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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: SW Speakers Magic Flute - Seite 2 / 3


SW Speakers Magic Flute

istischen CFK-Web-Look mit glänzendem Klarlack daher, jedoch besitzen die Gehäuse Dekor-Elemente aus Metall. Alle vier Treiber sind von absoluter Topqualität und werden nach Vorgaben von SW Speakers bei den Norwegern von SEAS gefertigt. Die drei Konusse besitzen eine silberfarbene, gegossene Magnesiummembran, Körbe aus einer speziellen Legierung und spitz zulaufende Phase Plugs aus Kupfer. Massive Kupferringe an den Enden der Polschuhe sollen geringe Verzerrungswerte garantieren. Die 220-mm-Basseinheit hat eine Membran mit circa 155 mm Durchmesser und versteckt ihren auf 35 Hz abgestimmten Bassreflexausgang geschickt im Gehäuse. Der mit einem Neodym-Magneten versehene Hochtöner besitzt eine 25-mm-Sonotex-Gewebekalotte und ein Metallgehäuse. 
Die Frequenzweiche wurde bewusst so einfach wie für ein Vier- Wege-Design eben möglich ausgelegt, greift aber absolute Topkomponenten zurück (zum Beispiel Silberkondensatoren des Dänischen Herstellers Jantzen) und leitet das Signal über schwedische Kabel von Jorma Design an die Treiber weiter. Nachdem wir die Magic Flutes ohne Probleme zu zweit in meinen Hörraum verfrachtet hatten, konnte das Musikhören endlich beginnen. Das Setup bestand aus meinem normalen System, einem Naim NAC552 Vorverstärker und dem NAP500 Endverstärker. Im weiteren Verlauf habe ich auch mit Single- Ended (PX-4) Röhren-Monoblöcken gehört. Als Quellen kamen ein Naim CDS3/555PS und ein Rega Isis CD-Player, ein Magnum Dynalab MD106T FM-Tuner und ein Linn-Plattenspieler mit Rega Tonarm und einem Soundsmith Strain Gauge Tonabnehmer zum Einsatz. Kabel und Racks waren von Naim, Phonosophie, The Chord Company und Vertex AQ. 
Der unmittelbare erste Eindruck war sehr positiv, da die Lautsprecher absolut frei von Gehäuseeinflüssen aufspielten. Der Gesamteindruck ist sehr offen und transparent, die Musik füllte den Raum zwischen und um die Lautsprecher herum, während selbige akustisch zu verschwinden schienen. Das können andere Lautsprecher zwar auch, aber keiner, den ich kenne, schafft es so effektiv. Dieses „sich akustisch in Luft auflösen“ ermöglichte es mir auch maßgeblich, wochenlang glücklich und zufrieden meinen Hörraum mit den Magic Flutes zu teilen. 
Nein, die perfekten Lautsprecher sind auch sie wie gesagt nicht, aber sie machen ziemlich viele Dinge sehr richtig. Die tonale Balance ist insgesamt sehr gut, wenn sie auch mit einer Besonderheit aufwartet: Für meinen Geschmack ist der obere Frequenzbereich minimal zu betont, auch wenn das aufgrund des sehr klar und seidig spielenden Hochtöners niemals nervig oder gar zum Problem wurde. Ein Grund für diesen Eindruck scheint es mir zu sein, dass der gesamte Mitteltonbereich etwas zurückgenommen zu sein scheint, insbesondere der Präsenzbereich. So wirkt die Magic Flute nie aufdringlich, sondern klingt immer ausgeglichen und sanft. 
Der Bassbereich dehnt sich tief nach unten aus und hat einen vollen Charakter, dem höchstens das letzte Quäntchen an zupackender Autorität fehlt. Er ist schnell und präzise, jedoch ohne der Musik die für einige große Lautsprecher typische, sich aus einem ultratiefen Bassbereich entwickelnde treibende Initiative mitzugeben. Ultra-Tiefbass ist nicht die offensichtlichste Stärke der Magic Flutes, doch der wunderschön feinfühlige und offene Mittelton ist es fürwahr. Die beiden letztgenannten Qualitäten helfen dabei, eine erstklassige Raumabbildung sicherzustellen. Obwohl die breite Abstrahlcharakteristik unvermeidlich zu einem relativ hohen Anteil indirekten Schalls aufgrund der Raumreflektionen führt, ist der Fokus sehr gut, und die Tiefenstaffelung gelingt mit entsprechendem Quellmate
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SW Speakers Magic Flute

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Autor Robert Glückshofer
Kontakt E-Mail
Datum 02.12.2014, 12:48 Uhr
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