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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Fishhead Audio Resolution 2.6 FS


Kühlen Kopf bewahren

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Alle paar Jahre kommt es vor, dass uns ein Testgerät erreicht, das so trocken und vernünftig ist, dass wir aus dem Staunen nicht herauskommen

Was wir immer wieder fordern – hochwertiges und gleichzeitig bezahlbares HiFi – gibt es hie und da in der Realität: Im aktuellen Fall ein Paar Dreiwege-Standboxen für gerade einmal 1.499 Euro. Der Herstellername wird Ihnen (wie auch uns zunächst) nichts sagen: Es handelt sich um die Firma „Fishhead Audio“, ein Name, der zumindest auf eine bestimmte geografische Herkunft schließen lässt. Das ist im Ursprung richtig, stammt der Konstrukteur doch tatsächlich von der Nordseeküste, er ist allerdings seit Jahren schon Wahlberliner. Und hier wird es interessant: Christoph Winklmeier stand nämlich jahrelang in Lohn und Brot beim umsatzstärksten Lautsprecherhersteller Deutschlands, der Firma Lautsprecher Teufel. Nach seiner Zeit bei den Berlinern hat er sich nun mit Fishhead Audio selbstständig gemacht und arbeitet zudem als Berater und Entwickler in Sachen Akustik und Tonwiedergabe. Ein erfahrener Mann also, auf dessen Konto schon zahlreiche Entwicklungen gehen, die sogar in den angesehenen Tonstudios dieser Welt ihren Dienst tun. Wir sind also voller Vertrauen, was die grundsätzliche Qualität des Produktes angeht. Was hingegen in dem Zusammenhang ein echter Knaller ist: Ein Endkundenpreis von 1.499 Euro für das Paar ausgewachsener Standboxen, das sieht man nicht alle Tage. Klar: Verspielte Designelemente aus Echtholz und Chassis vom angesagten skandinavischen Hersteller gibt es hier nicht. Das soll um Gottes willen nicht bedeuten, dass die Fishhead Resolution 2.6 FS kein attraktiver Lautsprecher wäre – im Gegenteil: Die sparsame Anwendung einiger weniger Designelemente an den richtigen Stellen sorgt für ein einerseits nüchternes, andererseits sehr wertiges Aussehen. In erster Linie zu nennen wären da die seitlichen Fasen oben und unten, die das rechteckige Äußere geschickt brechen, sowie der Kontrast zwischen der schwarzen Front und dem weißen Rahmen der überstehenden Seitenteile. Die in der Front versenkten Chassis lassen die Box dann endgültig deutlich wertiger aussehen, als es das Preisschild normalerweise zulassen würde, ebenso wie die angeschraubten Spikes an stabilen Metallrahmen. Diese sind übrigens zwingend erforderlich, mündet doch das Reflexrohr in der Unterseite, was eine kluge Maßnahme ist, hat man so doch die beste Ankopplung an den Boden als Grenzfläche und gleichzeitig wenig Mitteltonanteile, die aus dem Rohr in den Hörraum gelangen. Kabel finden Anschluss über hochwertige Bi-Wiring-Terminals mit griffigen Schraubklemmen. Natürlich akzeptiert das Terminal auch Bananenstecker. Zu den Chassis: Für den wirklich kleinen Preis gibt es sage und schreibe eine Bestückung mit Air-Motion-Transformer, einem ausgewiesenen kleinen Mitteltöner und immerhin zwei parallel arbeitenden Sechszoll-Tieftönern mit einer stabilen Membran aus Kohlefaser. Übrigens: Wer auf das letzte Quäntchen Grenzbelastbarkeit verzichten kann, findet im noch recht überschaubaren Produktkatalog die Resolution 1.6 FS, die – der Name verrät es ja schon – mit nur einem Tieftöner ausgestattet ist und in einem kompakten Gehäuse daherkommt. Hier liegt der Paarpreis mit 799 Euro übrigens noch deutlich unter der magischen 1.000-Euro-Marke. Nun aber genug von der Technik geschwärmt – das Ganze darf dann ja gerne auch noch gut klingen. Und, um gleich mal sozusagen mit dem Fazit ins Haus zu fallen, das tut die Resolution auch: Sie macht ihrem Namen alle Ehre. Die Feinauflösung ist phänomenal, ebenso

Preis: um 1499 Euro

Fishhead Audio Resolution 2.6 FS


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Datum 12.11.2019, 10:00 Uhr