchmesser nutzen die Stellfläche des Cinedecks, um den Bass im Raum zu verteilen. Angetrieben werden Breitbänder und Tieftöner mit einer Class-D-Endstufe, die knapp 220 Watt Leistung ausgibt. Bei den Anschlüssen steht das Cinedeck der Cinebar Ultima in nichts nach. Auch hier gibt es einen HDMI-Eingang und einen passenden Ausgang mit ARC, der auch den Ton von am Fernseher selbst angeschlossenen Geräten empfangen kann. Dazu gibt es einen optischen und einen Cinch-Eingang, Micro-USB für den Anschluss von Computern und verlustfreies AptX-Bluetooth für die unkomplizierte und hochwertige Wiedergabe von Streamingdiensten per Smartphone und Tablet. Das breite Anschlussfeld bietet reichlich Platz und auch der Verlauf der Kabel nach hinten ist wunderbar gelöst, da beim Cinedeck auf Dinge wie Wandmontage nicht geachtet werden musste. Die Soundbase ist dafür konzipiert, direkt unter dem Fernseher platziert zu werden. Dafür ist das Gerät sehr stabil gebaut und steht dank seiner rutschfesten Füße und eines anständigen Eigengewichts wunderbar sicher. Ob der genutzte Fernseher tatsächlich auf dem Cinedeck platziert werden kann, hängt allerdings etwas vom TV-Hersteller ab, doch mit seinen Abmessungen von 80 mal 35 Zentimetern bietet das Gerät eine anständig dimensionierte Stellfläche für eine Vielzahl von erhältlichen Flatscreens.   

Praxis


Wie auch die Cinebar Ultima funktioniert das Cinedeck nach dem Plug-and-Play-Prinzip. Nach dem Anschluss der Kabel ist das Gerät sofort einsatzbereit. Menüführung und Fähigkeiten sind ebenfalls identisch mit der Soundbar, inklusive der Einstellung des Abstands, der Audiomodi, der Klangregelung und der Möglichkeit zum Anschluss von externen Subwoofern und Rearspeakern. An der rechten Seite des Cinedecks befindet sich ein zusätzlicher Drehregler für die schnelle Einstellung der Lautstärke, und auch eine Taste zum Pairen von Bluetooth- Geräten kann hier schnell erreicht werden, um besonders bequem Mobilgeräte Musik über Teufels Klangstation auszugeben zu lassen.    

Klang


Das Cinedeck zeigt sich bei der Filmwiedergabe als wunderbarer Partner. Dialoge warteten mit hervorragender Verständlichkeit auf, während Teufels Dynamore-System eine gute Räumlichkeit erzeugt. Der diffuse Bass untermalt actionreiche Szenen mit tiefem Grollen, wobei Tieftöner und Breitbänder im Test keinerlei Anstalten machten zu verzerren, selbst wenn man sich an der Leistungsgrenze bewegte. Die Cinebar Ultima macht mit der Ausrichtung ihrer Tieftöner nach vorne einen etwas direkteren Eindruck. Der Bassbereich wirkt etwas konturierter und findet so eine gute Mischung für Film- und Musikwiedergabe. Im Hochton werden Details wie splitterndes Glas gut umgesetzt und auch die Dialogverständlichkeit der Soundbar ist sehr gut. Die Treiber an den Seiten liefern erneut eine tolle Räumlichkeit und auch die zusätzliche Leistung der Cinebar Ultima bringt die Treiber niemals in Unruhe. Gerade dieses Plus an Power macht die Cinebar außerdem für größere Räume interessant und lässt sie noch ein wenig packender wirken als das bereits toll klingende Cinedeck, das für Räume mit bis zu 25 Quadratmeter optimal aufgestellt ist.    


Fazit

Sowohl die Cinebar Ultima wie auch das Teufel Cinedeck bieten klasse Unterhaltung. Beide sind wertig verarbeitet, bieten gute Ausstattung und jede Menge Features, die sich wunderbar einfach bedienen lassen. In Sachen Multimedia hat die Cinebar Ultima mit ihren kombinierten Kompetenzen in Sachen Film und Musik leicht die Nase vorn. Für packenden Kinosound und unkomplizierten Einsatz in kleinen bis mittelgroßen Räumen ist das Cinedeck die erste Wahl.

Preis: um 700 Euro

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Lautsprecher Surround

Teufel Cinebar Ultima

Oberklasse

5.0 von 5 Sternen

02/2020 - Philipp Schneckenburger

Preis: um 600 Euro

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Lautsprecher Surround

Teufel Cinedeck

Mittelklasse

4.5 von 5 Sternen

02/2020 - Philipp Schneckenburger

Bewertung: Teufel Cinebar Ultima
Klang 50%

Praxis 50%

Ausstattung & technische Daten: Teufel Cinebar Ultima
Vertrieb Lautsprecher Teufel, Berlin 
Telefon 030 21784217 
Internet www.teufel.de 
Ausstattung
Abmessungen (B x H x T) 1100 x 131 x 138 mm 
Gewicht 11,2 kg 
Farbe Schwarz, Weiß 
Bestückung 4 x 90-mm-Breitbänder, 2 x 200 x 100-mm-Tieftöner 
Verstärker 380 Watt 
Anschlüsse x HDMI, 1x HDMI ARC, 1x Toslink optisch, 1 x Micro-USB, 1 x RCA, aptX Bluetooth 
Preis/Leistung sehr gut 
Klasse Oberklasse 
Testurteil überragend 
Bewertung: Teufel Cinedeck
Klang 50%

Praxis 50%

Ausstattung & technische Daten: Teufel Cinedeck
Vertrieb Lautsprecher Teufel, Berlin 
Telefon 030 21784217 
Internet www.teufel.de 
Ausstattung
Abmessungen (B x H x T) 800 x 90 x 350 mm 
Gewicht 10,7 kg 
Farbe Schwarz, Weiß 
Bestückung 7 x 50-mm-Breitbänder, 2 x 130-mm-Tieftöner 
Verstärker 220 Watt 
Anschlüsse 1 x HDMI, 1x HDMI ARC, 1x Toslink optisch, 1 x Micro-USB, 1 x RCA, aptX Bluetooth 
Preis/Leistung sehr gut 
Klasse Mittelklasse 
Testurteil überragend 
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Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 07.02.2020, 10:03 Uhr
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